Bergwelt
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Bergwelt

Meine Leidenschaft ist das alpine Bergsteigen, Hochtouten, hohe Gipfel und die Schönheit der Berge !!!

Tatra-rysi

Erste Alpine Gipfel erstieg ich, in den 80er Jahren, in der Hohen Tatra (dem kleinsten Hochgebirge der Welt) hier der Rysi

Glockner_01

1990, nach dem Fall des “Eisernen Vorhangs” wurde der Grossglockner zu meinem ersten Alpengipfel

Matterhornteam

Matterhornteam 1994

Und 2000 schliesslich die erste Tour mit meinem Sohn Sebastian (vom Hochkönig zum Gr. Hundstod). Ermöglicht von einem guten Freund den ich im Internet kennen gelernt habe

Abschied

DANKE WIPPI ... und hoffentlich bald wieder mal auf Tour mit dir.

Berge, Gipfel, Kameradschaft, Überwindung, Einzigartigkeit, Individualismus und Naturverbundenheit sind nicht nur Worte für mich. Aber wie üblich in unserer Gesellschaft ist auch DIESE Leidenschaft mit bitterem Beigeschmack behaftet.

Nur wer über das genügende Kleingeld verfügt hat die Möglichkeit sich dieser Leidenschaft hinzugeben. Egal ob “Begüterte” die Berge lieben oder nicht. Mit fettem Portemonaie und notfalls einem Rettungshelikopter steht die Bergwelt offen.

Für andere .... bleibt der sehnsüchtige Blick und (falls mann nach dem jahrzehntelangem zusammenkratzen der letzten “Silberlinge” noch fit genug ist und nicht schon altersschwach) wenigstens einmal ein Gipfel den jeder gesunde Mensch der sich in den Bergen auskennt als “abgelatschte Kuppe” bezeichnet

Die wirklich anspruchsvollen Berge sind NUR für Reiche da. Der Pöbel bleibt aussen vor und kann beim Anblik von Eiger-Nordwand Reportagen nur heulen --- selbst wenn man es 100%ig sicherer, besser und unspektakulärer steigen könnte. Der Pöbel darf sich in hirnlosen Actionfilmen wie “Vertical Limit” gruseln, wie tödlich selbst für unsportliche “Ellenbogenjuppies” ein K2 sein kann --- obwohl man sich stark und sicher fühlt um sich innerhalb von 4-5 Jahren reif für einen 8000er zu machen. Dem Pöbel wird unmissverständlich klar gemacht das er gefälligst nix auf dem Chimborazo oder gar dem Fitz Roy zu suchen hat .... nein ... für DIESE Welten sind ausser eventuellen vorhandenen Fähigkeiten nur eins gefragt ... ein Fettes Bankkonto!

Was Bleibt also dem Pöbel ?

Na klar ... seine Heimat ... in meinem Fall das Elbsandsteingebirge ... unsere geliebte “Sächsische Schweiz”

barbarine
herkules_mini elbi10
hupf0202

Hier hat ja auch bei mir alles begonnen ... und hier darf ich auch (noch) klettern ohne ein dickes Bankkonto zu haben ... na ja ... für die Ausrüstung sollte es schon reichen ... oder man klettert eben mit Risiko *wer will schon ewig leben?*

Einen Trost habe ich ----> sollte die freie Zeit, bei ausreichendem Kleingeld für Speise und Trank aus dem Rucksack bzw. im Basecamp(Supermarkt), für 800 Aufstiege am Stück ausreichen, ...... dann könnte ich auch einen 8000er besteigen. Das sind nur 40 Tage mit täglich 20 Aufstiegen!!!

Ja ... okay die dünne Luft, die extreme Kälte, der Sturm, Eis und Schnee sowie die Lawinengefahr fehlen aber dafür kostet es viel weniger und kein Mensch interessiert sich dafür ... ergo ... keine “Superstar-publicity” mit aufdringlichen Reportern. Im “Elbi”, wie wir dieses schönste Stück Sachsen auch liebevoll nennen, gibt es etwa 1000 Gipfel mit etwa 20 000 Aufstiegen von leichten I-er Wegen bis hin zu XIer Extravaganzen (Sächsische Schwierigkeitsskala).

06120008
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