Vom Panixerpass zum Kistenstöckli

Vom Panixerpass zum Kistenstöckli

Am ersten Tag von Elm zur Panixerpass Schutzhütte, am zweiten Tag via Falla Lenn zur Bifertenhütte und am dritten Tag nach Brigels

Aufstieg zum Panixerpass - teilweise auf von Suworows Truppen gebauten Treppenstufen

Die heimelige Panixerpass Schutzhütte

 

Quellwasser muss man am Fuss des Haustocks holen

 

Im Abstieg zur Plaun da Cavals

 

Sobald man die Nase des Fil di Fluaz gerundet hat, halte man auf Wegspuren in die Mitte des Tales

 

Schwache Nerven gehen lieber ein Stück flussaufwärts und suchen eine Furt

 

Cuolm da Nuorsas

 

Immer wieder faszinierend: die urtümliche Gewalt des Wassers

 

Man sieht ihn von weitem und jeder sucht sich seinen eigenen Weg

Die Direttissima zur Falla Lenn ist flacher als man denkt

 

Die spärlichen Wegzeichen helfen wenig

 

.Kistenstöckli

 

Zum ersten Mal bewartet - unglaublich, was die Hüttencrew aus der Miniküche gezaubert hat

 

  

 

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Tourenbeschreibung
 

1. Tag

 

Freitag, 18. Juli 2003

Anreise: Anreise nach Elm und Weiterfahrt mit Postauto bis Wichlen (1140m)
Wanderzeit: 4h
Aufstieg: 1267m
Abstieg: 0m
Wanderroute: Wichlen - Lochhüttli - Ober Stafel - Walenboden - Ringgenchopf - Gurglen - Häxenseeli - Panixerpass Schutzhütte

Man achte auf die treppenartigen Stufen, welche wahrscheinlich von Suvorows Armee angelegt wurden.

Karte: Landeskarte 1:25'000, Blatt 1194, Flims 
Natel:  nein
Uebernachten: Panixerpassschutzhütte (2407m, unbewartet, kein Telefon)
Besonderes: Schlafsack empfohlen

Die Schutzhütte ist sauber und alles Notwendige ist vorhanden (Holz, Herd, Geschirr, Pfannen, Küchenutensilien, Matrazen und Wolldecken)
Plumpsklo hinter der Hütte.
Trinkwasser muss geholt werden (Kanister sind in der Hütte vorhanden) ca 500m Rtg Hausstock (15Min).

Nicht vergessen:
Einzahlungsschein mitnehmen, um diese hervorragende Dienstleistung auch weiterhin zu ermöglichen.

Man achte darauf, möglichst frühzeitig in der Hütte zu sein, damit man sich noch einen Schlafplatz ergattern kann.

2. Tag

 

Samstag, 19. Juli 2003

Wanderzeit: 6h (unseres Erachtens ist der Weg in 4h (Angaben Bifertenhütte) nicht machbar)
Aufstieg: 448m
Abstieg: 373m
Wanderroute: Wegbeschreibung für GPS-Fans
Karte: Landeskarte 1:25'000, Blatt 1194, Flims und Blatt 1193, Tödi 
Natel: nein, abgesehen von Fil di Fluaz (Blick auf Panix !)
Uebernachten: Bifertenhütte (2482m) Tel
Die Bifertenhütte ist dieses Jahr versuchsweise bewartet
Die Betreuung ist hervorragend - wir hoffen, dass die Crew bleibt
Besonderes: Der Aufstieg aufs Kistenstöckli ist nur für Mutige, da der Weg zwar kettengesichert, aber sehr ausgesetzt ist.
Höhenmesser, Kompass und GPS sind notwendig
Da die Orientierung in der Cavorgia da Vuorz relativ schwierig ist, fast keine Wegspuren und Wegzeichen, führe man die Tour nur bei guten Wetterbedingungen, sprich kein Nebel, durch. Der Kessel ist überraschend flach und nicht felsig so, dass ein Auslaufen nicht notwendig ist.

3. Tag

 

Sonntag, 20. Juli 2003

Wanderzeit: 3h
Aufstieg: 0m
Abstieg: 1204m
Wanderroute: Bifertenhütte - Rubi Sura - Rubi Sut - Brigels
Karte: Landeskarte 1:25'000, Blatt 1193, Tödi und Blatt 1213, Trun  
Natel:  ja
Rückreise: Mit dem Postauto von Brigels nach Tavanasa und mit dem Zug via Chur nach Hause
Besonderes:  -

  

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© Jeff Waldock, 2003