Auf den Spuren der Valser
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1. Tag Montag, 25.8. Wir folgten dem gut ausgebauten Weg bis zu der Militärbaracke und
folgten dann den recht gut sichtbaren Steinmännchen und Wegspuren. Zuerst
dem Hangrücken nach in die Höhe und dann schräg rechts querend - die
Felsköpfe unter uns lassend, in die Lücke vor dem Kleinen
Bärenhorn. Das Kl. Bärenhorn umgingen wir auf seiner NW-Seite um ohne
unnötige Höhenmeter auf den Gipfelgrat des Gr. Bärenhorns zu gelangen.
Wir empfanden den Aufstieg als anspruchsvoll, da das Gelände relativ
steil und rutschig (lehmig) ist und der Weg nicht gut erkennbar war. Wir
empfehlen auf eine Besteigung zu verzichten, wenn die Wegspuren nicht
deutlich erkennbar sind. Für GPS-Fans die Besteigung
des Bärenhorns. 2. Tag Dienstag, 26.8. 3. Tag Mittwoch, 27.8 4. Tag Donnerstag, 28.8. 5. Tag Freitag, 29.8
Tourenbeschreibung
Anreise:
mit der SBB nach Chur und mit dem Postauto durch di
Via Mala nach Splügen (1457m)
Wanderzeit:
7.5h (inkl. Bärenhorn)
Aufstieg:
1029m, vom Safienberg aufs Bärenhorn: 443m (1.5h)
Abstieg:
792m, Bärenhorn - Safienberg: 443m (1h)
Wanderroute:
Splügen - Safienberg - Bärenhorn - Safienberg
-Turrahus
Karte:
Landeskarte 1:25'000, Blatt 1234, Vals
Natel:
nein, Bärenhorn: ja
Uebernachten:
Berggasthaus Turrahus (1694m)
Tel 081 647 12 03
Besonderes:
Wir entschlossen uns spontan die Besteigung des
Bärenhorns vorzuverlegen, um uns den erneuten Aufstieg auf den Safienberg
oder die Bärenlücke zu ersparen.
Besonderes:
Ruhetag
Wanderzeit:
8h (inkl. Besteigung Piz Tomül und Pausen 0730-1800Uhr)
Aufstieg:
718m (2h), Passhöhe bis Piz Tomül: 543m
(+1.5h)
Abstieg:
1160m (3.5h), Piz Tomül - Passhöhe: 543m (+1h)
Wanderroute:
Turrahus - Pass Tomül - Piz Tomül - Pass Tomül -
Alp Tomül - Riedboda - Riefawald -Vals
Karte:
Landeskarte 1:25'00, Blatt 1234, Vals
Natel:
nein, Piz Tomül: ja
Uebernachten:
Gasthof
Edelweiss, Vals (1252m) Tel 081 935 11 33
Besonderes:
Von der Passhöhe steige man südlich bis auf die
Krete und folge dann dem Grat und den gut sichtbaren Wegspuren, bzw. den
rot/gelben Wildzonenmarkierungen. Kurz vor dem Gipfelgrat führt ein
Couloir bequem durch eine Barriere, welche von weitem als unpassierbar
erscheint. Der Aufstieg ist wesentlich weniger anspruchsvoll als der Weg
aufs Bärenhorn. Für GPS-Fans die Besteigung
des Piz Tomül.
Besonderes:
Badetag in der wunderschönen mit schwarzem Granit ausgekleideten
Felsentherme
Rückreise:
mit dem Postauto von Vals nach Ilanz und mit der SBB
via Chur nach Hause
Besonderes:
Ueberschwemmungen
im Tessin - sintflutartige Regen - der Valser Rhein, gestern noch ein
dünnes Rinnsal, schwillt zu einem reissenden, schwarzbraunen Strom an -
Schneefallgrenze 1800m. Das Wetter spricht eine deutliche Sprache, wir
brechen ab und reisen heim. Der Passo Soreda ist für uns in diesem Jahr
unpassierbar - aber wir kommen wieder.