Auf den Spuren der Valser

Auf den Spuren der Valser

Die letzten Augustwoche in den Bergen: von Splügen über den Safienberg  mit Abstecher aufs Bärenhorn zum Turrahus. Ueber den Pass Tomül auf den Piz Tomül nach Vals. Ein Schlechtwettereinbruch - Schnee bis auf 1800m - zwingt uns zum Abbruch.

Spügen, die letzen Schatten vor dem glühendheissen Aufstieg

 

Eigentlich ist der Safienberg ein Pass

 

Militärbaracke

 

Der Aufstieg übers kleine Bärenhorn ist steil und teilweise rutschig

Das obligate Kartenstudium auf dem Bärenhorn

 

Blick auf die Bärenlücke

 

Der Weg auf den Pass Tomül wurde im zweiten Weltkrieg von polnischen Internierten gebaut

Der steile Gipfelgrat des Piz Tomül

 

Steinmänner

 

Tiefblick auf den Zervreilasee - unsere nächste Etappe

Noch 700 Höhenmeter bis Vals

 

    

 

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Tourenbeschreibung
 

1. Tag

 

Montag, 25.8.

Anreise:  mit der SBB nach Chur und mit dem Postauto durch di Via Mala nach Splügen (1457m)
Wanderzeit: 7.5h (inkl. Bärenhorn)
Aufstieg:  1029m, vom Safienberg aufs Bärenhorn: 443m (1.5h)
Abstieg:  792m, Bärenhorn - Safienberg: 443m (1h)
Wanderroute:  Splügen - Safienberg - Bärenhorn - Safienberg -Turrahus
Karte:  Landeskarte 1:25'000, Blatt 1234, Vals
Natel:  nein, Bärenhorn: ja
Uebernachten: Berggasthaus Turrahus (1694m) Tel 081 647 12 03
Besonderes:  Wir entschlossen uns spontan die Besteigung des Bärenhorns vorzuverlegen, um uns den erneuten Aufstieg auf den Safienberg oder die Bärenlücke zu ersparen.

Wir folgten dem gut ausgebauten Weg bis zu der Militärbaracke und folgten dann den recht gut sichtbaren Steinmännchen und Wegspuren. Zuerst dem Hangrücken nach in die Höhe und dann schräg rechts querend - die Felsköpfe unter uns lassend,  in die Lücke vor dem Kleinen Bärenhorn. Das Kl. Bärenhorn umgingen wir auf seiner NW-Seite um ohne unnötige Höhenmeter auf den Gipfelgrat des Gr. Bärenhorns zu gelangen. Wir empfanden den Aufstieg als anspruchsvoll, da das Gelände relativ steil und rutschig (lehmig) ist und der Weg nicht gut erkennbar war. Wir empfehlen auf eine Besteigung zu verzichten, wenn die Wegspuren nicht deutlich erkennbar sind. Für GPS-Fans die Besteigung des Bärenhorns.

 

2. Tag

 

Dienstag, 26.8.

Besonderes: Ruhetag
 

3. Tag

 

Mittwoch, 27.8

Wanderzeit: 8h (inkl. Besteigung Piz Tomül und Pausen 0730-1800Uhr)
Aufstieg:  718m (2h), Passhöhe  bis Piz Tomül: 543m (+1.5h)
Abstieg:  1160m (3.5h), Piz Tomül - Passhöhe: 543m (+1h)
Wanderroute:  Turrahus - Pass Tomül - Piz Tomül - Pass Tomül - Alp Tomül - Riedboda - Riefawald -Vals
Karte:  Landeskarte 1:25'00, Blatt 1234, Vals
Natel:  nein, Piz Tomül: ja
Uebernachten: Gasthof Edelweiss, Vals (1252m) Tel 081 935 11 33
Besonderes:  Von der Passhöhe steige man südlich bis auf die Krete und folge dann dem Grat und den gut sichtbaren Wegspuren, bzw. den rot/gelben Wildzonenmarkierungen. Kurz vor dem Gipfelgrat führt ein Couloir bequem durch eine Barriere, welche von weitem als unpassierbar erscheint. Der Aufstieg ist wesentlich weniger anspruchsvoll als der Weg aufs Bärenhorn. Für GPS-Fans die Besteigung des Piz Tomül.
 

4. Tag

 

Donnerstag, 28.8.

Besonderes: Badetag in der wunderschönen mit schwarzem Granit ausgekleideten Felsentherme
 

5. Tag

 

Freitag, 29.8

Rückreise:  mit dem Postauto von Vals nach Ilanz und mit der SBB via Chur nach Hause
Besonderes: Ueberschwemmungen im Tessin - sintflutartige Regen - der Valser Rhein, gestern noch ein dünnes Rinnsal, schwillt zu einem reissenden, schwarzbraunen Strom an - Schneefallgrenze 1800m. Das Wetter spricht eine deutliche Sprache, wir brechen ab und reisen heim. Der Passo Soreda ist für uns in diesem Jahr unpassierbar - aber wir kommen wieder.

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© Jeff Waldock, 2003