Maderanertal einfach

Maderanertal einfach

Am ersten Tag von Bristen zur Hinterbalmhütte - am zweiten Tag durchs Brunnital zur Cavardirashütte und am dritten Tag nach Cumpadials

Stundenhalt am Chärstelenbach

Wer hätte gedacht, dass wir neben diesem Wasserfall aufsteigen müssen

 

Sonnig warme Heidelbeeren sind einfach köstlich

 

Die Mittagshitze in diesem steinigen Glutofen machte uns zu schaffen

 

Hinterbalmhütte

 

Gott sei dank - der Heli kommt

 

Nun können wir getrost unseren Durst löschen

 

Gross Ruchen

 

Die Wassertemperatur war wirklich 20Grad

 

Badespass auf 2000m

 

Steilstufe im Brunnital

 

Der Brunnigletscher

 

Das kettengesicherte Wegstück - einfach

Na ja - neue Schuhe müssen halt doch her

Wir folgen den kaum sichtbaren orangen Farbflecken - tolle Aussicht vom Gwasmet

 

Adios Cavardiras

 

Teilweise ist der Weg abgerutscht

 

Talauswärts zur Bahnstation

 

  

 

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Tourenbeschreibung
 

1. Tag

 

Freitag, 9.8.2003

Anreise: Anreise via Amsteg nach Bristen (770m). Wir fahren mit dem Postauto bis zur Talstation Golzern
Wanderzeit: 4h (10h30 - 16h00, inkl. Pausen)
Aufstieg: 1047m
Abstieg: 0m
Wanderroute: Talstation Golzern - Alt Stafel - Balmenschachen - Hinterbalmhütte 
Karte: Landeskarte 1:25'000 Blatt 1212 Amsteg
Surselva Wanderkarte 1:60'000
Natel:  nein
Uebernachten:  Hinterbalmhütte (1817m) Tel 041 883 19 39
Besonderes: Selten wurden wir in einer Hütte so gut bewirtet - die Gruppe wollte gar nicht mehr weiter. Ein herzliches Dankeschön nach Hinterbalm.

Der Hüttenwart empfahl uns einen kurzen Aufstieg zum Muren-Planggensee (Rtg Hüfihütte, ca 30min, weiss-blau-weiss markiert). Das Seeli hat keinen direkten Zufluss und die Wassertemperatur war entsprechend hoch. Jahrhundert Badespass auf 2000m in einem glasklaren Bergseeli !

Achtung: auf der Surselva-Wanderkarte ist immer noch der alte, steinschlaggefährdete (!) Hüttenzugang eingezeichnet. Der Weg ist aber seit 10 über Jahren gesperrt und auch nicht mehr  markiert.
Die neuen Wegweiser führen einen automatisch ab Niederchäseren via Guferen und entlang des Brunnibachs zur Hinterbalmhütte. Der neue Weg wurde mit viel Aufwand in die Felsen gehauen, ist aber auf der Surselva-Wanderkarte nicht eingezeichnet.

 

2. Tag

 

Samstag, 10.8.2003

Wanderzeit: 3h (inkl. Pausen 08h15 - 12h00)
Aufstieg: 832m, Gwasmet: (20min)
Abstieg: 0m
Wanderroute: Hinterbalmhütte - Brocki - Brunnistafel - 704 133/178 344 Griess - Bündner Biel - Cavardirashütte
Karte: Landeskarte 1:25'000 Blatt 1212 Amsteg
Natel: nein, Gwasmet: ja
Uebernachten: Cavardirashütte (2649m) Tel 081 947 57 47
Besonderes: Der Aufstieg durchs grüne Brunnital war kühl und angenehm. Nach der letzten Steilstufe sieht man den mächtigen Eisabbruch des Brunnigletschers. Der Weg auf den Gletscher ist zwar stellenweise kettengesichert aber absolut problemlos zu begehen, da er nicht ausgesetzt ist.

Der Hüttenwart empfahl uns die Besteigung des Gwasmet, das ist der Cavardiras Hausberg. Man halte sich nach der Hütte links und folge dann den orangen Farbtupfern auf den Gipfel. Der Gwasmet ist eine Geröllhalde und das Geröll rollt. Man halte sich deshalb von den Felsabbrüchen fern, da dort die Geröllhalde immer steiler und auch gefährlicher wird.

 

3. Tag

 

Sonntag, 11.8.2003

Wanderzeit: 51/2h (inkl. Pausen 08h15 - 16h00)
Aufstieg: 0m
Abstieg: 1687m
Wanderroute: Cavardirashütte - Val Cavardiras - Alp Cavrein Sura - Alp cavrein Sut - Stausee Barcuns - Dadens - Barcuns Dado -Pigniu - Ustria da Cumpadials  - Staziun da Sumvitg
Karte: Landeskarte 1:25'000 Blatt 1213 Trun 
Natel: nein
Rückreise: von Cumpadials mit dem Zug via Chur nach Hause
Besonderes: Jahrhundertsommer - Jahrhunderthitze. Ich weiss nicht wieviel wir geschwitzt haben, aber ich weiss, dass ich 4.5l-Wasser, einen Bach und einen halben Brunnen leergetrunken habe (die andere Hälfte brauchte ich zum Kühlen), vom Bier im lauschigen Pensionsgärtchen in Cumpadials ganz zu schweigen.

Die Ueberquerung der Fuorcla da Punteglias erachten wir als zu schwierig, da insbesondere für den Abstieg über den Gletscher eine minimale Eiserfahrung und Eisausrüstung notwendig ist. Für diesen Teil benötigen wir einen Bergführer.

   

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