Falla Lenn
Vom Panixerpass zur Bifertenhütte

 
Tourenbeschreibung
Die Wegbeschreibung habe ich anhand der 25'000 Karte verfasst (12.8.2002, berücksichtigt sind die Erfahrungen von Flemming).

08:15 Abstieg auf der markierten Normalroute vom Panixerpass via Pt 2312 über Geröll steil hinunter zur Aua dil Mer. Nach dem Bach kommt die Abzweigung zur Falla Lenn Pt 2130 (09:00)

726 350 / 190 240 (1)
Ab hier folgen wir den Markierungen (?) bzw. den eingezeichneten Wegspuren. Nun steigen wir die Rinne in WSW-Rtg hoch, wobei wir das Geröllfeld rechts liegen lassen. Auf 2250m in S-Rtg zu einem markanten Felsband aufsteigen und die Nase des Fil di Fluarz auf ca. 2340m runden (Pause 09:45 - 10:15)

726 010 / 189 450 (2).
Auf dieser Höhe erreichen wir anschliessend das Feld Fluarz, welches wir bei den Felsen in W-Rtg verlassen. Der Weg dreht nun auf NNW in das Tal hinein. Wir folgen leicht absteigend den Ausläufern der Geröllfelder und queren den Bach vom Glatscher die Fluarz bei (11:00)

724 630 / 189 980 (3)
Nun geht es wieder zum Tal hinaus. Wir runden die Felsnase von Pastget Verd auf 2340m bei (Pause 11:30 - 12:00)

724 660 / 189 470 (4)
Den Bach von Pastget Verd überqueren wir gerade oberhalb des Tobels und gehen in S-Rtg durch Fels und Geröll bis zur Cuolm da Nuorsas Pt 2326 (12:30)

724 900 / 188 550 (5)
12:30 Ab hier bis zur Falla Lenn sind keine Wegspuren mehr eingezeichnet. Wir steigen nun dem Bachlauf folgend steil auf zur Fuorcla de Gavirolas Pt 2528 (13:15)

724 340 / 188 340 (6).
Nun steigen wir dem Grat entlang bis zu den Felsen auf 2600m auf (13:00)


Geplanter Weg 7, 8, 9, 10

724 090 / 188 550 (7).
Nun gehen wir die Höhe haltend zuerst in W- dann in NW-Rtg in die Cavorgia de Fluorz hinein und laufen den Kessel aus bis Pt 2648 (Pause 14:30 - 15:00)

722 600 / 189 020 (8)
und drehen erst jetz auf SW

722 270 / 188 000 (9).
Die Felsrippe bei Pt 2603 lassen wir links liegen und folgen der 2580m-Höhenlinie bis zur Falla Lenn Pt 2578m (15:30)

 

Tatsächlich gewählter Weg 7, 8a, 9a, 10

722 090 / 188 550 (7)
Nun gehen wir die Höhe haltend in WNW Rtg in die Cavorgia da Vuorz hinein bis zum 


723 170 / 188 490 (8a)
Pt 2613 und gehen  via


722 900 / 188 200 (9a)
Pt 2522 direkt auf die Falla Lenn zu


722 150 / 187 260 (10) 
Durch das Geröllfeld steigen wir ab, bis wir auf den gut markierten Wanderweg vom Kistenpass nach Brigels treffen (16:10). Von hier aus ist die Bifertenhütte in 1h zu erreichen.

 

Wegpunkt Koordinaten Flurbezeichnung
1  726 350 / 190 240 Abzweigung zur Falla Lenn Pt 2130
2  726 010 / 189 450 Nase des Fil di Fluarz
3  724 630 / 189 980 Bach vom Glatscher die Fluarz
4 724 660 / 189 470  Felsnase von Pastget Verd
5  724 900 / 188 550 Cuolm da Nuorsas Pt 2326
6  724 340 / 188 340 Fuorcla de Gavirolas Pt 2528
7  724 090 / 188 550 Felsen auf 2600m
8

8a

722 600 / 189 020

723 170/ 188 490

Pt 2648, Südspitze See

Pt 2613

9

9a

722 270 / 188 000

722 900/ 188 200

Felsrippe bei Pt 2603

Pt2522

10  722 150 / 187 260 Falla Lenn Pt 2578m
 

-Panixerpass - Abstieg zur Plain de cavals - Aufstieg zur Fil dil Fluaz
( nur Wegspuren ) - etwas absteigen Richtung Punkt 2427 ( kurz nach der
Fil dil Fluaz kommt von rechts ein Geröllband das sich mit einem kleinen
Abstieg umgehen lässt) -  rechts vom Punkt 2427 trifft man wieder auf Wegspuren
und Markierungen - zum Einschnitt des Baches - Überquerung mit einer Eisenbrücke
- dann dem Weg Richtung Cuolm da Nuorsas - nochmals eine Eisenbrücke über
einen Bach - dann links haltend zum nächsten Wegweiser von dort sieht man
bereits die Fuorcla da Gavirolas auch seit neuem mit einem Wegweiser im
Sattel - von dort zuerst leicht absteigend dann aufsteigend möglichst weit
ausholend auf etwa 2600 meter die Höhe behalten und den Kessel auslaufen.
Sonst riskiert man zuviele Auf-und Abstiege. ( Punkt 2664 / 2649 neuerdings
hat es Markierungen. Bei Nebel nicht leicht zu finden da es ein Geröllkessel
ist ) - am Schluss ein kleiner Aufstieg zur Falla Lenn.
Ich hoffe Du kannst mein Beschrieb auf der Karte nachvollziehen. Die ganze
Tour ist  nicht unbedingt schwierig zum laufen ... aber nicht immer einfach
zum finden. Besonders bei schlechtem Wetter

 

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© Jeff Waldock, 2002