Leben in Oxfordshire: Oxfordshire ist eine Grafschaft mit 632.000 Einwohnern im Herzen Englands, wo die Umwelt der blühenden Wirtschaft nicht nachsteht. Seit jeher ist es der südöstlich argrarwirtschaftlichste Bezirk (allein 2/3 der Fläche landwirtschaftlich genutzt). Die Grafschaft kann mit einer beeindruckend niedrigen Arbeitslosenquote aufwarten und zählt zu einer der wohlhabendsten Gegenden ganz Europas.
Oxford (180.000 Einwohner) ist die wichtigste Stadt in Oxfordshire. Sie ist die Hauptstadt der Grafschaft und weltbekannt für ihre traditionelle uralte Universität.
Geschichte: Die historischen Wurzeln reichen bis in die Zeit der Sachsen zurück. Selbst für die Römer war es eine äußerst wichtige Gegend, welche dort eine erfolgreiche Töpferindustrie schufen, um Oxfords reiche Lehm-,Sand-und Kraftstoffreserven auszunutzen.
William der Eroberer überquerte die Themse bei Wallingford im Jahre 1067 und ließ eine riesige Festung errichten. Oxfords weltberühmte Universität öffnete ihre Pforten 1096.
Mit der Zeit erlangte die Wollindustrie so große Bedeutung, dass Oxfordshire im 13. und 14.Jahrhundert zusehends an Reichtum gewann.
Wohlhabende Landbesitzer gründeten "neue" Städte wie z.B. Henley und weiteten bereits bestehdene Städte wie Banbury und Witney aus, um die Staatseinnahmen von Pachten und Marktschulden zu erhöhen. Auch die Kirchen erlangten Macht und Reichtum.
Vor allem industrielle Unternehmen hatten großen Nutzen vom frühen Ausbau der Verkehrs-und Handelswege, die einen schnelleren und besseren Handel mit Kohle, Stein, Holz und Agrarprodukten begünstigten. Das Verkehrsnetz wurde auch durch die Eröffnung der "Brunel’s Great Western Railway" (Eisenbahn) vebessert.
1912 eröffnete der Unternehmer William Morris (später Lord Nuffield) 'Morris Motors' in Oxford.
Noch im selben Jahr wurde das erste 'Morris-Automobil' gebaut, so dass der Grundstein für eine schnelle Entwicklung der Morris-Gesellschaft gelegt war. Während Gepresster Stahl für den Bau der Karosserie von Automobilen verwendet wurde, eröffnete MG die Produktion.
Oxfordshire war so wohlhabend, dass es selbst von der Weltwirtschaftskrise 1930 nichts mitbekam. Die goldene Automobilindustrie sorgte dafür, dass es eine geringe Arbeitslosenquote gab.
Die Grafschaft heute: Oxfordshire ist ein abwechslungsreicher Mix von Altem und Neuem, wo kommerzielle, soziale, kulturelle, bildungs-,sowie umweltspezifische Bedürfnisse gut in Waage gehalten werden. Auch der Motorsport wird in Oxfordshire groß geschrieben.
Der Tourismus hat mit 300 Millionen Pfund einen Hauptanteil an der Wirtschaft Oxfordshires und ist somit ein Hauptindustriezweig. Kommerziell gesehen, ist Oxforshire auch auf dem Gebiet der High Tech auf einem aufsteigendem Ast.
In Oxfordshire gibt es eine erhebliche Konzentration der Fahrzeugentwicklung und ist bekannt als "Motorsport Valley", wo auch der Mini 'geboren' wurde. Die BMW Gruppe hat dort mehr als 500 Millionen Pfund investiert. Weiterhin hat Oxfordshire den größten Anteil der Druck-und Werbeindustrie im Vereinigten Königreich und ist maßgeblich an der biologisch-chemischen Industrie beteiligt. Oxfordshire ist aufgrund seiner schönen Natur auch ein beliebter Drehort für Filmemacher aus aller Welt.
Mit einer Vielzahl von Sportangeboten, Kunst-und Kultureinrichtungen bietet es auch gute Möglichkeiten der Freizeitgestaltung für jede Altersstufe.
Der "Oxfordshire County Council" arbeitet hart daran, den Umweltschutz aufrecht zu erhalten und natürliche Ressourcen zu schützen.
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