Psychiatriekritik online - FAPI Wien
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Die Gefahren der Psychopharmaka -
welche Auswirkungen haben sie auf Körper, Geist und Psyche?

Bei Neuroleptika ("Nervendämpfungsmittel"), den Psychopharmaka, die am häufigsten im psychiatrischen Bereich eingesetzt werden, handelt es sich um Mittel, die ein hirnlokales pharmakogenes Stammhirnsyndrom mit affektiv-antriebsmäßigem Durchgangssyndrom sowie extrapyramidalen und vegetativen Symptomen verursachen (Zitat aus einem aktuellen Lehrbuch der Psychiatrie von Dörner & Plog, 1996); klassische Haupt- „Neben“-Wirkung der Neuroleptika ist das Parkinson-Syndrom; weitere Haupt- „Neben“-Wirkungender Neuroleptika sind: Frrühdyskinesien wie Zungen-, Schlund und Blickkrämpfe, Kiefersperre und mimische Hyperkinesien - Symptome, die u. a. die Artikulation mühsam bis unmöglich machen; und Akathisie = quälende Unruhe verbunden mit der Unfähigkeit, ruhig zu sitzen oder zu stehen...
Neuroleptika sind Mittel, die persönlichkeitszerstörend wirken und die Gedankenbildung hemmen; sie verschaffen einem das Gefühl, „innerlich totgeschlagen“ zu werden, als wäre man eine „lebendige Leiche“, als würde man "auf eine Streckbank gespannt“ (alle Zitate von Menschen, die Erfahrungen mit diesen Mitteln gemacht haben).
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