Elfentexte

Elfen


Vor langer, langer Zeit gab es eine Welt voller Wunder und Magie. Das Elfenvolk arbeitete mit den Menschen zusammen und diese glaubten an die magischen Kräfte der Elfen. Diese verwandelten Mutter Erde in ein blühendes Paradies, und lernten die Menschen es zu erhalten.

Als die Zeit ins Land ging, wollten die Menschen nicht`s mehr mit den Elfen zu tun haben. Sie brachen ihr Abkommen mit diesen und verloren ihren Glauben an die Kräfte der Elfen. Somit war der Verfall der wunderbaren Wiesen und Wälder vorprogrammiert, die einmal die Lieblingsplätze der Elfen waren. 

Der Tag ist heute!

Aber die Legende besagt, daß die Elfen und Mutter Erde sich überlegten, was nun zu tun wäre, wenn so etwas jemals geschehe. Sie entschieden sich, die menschlichen Wesen wachzurütteln und daran zu erinnern, wie schön es früher einmal war. Sie wollten dies durch allerlei Schabernack den sie ihnen spielten erreichen. Und somit erreichten sie, daß diese sich wieder an die Elfen erinnerten. 

Die Elfen gehören wieder zu uns!

Diese Zeit ist jetzt.

 



Die Druiden 

Die Bezeichnung "Druide" kam vom keltischen Wort "dru" für "Eiche". So kann man sagen, dass die Druiden übersetzt "Die Eichenkundigen" waren. Ihre Funktion lag in der Organisation des gesellschaftlichen Lebens. Sie verbreiten religiöse Strömungen, sorgten aber auch dafür, dass diese Religionen eingehalten wurden. Sie waren zudem Berater der Adligen und verfügten über ein enormes Wissen über Heilkunde und viele andere Wissenschaften der damaligen Zeit. Eine der bekanntesten Druiden ist Merlin, der in der Artussage genau diese Funktion als Magier, Heiler, Hellseher und Berater einnimmt.

Das Kernland war Britannien. Hier gab es offenbar auch einen Druiden-Orden. Es scheint mehrere Schulen gegeben zu haben, wie etwa den Schwarzen Kreis und den Weißen Kreis. Diese unterschiedlichen Schulen sind später auch Grundlage für manche Phantasie-Geschichten, in denen Zauberer und Hexen sich bekämpfen. Über die Druiden selbst berichten nur noch die keltischen Sagen, die allerdings bei den Kelten nicht wie bei den Griechen und Römern aufgeschrieben wurden. Die Verbreitung dieser Sagen unterlag den Barden, die von den keltischen Helden und Göttern sangen. Die Druiden wie auch die Barden waren die Gelehrten der Kelten. Ihr Wissen war geheim und durfte nur mündlich weitergegeben werden.

Diese Form der gesellschaftlichen Organisation hielt die Kelten zusammen. Wer die Kelten besiegen wollte, musste die Druiden besiegen. Das genau taten später die Römer und die Christen. Um das Christentum in Europa verbreiten zu können, wurde das Druidentum als heidnischer Aberglaube und die Druiden als Hexenmeister verurteilt, die mit dem Teufel im Bunde seien.

Die Druiden-Gesellschaft unterschied auch die Kelten von den Germanen und anderen barbarischen Völkern.




Die Keltischen  Feste.


31. Oktober. - Samhain -

Mit diesem Fest begann das keltische Jahr. Es ist ein Totenfest, gefeiert zu Ehren der Ahnen und im Bewußtsein des zyklischen Ablaufs von Leben und Sterben in der Natur. Das heutige 'Halloween' erinnert daran, ebenso das christliche 'Allerheiligen, Allerseelen'.

Die Menschen bereiteten sich auf den Winter vor und versuchten mit allerlei Ritualen und Gebeten der Sonne bei der kommenden Rückkehr zu helfen.

Nun beginnt die Zeit der Rückschau über das vergangene Jahr. Man zieht Bilanz - wo gab's Erfolge, wo Mißerfolge - holt sich in den langen Nächten Rat und Hilfe bei den Ahnen, verabschiedet sich von den Menschen die in den letzten Monaten gestorben waren, und heißt die Neugeborenen in der Menschenwelt willkommen. Man blickt auch in die Zukunft, wie wird das kommende Jahr werden, was wird alles geschehen, wie nutze ich am Besten meine Möglichkeiten.

Noch einmal biegen sich die Tische unter all den Köstlichkeiten die Küche und Keller zu bieten haben, noch einmal Festtrank und -schmaus bevor die karge Zeit des Winters naht.



21. Dezember - Julfest-

Wendepunkt: die REINIGUNGSZEIT beginnt.

Wintersonnenwende - in der dunkelsten Nacht des Jahres wird das Kind der Hoffnung, der Sternensohn, die neue Sonne, geboren um den Menschen dieser Welt das segenspendende Licht zurückzubringen.

Am Abend des 24. Dezember kann es keinen Zweifel mehr geben: die Dunkelheit ist tatsächlich besiegt, die Tage werden spürbar wieder länger und die Menschen brechen in Jubel und übergroße Freude aus: das Julfest wird gefeiert! Nun weiß man, das die kalte, nahrungsarme Zeit bald zu Ende gehen wird und in Vorfreude auf die Fülle des Sommers holt man das Beste der gelagerten Vorräte aus dem Schrank. Rundtänze werden aufgeführt, Lieder gesungen und Geschichten erzählt. Die Sonne ist zurückgekehrt, das Leben kann weitergehen.

Welch Zufall (?) das diese Zeit mit dem christlichen Weihnachtsfest zusammenfällt



5. Januar - Ende der Mittwinterfeste -

Es ist Abend - der 5. Jänner - und die Perchten laufen durch die Nacht um die letzten Reste des Winters zu vertreiben, die Arbeit wird wieder aufgenommen. Der letzte Julschmuck wird abgeräumt --> die Zeit des Feierns ist vorbei.

Die Bräuche an diesem Tag erinnern an eine alte keltische Tradition: das junge Mädchen bzw. der Knabe erhielten im Alter zwischen 12 und 14 Jahren ihren Erwachsenenstatus. Auch der junge Sonnengott erhält nun seinen magischen Namen, seine Waffen, sowie seinen Auftrag in der Welt.

Heutzutage wird das neue Jahr und der heranbrechende Frühling immer noch mit Sylvester begrüßt. Auch der Karneval ist hiervon abgeleitet.



1. Februar - Imbolefest -

Die ersten Schneeglöckchen leuchten weiß und versprechen uns den nahen Frühlingsbeginn. Die Schneeschmelze hat begonnen; mit wilder Kraft sprudeln die Bergbäche die Hänge hinab, vereinigen sich mit den Flüssen und erfüllen das ganze Land mit sehnsuchtsvoller Erwartung und Leben.

Die Göttin die in der dunklen Zeit zur alten, weisen Frau geworden ist, erneuert sich selbst und wird wieder zum jungen Mädchen.

Wendepunkt: die WACHSTUMSZEIT beginnt.

Die Kräfte des Lichts und der Dunkelheit sind gleich stark geworden: am 21. März feiern wir die Frühlingstag- und Nachtgleiche, den Frühlingsbeginn.

Unterstützt von den Kräften und Strömungen der Jahreszeit beginnen auch unsere Projekte zu wachsen. Nun werden die Planungen der letzten Wochen in die Tat umgesetzt.

Nach dem langen, erholsamen Schlaf des Winters erwacht die Erde zu neuem Leben und kleidet sich in frisches Grün. Der Gott ist zum Krieger herangewachsen. Neun Monate sind es noch bis Jul --> Mutter Erde wird von der Sonne befruchtet - der Gott zeugt sich selbst. Er weiß, daß er das Jahr nicht überleben wird, doch im Leib der Göttin wächst sein neues Ich heran und wird in der dunkelsten Nacht des Jahres neu geboren werden.



1. Mai - Beltanefest

Walpurgisnacht - ein neuer Name für ein altes Fest, das Beltanefest der Kelten, gefeiert in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai.

Eine Zeit der überschäumenden Lebensfreude nimmt ihren Anfang - nicht umsonst spricht man auch heute noch vom Wonnemonat Mai.

Blühender Weißdorn - der heilige Strauch der Göttin - ziert die Wegränder, Blumen schmecken die Wiesen, alles strotzt vor Kraft und Leben.

An vielen Orten werden Maibäume aufgestellt um die phallische Sonnenenergie mit dennährenden Kräften der mütterlichen Erde zu verbinden.

Unsere Pläne nehmen immer mehr Gestalt an, neue Mitspieler tauchen auf, man findet Verbündete und Freunde, das Rad der Zeit dreht sich schneller, die Aktivitäten nehmen ihren Lauf.

Wendepunkt: die REIFEZEIT beginnt.



Beltane Göttin des Lichtes (Hintergrundbild)



21. Juni - Litha / Sommersonnenwende

Der längste Tag des Jahres, erfüllt von der höchsten Kraft und Macht des Sonnengottes: 21. Im Augenblick seines größten Thriumphes beginnt auch sein Niedergang, der drei Tage später nicht mehr zu übersehen ist - die Tage werden wieder kürzer und am 24. Juni feiern die Menschen den Beginn der dunkleren Jahreshälfte.

Die Reife- und Erntezeit hat begonnen, Haselnuß und Walnuß wachsen im dichten Blätterdach, die Beeren der Eberesche beginnen sich rot zu färben, Kirschbäume laden zur Ernte ein. Es ist Mittsommer, noch einmal wallt die Lebenskraft jubilierend auf und beschenkt uns alle mit einer Überfülle an Früchten, Samen und Getreide. Die Menschen danken ihren Göttern und entzünden lodernde Sonnwendfeuer - ein Versprechen an die Sonnenkraft ihre segensspendene Wirkung auch im Winter nicht zu vergessen und darauf zu vertrauen, daß sie wiederkehren wird.



Lammas - 31. Juli bzw. 1. August.

Das Getreide ist eingefahren, der Sonnengott opferte als Kornkönig sein Leben, damit die Erde fruchtbar bleibt und die Menschen immer genug Nahrung haben.

Früher wurden an diesem Tag oft tatsächliche Menschenopfer dargebracht - wohl ein Grund dafür, daß die christliche Kirche dieses Fest nicht zu einem der ihren gemacht hat. Heute werden zu Lammas symbolische Kornpuppen geopfert.

Der Großteil der Ernte ist eingebracht, nun ist Zeit einmal durchzuatmen und sich eine kleine Pause zu gönnen, bevor die letzten Arbeiten dieses Jahres anstehen und zu einem hoffentlich guten Ende geführt werden.

Die schwangere Göttin trauert um ihren Geliebten und Sohn und bleibt fürs Erste alleine zurück. Die Seele und Samenkraft des Sonnengottes lebt im Korn weiter und schon bald wird auch er selbst wieder geboren.

Wendepunkt: die RUHEZEIT beginnt.




23. September - Herbsttag- und Nachtgleiche

Wieder werden die Kräfte des Lichtes und der Dunkelheit ausgeglichen: am 23. September ist Herbsttag- und Nachtgleiche und damit auch Herbstbeginn.

Die letzten Früchte, Pilze und Nüsse werden geerntet; das Erntedankfest naht, an dem man glücklich und stolz auf das in diesem Jahr Erreichte zurückblicken kann. 

Nun beginnt eine ruhigere Phase, man hat Gelegenheit sich wieder zu sammeln und neue Kräfte aufzutanken - bald beginnt ein neuer Zyklus des Wachsens, Reifens und Vergehens in dem man die aufgespeicherte Energie gut gebrauchen können wird.