A land where humans are the prey

AUT 1977, F-96 Min.Regie: Colin Eggleston Script: Everett de Roche Kamera: Vincent Monton Score: Michael Carlos
Cast: John Hargreaves (Peter), Briony Behets (Marcia), Mike McEwen, Michael Aitkins
Produktion: New South Wales Film / Dugong
Label: Media Entertainment
Deutsche Erstaufführung: 24.10.1980 (Kino)
FSK: ab 16 (Am Ende gibt´s ´nen dicken Schnitt. Plöpp!)
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Trailer
Ein Wochenendtrip in die freie Natur steht an. Fernab von Autoabgasen, Fast Food und Stechuhr sucht ein Ehepaar, Peter und Marcia, an der australischen Küste die Entspannung. Schon auf der Fahrt zur ersehnten Erholung wird allerdings klar, daß die Harmonie dieses Wochenende ihrerseits Urlaub macht ...und zwar ganz woanders. Der Mann fährt ohne anzuhalten ein Känguruh über den Haufen und im Radio gibt es mehrere Meldungen über das Auftreten seltsamer Phänomene, denen das zerstrittene Paar aber keine Beachtung schenkt.
Mysteriöse Geschehnisse ereignen sich auch am Bestimmungsort des Ausflugs, wenn sich Schüsse aus Harpunen urplötzlich lösen, ein Brathähnchen in kürzester Zeit verschimmelt, ein unheimlicher Schatten unter Wasser den surfenden Peter verfolgt und Marcia (sie hat eine Abtreibung hinter sich) nachts unheimliches Kindergeschrei vernimmt.
Kein Wunder, daß die Frau es eilig hat nach Hause (=Zivilisation) zu kommen.
--------- VORSICHT SPOILER! ---------
Am Ende werden beide jedoch von diesem Trip nie wieder zurückkehren, so daß es ein very long weekend wird.
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Haben beim verwandten Tierhorror (DIE VÖGEL, DER WEISSE HAI, DIE MÖRDERSPINNEN, PIRANHAS) die Protagonisten mit nur einer aggressiven Gattung zu kämpfen, ist hier die komplette Natur feindlich gesinnt und
spiegelt das angespannte Verhältnis des Ehepaares untereinander. Da keine anderen Charaktere auftreten, wohnen die Zuschauer den Auseinandersetzungen ununterbrochen
bei.
Regisseur Colin Egglestone, der für diesen Film 1978 beim Sitges Film Festival in Spanien den Preis der Internationalen Jury gewonnen hat, hält eine Atmosphäre permanenter Bedrohung aufrecht und arbeitet gekonnt mit Andeutungen und Symbolik.
Unterstützt durch die Unheil ankündigende, sparsam eingesetzte Musikuntermalung Michael Carlos
ergibt sich ein als sehr gelungen zu bezeichnendes Gesamtbild.
Nur der arg gestreckte VHS Pan-Scan nervt total. Wann kommt das Widescreen-DVD-Release?
*edit: Bei Marketing-Film man hat mich erhört. Der Film ist für Sommer 2005 angekündigt! KAUFEN!
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