Max Brod war ein österreichisch-israelischer Schriftsteller,der 1884 in Prag geboren wurde und 1968 in Tel Aviv starb. Er studierte Jura an der Prager Universität. Nachdem er zunächst als Beamter tätig war, arbeitete er später als Theater- und Musikkritiker des Prager Tagblattes.
Als Freund und Förderer des Schriftstellers Franz Kafka gab er gegen dessen Willen seine Werke heraus(Kafka wollte ihre Verbrennung) und schrieb die Biographie Franz Kafka (1937). 1939 emigrierte Brod nach Palästina und arbeitete als freier Schriftsteller und Dramaturg am Habimah-Theater in Tel Aviv. Erzählerisches Hauptwerk seines umfangreichen literarischen Schaffens ist die historische Romantrilogie Tycho Brahes Weg zu Gott (1916), Reubeni, Fürst der Juden (1925) und Galilei in Gefangenschaft (1948). Daneben verfaßte Brod auch Dramen, Essays und Biographien, darunter die Heinrich Heines (1934).Weitere Werke sind:Heidentum, Christentum und Judentum (1922), Die Frau, nach der man sich sehnt (1927), Rassentheorie und Judentum (1936), Novellen aus Böhmen (1936), Annerl (1937), Diesseits und Jenseits (2 Bde., 1946/47), Israels Musik (1951) und Die Rosenkralle (1961).