Die Dreiherrenspitze 3499m vom Reggentörl aus gesehen

 

Dreiherrenspitze 3499m

 

1.Tag:

In Hinterbichl ganz am Ende des Virgentales befindet sich der Parkplatz Ströden von den viele Wanderungen aus gehen wie z.B.zu den Umballfälle, Clarahütte, Neuer-Reichenbergerhütte und wie bei mir zu meinem Tagesziel dem alpinen Stützpunkt die Essen-Rostockerhütte.Nachdem ich 1 Stunde wegen Gewitter in meinem Auto fest saß nutzte ich eine Regenpause zum aufrödeln .Regenjacke und Rucksacküberzug hatte ich natürlich in der Pension vergessen."Naja" (komentar für sich) Also hatte ich mir an der Imbissbude mit einen Müllsack weiter geholfen.Dann machte ich mich endlich auf dem Weg in das verregnete Maurertal. vorbei an der Stoanalm. Ab der Materialseilbahn schlängelte sich der Steig langsam und mäßig steil Höhenmeter um Höhenmeter nach oben.Durch den Nebel ließ sich schon die Hütte erkennen.Ich überquerte noch eine Brücke über den tosenden Maurerbach als mich der letzte Steilanstieg zur Hütte nochmal ins Schwitzen kommen ließ.Nachdem ich mich trocken gelegt hatte wartete ich auf meinen Seilkammeraden Willi der mit unseren Bergführer Wolfgang Islitzer in strammen Schritten von untern herranrauschte.

Gipfelpyramide auf der Dreiherrenspitze 3499m

2.Tag:

In der Nacht rummpelte es noch eine weile vor sich hin und ich machte mir sorgen ob unserer Tour nicht ins Wasser fallen würde.Noch in der Dunkelheit um 5 Uhr ging es dann in Richtung Reggentörl und der Sonnenaufgang ließ uns hoffen diese Tour trocken zu überstehen.In guten Schritt ging es auf dem Simonykees zum 3047m hohen Reggentörl.Hier eröffnete sich eine herrlicher sicht auf die umliegenden Eisriesen der Venedigergruppe und natürlich unseren Ziel die 3499m hohe Dreiherrenspitze. Fast auf einer höhe bleibend schritten wir auf dem Oberen Umballkees über einige Spalten zum Fuße der der Dreiherrenspitze, wo sich vor uns ein mächtiger Steilanstieg aus ewigen Eis aufbaute.In dieser ca.45-50° steilen Firnflanke streikte meine Phsysche und wollte mich zum aufgeben überreden aber die aufbauenden Worte meiner Seilkammeraden ließen mich den inneren Schweinehund überwinden .Als wir auf den nach rechts überwächteten Firngrat standen spielte auch Petrus nicht mehr mit denn die letzten Höhenmeter über Eis und Fels überwanden wir im dichten Nebel zum ersehnten Gipfel .Aus Willis Mund ertöhnte ein kräftiges "BERG FREI" und er stand endlich nach seinem dritten Versuch auf der Dreiherrenspitze.Obwohl auch diesesmal das Wetter nicht ganz mitspielte waren wir denoch zufrieden.Beim Abstieg hieß es nochmal volle Konzentration den das anstollen an den Steigeisen war nicht zu unterschatzen und im Nebel lauerten einige Gletscherspalten auf Beute.Nach einen nicht gerade angenemen Felsabstieg standen wir auf dem Umballkees. Der überfrierende Regen auf dieser Gletscherzunge ließ uns manchmal ins rutschen geraten. Aber dieses alles war an der Clarahütte bei Bier und Obstler schnell wieder vergessen.Als der Himmel wieder aufriss schaute die Rötspitze 3495m hervor und beim Abstieg wusste ich das ich nächstes Jahr wieder kommen werde um auf diesen Gipfel zu stehen.

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