Die Tauernkönigin mit dem Detmolder Grat (links)

 

Hochalmspitze 3360m

( Tauernkönigin )

1 TAG :

Mit dem Auto geht es vom Maltatal in den Gössgraben zum Gösskarspeicher auf 1700m (Parkplatz). Der Beschilderung folgend den Karrenweg und Jägersteig leicht ansteigend in einer gemüdlichen Stunde zur 2200m hoch gelegenen und gut geführten Gießener-Hütte (DAV).

Rot = Aufstieg Detmolder Grat / Gelb = Abstieg Rudolfstätter Weg

2.TAG:

Am nächsten Morgen machten Christof aus Salzburg (mein Seilkamerad vom Eistraining) und ich mich auf den Weg zur "Tauernkönigin".Der zunächst leicht ansteigende Pfad führt hinter der Hütte zu einer Wegegabelung (Rudolfstätter Weg / Schwarzenberger Weg-Schneewinkelspitze) den wir links in Richtung Schneewinklspitze folgten.Über einige Steinplatten leicht ansteigent stiegen wir in Richtung Lassacher-Winklscharte 2862m. In der Scharte hat man freien Blick auf die Großglocknergruppe.Hier ändert der Steig sein Gesicht und führt nun steiler über große Blöcke unter die Winklspitz 3119m mit Blick auf die Hochalmspitze.Nach einen kurzen aber markanten Absteig steht man genau vor dem Detmolder Grat, der über dem nach rechts teilweise vereisten und steil abfallenden Trippkees (Sicherungsmöglichkeiten, Achtung Randspalte) erreicht wird.Ein Drahtseil beim Einstieg leitet einem den Weg über den Detmolder-Grat.Im I-II .Schwierigkeitsgrat geht es in Blockkletterei stellenweise etwas luftig immer höher. Kurz unterhalb vom Gipfel kommt man in einer kleine Scharte aus, die direkt zum sehr schönen Gipfelkreuz führt.Vom 3360m hohen Gipfel hat man einen traumhaften Rundblick über die ganzen Hohen-Tauern mit dem Gatten der Tauernkönigin dem Großglockner und zum benachbarten Ankogel 3250m. Nach einer Gipfeljause stiegen wir über den leicht ausgesetzten Gipfelgrat den Rudolfstätterweg (Normalweg) auf die schneeige Hochalmspitze 3346m.Von hier hat man Einblick auf die komlette Route über den Grat, der überwiegend auf der rechten Seite oder direckt auf ihm zu den Steinerne Mannln 3158m ab geklettert wird.Ein kurzes und steiles aber gut gestuftes Wandstück erfordert nochmal volle Konzentration, bevor dann mit Steigeisen die steile Firnflanke abgestiegen wird.In einem nicht enden wollende Hadscher über Blöcke und Moränenschutt erreichten wir wieder die Hütte. Hier wartete ein frisch gezapftes Bier auf uns, womit Christof und ich auf unseren Gipfelsieg anstießen.Der Abstieg zum Gößspeicher war in knappen 40 min.erledigt.

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An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal beim Christof R . aus Salzburg, für diese schöne Tour bedanken.

(Bis zur nächsten ...... )

Anmerkung :

Wie gefährlich es ist alleine, unerfahren oder ohne Ausrüstung eine solche Tour zu gehen, zeigte sich am Samstag Nachmittag, als eine Frau etwas unterhalb vom Detmolder Grat beim Abstieg in eine Randspalte stürzte.

(Siehe Zeitungsartikel)

Zeitungsbericht Kleine Zeitung

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