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Rötspitze 3495m Anspruchsvolle Gratüberschreitung in Fels und Eis |
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1.Tag : Es beginnt mit der Fahrt vom Maltatal in Kärnten zum wunderschöne Talschluß des Ostiroler Virgental. Hier stürzen sich mit viel getose die Isel aus dem hinteren Umballtal herab. Dieses Naturschauspiel der Umballfälle bekommt man hautnah mit wenn man wie in unserem Fall den gut ausgebauten Pfad in Richtung Clarahütte aufsteigt. Den unteren Teil hat man schnell hinter sich bevor sich eine kleine ebene öffnet. Nach dieser Ebene geht es dann den Karrenweg in Steilen und mühsamen kehren bergan, bis zu einer art Römerbrücke.Über diese hinweg ändert sich der Weg in einen gut zu gehenden Steig.Vorbei an einer Ochnsnerhütte leicht ansteigend, schlängelt sich der Pfad Richtung Clarahütte 2038m die Thomas und ich guten 2 Std. erreicht hatten. Hier wird man auch gleich von der sehr netten Hüttenwirtin Anna Hatzer begrüßt.(die ich schon von meiner Dreiherrenspitzentour in guter Erinnerung hatte) Normalerweise sollte dieser Stützpunkt Annahütte heißen. Nach einem guten Tiroler Gröstl, erkundeten wir noch das hintere Umbaltal.Bevor sich dann am Abend unser Bergführer "Steffel" vorstellte. Bei "einem " Glas Bier besprachen wir dann die Route und gingen dann anschließend schlafen den um halb Fünf war die Nacht zu ende. |
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2.Tag Bei sternklarer Nacht zogen wir dann im Licht der Stirnlampen los immer entlang der Isel bevor es dann nach einer guten Stunde flachen gehen steil bergauf über einen Steig und Wiesenhänge zur kleinen Philiph-Reuter-Hütte auf 2690m ging . Die wir in gut 2 std. erreicht hatten. Die kleine und urgemütliche Hütte war im sehr gutem Zustand und lud zum verweihlen ein.Aber vor uns lagen noch gute 820 Hm die es in sich hatten. Nun ging es weglos steil bergauf bis zu einem großen Firnfeld das wir im direckten aufsteig zum Grat erstiegen. An einer Scharte ca. 3100m machten wir eine kurze pause so das man den Blick zu den Zillertaler Alpen und den traumhaften Panorama Umbalkees mit Dreiherrenspitze genießen konnte.Am ende diese Firnfledes hieß es dann zupacken.In IIer Kletterei ging es dann über eine glatte Platte mit guten griffen und rißen auf den teils luftigen Grat. Nach der Kletterstelle ging es dann in Blockkletterei weiter bis zu einem Firngrat.diesen entlang auf einen weiteren Felsaufschwung 3290m der wiederum in II er Kletterei erstiegen wurde .Steffel unser Bergführer machte seine sache sehr guter suchte immer einen optimalen Weg durch die Felsen.Nach dem Felsaufschwung waren wir am fuße der unteren Rötspitze angelangt die wir steil und rechts vom Gipfel 3313m umgingen.Nun ging es weiter über ein sehr aufsteilendes Firnplateu zum letzten Felsaufschwung. In anfangs Blockletterei ging es über eine Platte (kurzes stück III) weiter hoch bis zu einen Kamin "Der Schlüsselstelle" die wir alle mit etwas Mut und Schwung über die drei Trittstiffte nach oben meisterten,.Steffel scherzte zu mir...."Wie ein alter Veteran" .am Ende legte sich der Grat zurück und wurde flacher aber dafür sehr ausgesetzt. Nach gut 6 Std. hatten wir dann den Gipfel 3495m mit Kreuz und Buch erreicht. Nur leider (wie auch bei der Dreiherrenspitze) hatten wir nur gut drei Meter sicht. Als es anfing zu Graupeln machten wir uns an den Abstieg. Zuerst über den breiten Gipfel und dann steil und ausgesetzter werdend über einen Grat mit rutschig und brüchigen Boden in eine leicht überwächtete Scharte ca.3250m.Hier hieß es dann Steigeisen an und Eispikel raus.Wir seilten uns an und querten die anfangs sehr steile Firnflanke ca.45° . Duch heikeles ausrutschen stellten wir immer wieder fest das sich der Neuschnee der letzten Tage mit dem vereisten Untergrund noch nicht verbunden hatte.Aus dieser Firnflanke heraus ging es dann über das sehr Spaltenreiche Welitzkees zum Fuße des schon sehr ausgeaperteten Gletschers. Nach einer ausgiebigen Pause machten wir uns über die brutal steilen Wiesenhänge auf den Direktabsteig zu Clarahütte wo uns wie sollte es auch anders sein die Hüttenwirtin Anna mit einen Schmunzel und Obstler begrüßet.Die 3 Std. Absteig waren bei einer Suppe und einem Radler schnell vergessen.Und der weitere Absteig mit Thomas zum Auto war in gemüdlichen 1,5 Std. erledigt. |
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