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Similaun 3606m ( Herbsttour 2002 ) Die Seilschaft : Dirk , Uwe , Markus , Ich |
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1.Tag : Nachts ging es von Monheim am Rhein mit dem Auto nach Vent ins Oetztal. Am frühen Morgen steigen wir vom Ende des Ventertal unter einem kleinen Schlepplift über einen leicht ansteigenden Karrenweg Richtung Martin Busch Hütte 2501m. Die in einem nicht enden wollenden Hadscher und nach gut 2,5 Std.erreicht war.(Im Sommer am besten mit dem Mountenbike). Nach der ersten großen Pause an der Hütte machten wir uns auf dem Weiterweg der über einen schon sehr winterlichen Pfad mäßig steil unterahlb zum Niederjochferner auf ca.2800m führt.Hier am Gletschertor stiegen wir den als spaltenfreie bezeichnete Gletscher Schritt für Schritt und mit der Höhenluft kämfend bis unterhalb zur Similaunhütte 3019m auf. Die wir über einem kurzen Felsaufschwung in ca.2Std.erreichten. Als Aklimatisierung für den Similaun ist der weiterweg zur Ötzifundstelle 3115m, die nach einer weiteren halben Stunde erreichbar ist, zu empfehlen.Nach einem sehr schönen Sonnenuntergang, sehr gutem Essen und ein paar Bier bekamen wir unser Lager zugeteilt.Das mit Begeisterung vom " Waldi " in Empfang genommen wurde. |
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2.Tag : Die Nacht war trotz Schnarcheinlage (Waldi) sehr erholsam und das reichliche Frühstück in der sehr gut geführten Hütte stärkte uns für die letzten 600 Höhenmeter.Nach ein paar min.von der Hütte erreichten Dirk und ich den Einstieg am Gletscher.Angeseilt und in gleichmäßigen Schritten stiegen wir Meter für Meter empor. Die Spur war trotz 1m Neuschnee in den letzten Tagen sehr gut zu gehen, die geschlossene Schneedecke war sehr trügerich und verdeckte im oberen Steilstück einige Spalten. Auf der Höhe vom kl.Similaun 3364m öffnet sich eine kleine Ebene die zum letzten Steilaufstieg und zum kurzen aber ausgesetzten Gipfelgrat führt.Über diesen Hinweg steht man am Gipfel des 3606m hohen Similaun.Die Aussicht reicht vom Ortler über die Stubeier bis hin zur Wildspitze3773m dem 2.höchsten Österreicher.Wegen meinem Schwindelgefühl drehten wir vorzeitig um machten uns an den Absteig, der Schwindel legte sich aber nach einigen Höhenmetern wieder und so konnten wir noch in einer kleinen Eisflanke das Steigeisengehen und Sicherungstechniken üben. Auf der Hütte warteten Uwe und Markus (Waldi) bereits auf uns.Nach einer kurzen Pause, und zu dessen Freude ging es jetzt nur noch Bergab. Der Abstieg über dem Gletscher ging zügig,wir nutzten eine kleine Pause zum Einstieg in des kleine aber sehr schöne Gletschertor für ein paar Fotos. Der Weiterweg zeigte sich trotz Tauwetter als unschwer.An der Martzin Busch Hütte 2501m setzten wir uns in dem sehr gepflegten und urigen Winterraum und packten unser Jause aus. Nach ausgiebiger Rast stiegen wir gemüdlich den Hadscher nach Vent ab.Hier wartete im sehr gastfreundlichem " Hotel Post " eine heiße Dusche ein klasse Abendmenü jede Menge Bier und Marillenschnäpse auf uns. 3 Tag : Vor der Rückreise machten wir noch einen kleinen Abstecher zur berühmten "Geierwalli" den Rofenhöfen 2011m Österreichs höchstgelegene Hofsiedlung mit der, nicht jedermans Sache, in alle Richtungen wackeligen Hängebrücke über der 30m tiefen Rofenache.
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