Großes Wiesbachhorn 3564m

1.Tag :

Getroffen wurde sich am Parkdeck in Heiligenblut wo es mit dem PKW weiter auf die Kaiser Franz-Josef-Höhe in 2100m Höhe ging .Schon von hier oben aus eröffnet sich einem ein herrlicher Blick auf das ganze Glocknermassiv .Das Auto kann man kostenlos in der leider überdimensionalen Tiefgarage abstellen.Von hier aus wurde auf die Pasterze abgestiegen diese wurde bis unterhalb der Hoffmannshütte überschritten.Weiter ging es steil bergauf über einen Klettersteig ähnlich abgesicherten Steig zur Hütte.Hier ließ sich die Tierwelt des Nationalpark Hohe-Tauern beobachten und wir alle staunten nicht schlecht als uns auf einmal eine ganze Herde von Steinböcken über den Weg liefen.Nach diesen eindrücken gingen wir über den alten und ab hier wieder freien Gamsgrubenweg zum Gletscherrand des Südlichen Bockkarkees.Über dieses wurde in mühsamen Schritten zur Oberwalder-Hütte aufgestiegen.

Route von der Glocknerstraße

2.Tag

Nach einer angenehmen Nacht und der sehr netten Bediehnung auf der Oberwalder-Hütte machten wir uns bei sternklaren Himmel um 5UHR auf den weg in den Morgenrauen.Unsere Route führte über die Bockkarscharte leicht ansteigend zur Keilscharte die von hier aus aufgehende Sonne zeigte uns wie schön dieser Tag werden sollte.Und auch der Glockner zeigte sich gut gelaunt im Morgenkleid. In guten Schritten ging es über das Bärenkopfkees Richtung Gruber-Biwakschachtel mit Blick auf das Kitzsteinhorn.Von hier aus zeigte sich nun der rest unsere Route die Klockerin 3425m vordere Bratschenkopf 3401m und in der mitte das Große Wiesbachhorn mit seinen 3570 Metern.Nach einer kleinen Pause an der Biwakschachtel und herrlichen Blick auf die Venedigergruppe machten wir uns auf den weg die Klockerin in zähen Schritten zu übersreiten .Auf den Gipfel winkte uns die ganze breite der Kitzbühler Alpen des Wilde Kaiser bis hin zum Watzmann entgegen.Nun ging es leicht bergab bis zum Gipfelaufschwung des Hinteren Bratschenkopfes dieser wurde seitlich und mäßig steil erstiegen .Unsern Ziel vor Augen standen wir nun auf dem 3413m hohen Bratschenkopf. Der nun sehr steile und nicht zu unterschätzende Felsabsieg auf das Kaindlkees vorderte etwas Klettergeschick und mut.Über das Kaindlkees ging es zügig zum Einstieg auf das Wiesbachhorn.die letzten 300 Höhenmeter gingen über Blockwerk und einen gut gestuften Felsgrat zum ersehnten Gipfelkreuz. Wo wir (Manuel,Günter unser Bergführer Ambros,meine Wenigkeit und Schorsch) uns über unseren "Gipfelsieg" freuten und die super Gipfelaussicht genossen.Von hier oben schauten wir uns den Kaindlgrat etwas genauer an bevor wir dann diesen sehr schöne aber leider viel zu kurze Schneegrat überschritten.Ein letzter Blick zurrück in die Nordwand des Gr.Wiesbachhorns ließ uns nochmal staunen.Dann hieß es nochmal volle konzentration als wir über den gut gesicherten Klettersteig das Fochezkopf zum Heinrich-Schweiger Haus abstiegen.Nach ein paar kühlen Getränken stiegen wir über einen Mondlandschaft änlichen Steig ab zum Mosserboden und fuhren zurrück nach Heiligenblut über die Glocknerstraße wo sich nochmal die ganze Route dieser langen "Traumtour" zeigte.

Hier geht es zurrück

Die hohe Dock 3348m Die Klockerin 3419m Bratschenköpfe 3413m Gr.Wiesbachhorn 3570m