xGOLDEN SPIKE
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Ausgestaltung der Anlage im Sommer 2004
Yoshua Trees - Franz Reichl - September 2004In einem Artikel über eine Cajon-Pass-Anlage im Railmodel Journal wurde die Herstellung von Yoshua Trees beschrieben. Dort wurden die Stämme aus Drähten hergestellt und die Rinde mit Putty simuliert. Da das zu aufwendig erschien und gleichzeitig eine die Sommerhitze nicht überlebt habende Pflanze mit ähnlicher Struktur ("Latschenkiefer") zur Verfügung stand, wurde Anfang September damit experimentiert.
Der grüne Bewuchs wurde aus Woodland Scenics (Coarse) Turf mit verdünntem Weißleim an den Stämmen befestigt. Akzentuierung kann durch dunkleren Woodland Scenics Ground Foam erfolgen. In den nächsten Tagen wird experimentell versucht werden, die brüchigen Stämme bruchunempfindlicher und haltbarer zu machen.
Platform Bahnhof Garfield - Franz Reichl - August 2004Für die "platform" (Bahnsteig, Ladestraße) des Bahnhofs Garfield wurde Graupappe auf 5mm Karton geklebt (das wird etwas höher als die Nebengleise, aber etwas niedriger als das Hauptgleis), danach die Oberfläche mit der aus der Literatur bekannten Moltofill-Aufrubbel-Methode (Moltofill aufstreuen, anfeuchten, mit den Fingern verreiben) behandelt. Nach dem Trocknen (über Nacht) wurde das Moltofill abgeschliffen und festgestellt, dass kein weiteres Moltofill-Aufrubbeln erforderlich ist. Dann wurde mit grauer Plakafarbe deckend grundiert und befunden, dass diese für Beton zu bläulich und für Teer zu hell war und entschieden, Beton zu simulieren. Das Grau wurde beim nächsten Auftrag mit (mittels beige) gebrochenem Weiß zu mischen. Es wurde zu beige und etwas scheckig, da offenbar Farben ungleichmäßig auftrocknen. Fazit: nicht perfekt, aber gut genug, um davon ausgehend zu verwettern etc. Danach wurden Holzleistchen (2*5mm und 2*2mm) gekauft und die Abschlüsse der Plattformen angefertigt (mit verdünnter Tusche gefärbt, Bleistift für Trennlinien etc.). Es ist nur an manchen Stellen ein wenig niedriger als die Plattform. Im folgenden Photo sind noch Stecknadeln zur Fixierung der Leistchen zu sehen.
Inzwischen wurden die anschließenden Gleise geschiottert. Was jetzt noch fehlt, sind Trennfugen im Beton.
Garfield Station - Franz Reichl - August 2004Um einen Eindruck davon zu erhalten, wie der Bahnhof Garfield aussehen wird, wurde (da sich noch niemand über den AMB-Holzbausatz getraut hat) ein "Mock-Up" des Bahnhofsgebädes (ATSF Standard Depot Number 3 for Branchlines) aufgestellt:
Es sieht natürlich nicht so gut aus wie ein endgültiges Modell, aber es ist ja nur mit Buntstiften bemalter Karton. Es entstand aus auf Maßstab 1:87 gebrachte Plankopien (ATSF System Standards), auf einem gewöhnlichen Kopierer auf dünnen Karton vergrößert. Der Plan des Grundrisses wurde auf starken Karton geklebt, diesen entsprechend ausgeschnitten (alle Klebungen mit doppelseitigem (Photo-)Klebebend, Wände wurden ausgeschnitten (gleich mit Zugabe von Falzlaschen, mit Buntstift eingefärbt, die Läo;ngswände mit starkem Karton hinterlegt, Stirnwände zunächst nur so belassen, Wände unterhalb der Bodenplatte angefalzt. Die Vorderseite besteht zunächst aus den beiden "flachen" Teilen, die Vorderfront der Operator's Bay wurde ebenfalls flach ausgeschnitten, die Schräägen der Operator's Bay entstanden aus extra Kopien des Mittelteils, entsprechend zusammengefalzt. Nachträgliche "Spanten" an den beiden Enden (hinter Stirnwänden), um Kartonstärke der Längswände verschmälert) sowie an 3 Stellen zwischendurch (dort, wo auch das Vorbild Zwischenwände hatte). Das Dach entstand aus starkem Karton, in der Mitte halb durchgeschnitten und geknickt, bei der Operators Bay entsprechend ausgeschnitten, dünne Pappe (rötlich coloriert) oben drüber, das Dach über der Operators Bay wurde nach entsprechenden Messungen aus dem Plan - plus Falze - nur aus düünnem Karton angefertigt.
Insgesamt betrug der Aufwand (mit rechnen, kopieren, nachdenken, testen und photographieren) etwa 4 Stunden. Der Schornstein fehlt auf den Photos noch, im Bereich der Operating Bay h&aum,;tte das Dach unterbrochen gehört - und das ganze Gebäde steht verkehrt: die Operating Bay sollte in Richtung Main Track schauen, aber dann wäre die hübschere Seite vom Betrachter abgewandt. Übergänge in Garfield - Franz Reichl - August 2004
Um die Ladestellen mit Straßenfahrzeugen erreichen zu können, müssen Übergänge geschaffen werden. Der erste davon wurde aus einer 1mm Polystyrolplatte und dünnem Balsaholz angefertigt und nur provisorisch befestigt:
Ein zweiter Übergang wurde nach Plan (ATSF System Standards) angefertigt - mit 1,5mm Balsaholz, nur entlang der Gleise. Zwischen den beiden Gleisen wird mit Schotter aufgefüllt. Hier fehlt noch eine obere Schicht aus feinem Sand.
Ground Throws - Franz Reichl - August 2004Unser Betriebskonzept sieht vor, dass in den Zwischenbahnhöfen die Weichen vor Ort von den Zugmannschaften gestellt werden. Dies soll mit Caboose Industries Ground Throws (220S - sprung, polarized) erfolgen. Die Polarisierung ist uns wichtig, da ansonsten die Stromversorgung von Zungen und Herzstück nur über die mehr oder weniger gut anliegenden Zungen erfolgen würde.
Allerdings ist an manchen Stellen dafür zu wenig Platz. Derzeit wird mit um 90 Grad gedrehter Montage exsperimentiert. Ein erster Versuch misslang - das Teil, welches die Bewegung umlenkt, geriet zu groß, sodass der Ground Throw zu nahe am Nachbargleis zu liegen kam:
Beim nächsten Versuch wurde genau gemessen und gerechnet - mit positivem Ergebnis. Das drehbare Teil liegt hier nur lose auf, wird aber an der Unterseite m it einer Schraube gestützt:
Das ursprüngliche Teil wurde modifiziert, indem der Radius auf Seite des Ground Throw gekürzt wurde (und somit eine geringe Übersetzung entstand). Hier wurde auch mit einer Schraube ein AUsweichen des Teils nach oben verhindert:
Problematisch erscheint die Bedienung, da die Umlenkhebel nahe den Gleisen liegen - das lässt sich vielleicht vermeiden, wenn die Hebel nicht in die ganz extreme Endposition gebracht werden - eventuell mechanisch begrenzen. Unklar ist auch noch, wie die beweglichen Teile getarnt werden könnten. Versucht wurde auch ein "Eigenbau":
Dies soll eine ganz einfache Alternative zu den Caboose Industries Ground Throws darstellen, mit 4 Teilen:
Es wurde auch ein erfolgloser Versuch mit einem gebogenen Rohr, durch das ein Stelldraht um die erforderlichen 90 Grad
zwischen Ground Throw und Stellschwelle umgelenkt wird. Das Misslingen hat vor allem den Grund, dass der im um 90 Grad gebogene
bewegte Draht an beiden Enden so weit heraussteht, dass der tatsächliche Winkel dann größer als 90 Grad,
und die Bewegungen der Drahtschlaufen an Schwelle und Ground Throw um den virtuellen Drehpunkt haben dadurch eine zu große
seitliche Komponente. Statt Verlöten wurde das Rohr mit Schrauben ein wenig beweglichfixiert.
Ersteres wurde Anfang September auch erfolgreich versucht. Das gebogene Rohr konnte mit Sekundenkleber an den Schrauben befestigt werden:
Es gibt noch eine leider nur theoretisch funktionierende Idee:
Denkbar wäre aber auch eine Stange, die nich in ihrer Mitte geführt wird, sondern an den beiden Enden (also beim Ground Throw und bei der Stellschwelle) rigide in nur einer Richtung verschieblich gelagert wird. Die Angelegenheit beläft sich anscheinend auf folgendes: eine gute mechanische Lösung (die Seitenkräfte der Drehbewegung vermeidet) müsste die Drehbewegung auf Gelenkstangen übertragen - und dafür ist wahrscheinlich zwischen benachbarten Gleisen zu wenig Platz. Eine mögliche sehr einfache Lösung findet sich in der September-Ausgabe des Model Railroader: dort sitzt ein "switching target" in einem im Anlagenunterbau versenkten Schiebeschalter, der für die Herzstückpolarisierung sorgt. Falls sich hierzulande ein Umpolschalter finden lässt, der genau dafür geeignet ist (richtige Stellweglänge, nach Möglichkeit federnd, entsprechend fehlertolerant), wäre das möglicherweise für uns die beste Lösung. Von Ewald und Klaus wurden Anfang September 2004 bei Conrad geeignete Schalter gefunden:
Während die endgültige Verbindung mit der Stellschwelle durch einen 0,5mm Stahldraht (mit leichtem Knick zwecks Längenausgleich) durch eine Bohrung im Schalter vorgesehen ist, wurde zunächst mit einem um den Schieber "gewickelten" 1mm Messingdraht erfolgreich experimentiert:
Hintergrund Bahnhof Kalmback - Franz Reichl - Sommer 2004Für die mittlere Anlagenebene wurden relativ niedrige Hintergrund-Kulissen aus Karton vorgesehen. Ursprünglich war geplant, die Kulissen schräg zu stellen - durch die Bemalung mit hellblauer Farge bog sich jedoch der Karton, sodass höhere Kartonstreifen mit 90-Grad-Biegung angefertigt und mit Reißnägeln an die Querlatten gepinnt wurden:
Weihnachtsfeier 2002 und "Golden Spike Ceremony"20. Dezember 2002Text: Franz Reichl Die "track laying gang" bei der Vorbereitung [FR]: Nachdem der Gleisbautrupp das letzte Stück Hauptgleis eingebaut hat [PLO]... ...schlagen die 3 neu gewählten Vorstände des Vereins gemeinsam den "goldenen Schienennagel" ein [PLO] (die Frage, wieviele Wissenschafter es braucht, um einen Nagel einzuschlagen oder eine Glühbirne zu wechseln, blieb allerdings unbeantwortet): nochmals für die Photo-Dokumentation [FR]: Sobald die Honoratioren wieder abgezogen waren, konnte Gregor Ploberger erstmals einen Zug (Doodlebug mit einem der Jahreszeit entsprechenden Güterwagen) über die gesamte Anlage bewegen (2 Photos [PLO], 2 [FR]): Frühjahr 2002: letzte Operating Session auf einer EbeneFranz Reichl, März 2002Im Frühjahr 2002 fand unter dem Motto "Abschied von den Mühen der Ebene" die letzte Operating Session auf der bis dahin vorhandenen obersten Ebeen der Anlage mit provisorischem Schattenbahnhof statt (alle Photos [FR]). Klaus kämpft an der Anschlusstelle (unmittelbar nach Ausfahrt aus dem Schattenbahnhof) gegen die Fast Clock: Arbeitsplatz des Dispatchers, der auch als Freight Agent und Staging Yard Master agiert (Wagenkarten, Frachtzettel, "Master-Timetable", Fahrt-Auftrag für den nächsten Zug): Mehr Photos of our Operating Sessions: Tag der offenen Tür 2001Franz Reichl, 26. Oktober 2001Erstellen der Hintergründe und WolkenFranz Reichl, Sommer 2001Mehr Photos erster Anlagen-Hintergründe: Weihnachtsfeier 2000 und Eröffnung des ersten Teils der AnlageFranz Reichl, 22. Dezember 2000Im Dezember 2000 wurde der Anlagenunterbau so weit fertiggestellt, dass das erste Gleis auf der oberen Anlagenebene rund um den gesamten Raum provisorisch verlegt werden konnte. Und da Züge bekanntlich nur dann im Kreis fahren dürfen, wenn in der Mitte des Kreises ein Weihnachtsbaum steht, wurde die offizielle Einweihung und erste Kreisfahrt mit der Weihnachtsfeier des Vereins kombiniert. During December 2000 the benchwork and sub-roadbed have been completed so far that the mainline could be fixed around the room on the upper layout level. And since the only situation when a train goes around in circles is when there is a Christmas Tree within the circle, we combined the official opening ceremony with the first train completing a circle with the club's Xmas-Celebration.
Vorführungen zur LokaleröffnungFranz Reichl, Juni 2000
Vorführungen zur LokaleröffnungFranz Reichl, Juni 2000
RangieranlageFranz Reichl, September 2000
Testen von HöhenprofilenFranz Reichl, September 2000
weitere PhotosWeitere Photos finden sich unter den Menüpunkten "Vereinsräume" sowie "Anlagenplanung". | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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GOLDEN SPIKE - US PROTOTYPE MODEL RAILROADERS OF AUSTRIA Franz Reichl (Franz.Reichl@tuwien.ac.at) *** last update: 2004/09/15 *** SiteManager V4.3h DISCLAIMER: We are not responsible for any contents of any page linked from our pages. We cannot guarantee that all information on our own pages is free of errors! | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||