| „Durch einen Spiegel, in
einem dunklen Wort“ von Jostein Gaarder Inhaltsangabe Dieser Roman erzählt von einem unheilbar kranken Mädchen namens Cecilie. In einem kleinen Ort namens Klofta in Norwegen liegt Cecilie sterbenskrank in ihrem Bett. Ihre Großmutter hat veranlasst, dass die zweite Therapie im Krankenhaus nicht mehr durchgeführt wird, da es für Cecilie nur Qual bedeutet und nicht mehr nützen kann. Nun ist Cecilie zu Hause, Kristine, eine Krankenschwester, besucht sie regelmäßig. Ihr Bruder Lasse erzählt ihr, was sonst im Haus passiert. Cecilie hat auf ihrem Nachtkästchen ein Glöckchen, und wenn sie etwas will, braucht sie nur läuten. Es ist Weihnachten, und Cecilie hat sich, obwohl sie über ihre Krankheit Bescheid weiß, einen Schlitten und Ski gewünscht. Unter ihrem Bett hat sie ein chinesisches Notizbuch, in das sie alle ihre Gedanken schreibt. Eines Nachts macht sie Bekanntschaft mit einem Engel. Er sitzt plötzlich auf der Fensterbank und kommt ab nun immer, wenn Cecilie allein ist. Ariel bringt sie dazu, über ihr Leben nachzudenken und sich Gedanken über das Leben danach zu machen. Im Gedanken macht er mit ihr Ausflüge zum Christbaum, zum verschneiten Hang Ski fahren und rodeln und zu ihrer Freundin Marianne. Mit seinen Fragen und Erklärungen nimmt er ihr die Angst vor dem Sterben. Sie sprechen über die Schöpfung, über Gott, über die Menschen und die Engel. Und so kommen sie zu dem Entschluss, dass die ganze Schöpfung ein Spiegel und die Welt ein dunkles Wort ist. Cecilie findet dadurch zu sich selbst und nimmt ihr Schicksal hin, während ihre Familie nur schwer damit fertig wird. Dieser Roman ist psychologisch sehr gut aufgebaut. Man spürt richtig, wie Cecilie von Kapitel zu Kapitel immer wieder eine Stufe in die Ewigkeit vorwärts kommt. Am Ende ist der Tod nichts Schreckliches, sondern der Übergang in eine bessere Lebensform als Cecilie auf der Erde hatte. Zum Autor: Jostein Gaarder wurde 1952 geboren, studierte Philosophie, Theologie und Literaturwissenschaft in Oslo und unterrichtete später Philosophie. Daneben schrieb er Romane und Erzählungen für Kinder und Erwachsene. Mit dem Buch „Sofies Welt“ erhielt er 1994 den Deutschen Jugendliteraturpreis.
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