100 x Singen

094 What shall we do with a drunken sailor pdf    

midi Arrangement

ingeb.org Text, Midi

über 50 Strophen!

Partitur 3-stimmig instrumental

 

Shanties sind Lieder der Matrosen zu gemeinschaftlicher Arbeit. Ein vom Shantyman gesungener Solopart, der oft auch improvisiert ist, wird von Kehrreimzeilen der Mannschaft unterbrochen. Bedingt durch die Art der Arbeit, haben sich auch unterschiedliche Arten von Shanties gebildet. Zum Beispiel zum Lichten des Ankers (Capstan-Shanty) oder zum Setzen der Segel (Halyard-Shanty). Daraus ergeben sich ganz spezielle Rythmen. Natürlich wurden Shanties auch am Abend in der geselligen Runde gesungen. Wie auch andere Lieder z.B aus der Country-Music, konnten mit den Texten sofort aktuelle Tagesereignisse reflektiert werden. Durch die Internationalität der Seefahrt machten die Shanties schnell die Runde.

http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Shanty.html

 

What shall we do with a drunken sailor early in the morning - eine tolle Frage. Wer ist schon morgens betrunken ? Wenn Sie sich umhören: natürlich der Seemann. Der säuft, sobald er Land unter den Füßen hat und segelt deswegen sogar achtern raus. So jedenfalls sieht ein weit verbreitetes Vorurteil aus. Zu Zeiten der Segelschiffahrt oder auch noch in der 70-ziger Jahren mag das hie und da mal so gewesen sein. Da waren die Liegezeiten in den Häfen auch noch lang genug und reichlich Gelegenheit für den Seemann, seine Zeit und sein Geld in Vergnügen umzusetzen. Diese Zeiten sind lange vorbei. Der Streß im Hafen ist enorm, die Liegezeit soll möglichst kurz sein, denn der Fahrplan muß eingehalten werden, Termine stehen obenan. Verzögerungen kosten Geld. Und die Wartung und Instandsetzung des Schiffes muß in der kurzen Zeit auch noch geleistet werden. Da ist gerade so viel Zeit übrig, mal nach Feierabend an Land zu gehen, wenn der Seemann nicht schon zu müde ist. In Bremen liegen manche Schiffe schon mal 2 bis 3 Tage. Aber die Seeleute auf diesen Schiffen kommen oft aus Ländern, in denen wenig Geld verdient wird: Rußland, China, dem Iran oder Ägypten. Sie haben kaum Geld, um sich ein frischgezapftes Bier leisten zu können. Sie geben ihr Geld lieber für ein Telefongespräch nach Hause aus. ...

http://www.seemannsmission.org/predigten/predigten4.htm

 

 

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