Die SchülerInnen und die Lehrperson bilden einen Kreis und schliessen die Augen.
Aufgabe:
- Die Lehrperson erzeugt mit dem Mund ein leises Geräusch, wiederholt es gelegentlich wieder ("zi, zi, zi,zi"). Jede(r) SchülerIn nimmt es auf, fügt Pausen ein, führt es weiter.
- Die Lehrperson erzeugt verschiedenartige Geräusche ("zi, zi, zi" "sch-----" "fff--------" "tschip tschip"), während die SchülerInnen fortwährend damit beschäftigt sind, das eben Gehörte zu imitieren: Hören und imitieren geschehen gleichzeitig.
- Die SchülerInnen erfinden und imitieren die Geräusche selber. Pausen dazwischen sind erwünscht, sie ermöglichen die Wahrnehmung des akustischen Geschehens.
- Erlaubt sind alle mit dem Mund produzierbare Klangphänomene, also auch Sprechen, Singen, Pfeifen, Röhren. Gut ist, was in Übereinstimmung mit dem Gesamtgeschehen abläuft. Die Musik endet, wenn Stille eingetreten ist!
Zwischen Erfinden und Imitieren muss ein Ausgleich gefunden werden; dann entsteht eine sensible Geräuschmusik.
Es empfielt sich, am Anfang nur leise Lautäusserungen zuzulassen.