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Wenn du auch noch
Spaß an einfachem Leben hast und mit „primitiven“ Verhältnissen zumindest 1
Woche leben kannst solltest du weiterlesen.
Das ist ein anderes
Ferienangebot.
Wir wollen dieses
faszinierende Land in einer kleinen Gruppe nicht nur als Touristen bereisen.
Wir möchten
Einblick in Kultur und Leben in der Türkei bekommen und suchen echte
Begegnungen mit gastfreundlichen Menschen.
Obwohl unsere Ziele
durch ihre landschaftliche Schönheit (die Provinz Muğla auch
durch herrliche Badestrände) besonders im Sommer viele Besucher anziehen,
werden wir meist abseits ausgetretener Touristenpfade unterwegs sein.
Die erste Woche
sind noch fast „normale“ Ferien in Muğla,
der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz mit so bekannten Badeorten
wie Bodrum, Marmaris oder Fethiye.
Obwohl Provinzhauptstadt mit Universität ist Muğla eine typisch türkische Kleinstadt geblieben.
Die sehenswerte
Altstadt an einem Berghang erinnert mit den engen Gassen und weißgetünchten
Häusern etwas an Griechenland.
Dort sind wir in einem
sehr schön restaurierten alten Haus untergebracht.
Es ist eines der unter
Denkmalschutz gestellten „Muğla - Häuser“ des alten Stadtteils mit viel kunstvoll
verarbeitetem Holz und einem wunderschönen Innenhof mit Granatäpfel- und
Olivenbäumen.
In diesem Teil der
Stadt kann man immer noch traditionelle Handwerksbetriebe sehen und oft hat man
den Eindruck, dass die „Ustas“ (Meister) hier nicht des Geldes wegen arbeiten,
ja das fast eine Nebensache ist.
Eine weitere
Besonderheit ist der leicht zu besteigende Berg über der Altstadt mit alten
Ruinenresten und toller Aussicht.
Der große, sehr
lebendige und farbenfrohe Wochenmarkt
ist ein Besuch wert selbst
wenn man nichts kaufen will.
Muğla liegt auf etwa 600 m Höhe und nach einer landschaftlich
schönen, etwa halbstündigen Fahrt ist
man unten am Meer.
Dort gibt es auch
Ecken, die von Touristen noch nicht überlaufen und sehr schön zum Baden sind.
Auch einige biblische
Orte sind nicht zu weit entfernt und in einem Tagesausflug zu erreichen, wie
Hierapolis oberhalb den berühmten Kalksinterterrassen von Pamukkale und Laodizea und Kolossä bei Denizli.
Auch Ephesus in der Nähe des heutigen Selçuk ist
noch möglich.
Neben
Ausflügen und Baden wollen wir uns jeden Tag Zeit nehmen Gott zu loben und
miteinander über sein Wort nachzudenken.
Mein Freund
Hans-Jürgen, der hier ein Büro von CRG – Reisen hat und mit seiner Familie
schon einige Jahre in der Türkei lebt wird uns echtes Insiderwissen über seine
neue Heimat weitergeben und uns Land und Leute näher bringen.
Muğla ist ein idealer, sanfter Einstieg in die „echte“ Türkei.
Da es nicht direkt am Meer liegt, ist vieles noch ursprünglich und typisch türkisch, ganz im Gegensatz zu
dem nahen Marmaris.
Trotzdem sind den
Einwohnern Touristen nicht fremd und ein Teil der Bevölkerung (besonders
Studenten) macht schon einen modernen Eindruck.
Durch seine etwas höher und nicht direkt am
Meer gelegene Lage hat Muğla auch im heißen Sommer ein angenehmes Klima.
Unsere erste
Urlaubswoche in Muğla ist auch für Familien mit Kindern gut geeignet. Die
Türkei ist übrigens ein ausgesprochen kinderfreundliches Land und gerade eine
Familie mit Kindern (umso mehr
umso besser!) hat einen leichten Zugang zu den Herzen der Menschen.
Für die zweite Woche
in Kappadokien sollten Kinder aber schon etwas größer sein, da wir an den
meisten Tagen einige Stunden zu Fuß
unterwegs sein wollen.
Am Ende der ersten Woche fahren wir mit einem
der modernen, privaten türkischen Reisebusse nach Osten.
Die Überlandbusse in der Türkei sind bequem,
es gibt sogar Tee oder Kaffe während der Fahrt und meist nach 2 – 3 Stunden
Fahrt an einer Raststätte eine Pause.
Wir nehmen einen
Nachtbus, der uns gerade rechtzeitig zum Sonnenaufgang an unser Ziel bringt.
Hier in Kappadokien
wird unser Ferienangebot zu einem echten Alternativurlaub.
Die meisten unserer
Ziele erwandern wir und erleben Land und Kultur intensiver als ein „normaler“
Urlauber.
Manchmal werden wir auch auf Gewohntes
verzichten, etwa auf ein Spülklosett mit Toilettenpapier.
Auch das Essen
ist türkisch und meist sind wir dazu bei einheimischen Familien, d. h. wir
werden oft am Boden sitzen und es gibt nicht immer für alles und jeden einen
eigenen Teller. Statt Limo oder Bier trinken wir Wasser oder Ayran (ein
Joghurtgetränk).
Nach dem Essen wäre es
unhöflich Tee und eine kleine Unterhaltung abzulehnen. Wenn du ein wenig
Türkisch verstehst wirst du das besonders genießen und deine Sprachkenntnisse
vielleicht noch ein wenig verbessern können.
Wir wollen auch die Empfindungen der Leute im Dorf achten und uns
entsprechend kleiden und verhalten. Stichwort: Alkohol, zu freizügige Kleidung
(das kann je nach dem auch schon mal eine kurze Hose sein).
Natürlich wird
Touristen auch in einem anatolischen Dorf vieles nachgesehen, aber wer die
Herzen dieser Menschen erreichen will, darf diese Dinge nicht außer acht
lassen.
Für die Wanderungen
solltest du leichte Wanderschuhe, einen kleinen Rucksack, in dem auch eine
Trinkflasche und Taschenlampe Platz hat und Kondition für 4 – 5 Stunden Wandern
(höchstens, pro Tag) mitbringen.
Da Kappadokien recht
hoch liegt (1000 – 1300m) kühlt es
selbst im Sommer abends ab und statt einem wärmeren Kleidungsstück (auch ein
Tipp für die Fahrt mit dem Nachtbus!) lässt man besser Regenbekleidung zu
Hause. Tagsüber kann es aber trotzdem heiß genug werden.
Wir wohnen in Ortahisar,
einem Dorf mitten in der „Mondlandschaft“ von Kappadokien mit bizarren
Felspyramiden, Höhlenwohnungen und mehr als tausend Jahre alten Kirchen und
Klosterkolonien.
Obwohl einige der
großen Sehenswürdigkeiten dieses Gebietes wie das Freilichtmuseum von Göreme
nur wenige Kilometer entfernt sind, ist der Ort selbst ähnlich wie Muğla vom
Tourismus noch kaum verändert und ein nahezu unverfälschtes anatolisches Dorf
geblieben. 
Die Unterbringung
ist in beiden Wochen in schönen, für das Gebiet typischen alten Häusern.
In Ortahisar ist die
Unterkunft jedoch sehr einfach. Es gibt nur ein (türkisches!) WC und in keinem
Zimmer Wasser, ein Brunnen und eine einfache Waschgelegenheit ist im Hof.
Auch die Räume sind typisch für ein
sehr altes Haus in Kappadokien, meist mit offenem Kamin und einer Truhe statt
einem Kleiderschrank!
Im Grunde wirst du einfach einmal für ein paar
Tage so leben, wie es noch zu Oma und Opas Zeiten auch bei uns ganz normal war.
Übrigens, die Leute haben sich früher auch gewaschen und in 3 Zimmern gibt
es so etwas wie eine Dusche.
Ist aber nicht unbedingt mit einem
heutigen Bad zu vergleichen, das Waschen macht ein wenig Umstände aber zur
Abwechslung vielleicht sogar Spaß. Idealerweise siehst du diese Dinge (kein
Kleiderschrank, Badewanne, Fernseher...) als Chance einmal ein Stückweit Kultur
und Geschichte zu leben. Ich denke sogar, dass wir so auch mehr sehen und
erleben. „Erleben“ eben auch im wahrsten Sinne des Wortes.
Normalerweise werden wir uns ein Zimmer zu zweit teilen, jedenfalls wenn
die gewünschte Teilnehmerzahl (8 –10 Leute) zusammenkommt.
Neu: Ab 2004 gibt es auch ein europäisches WC (mit gewohnter
Toilettenschüssel), einen zusätzliche Waschgelegenheit mit 2 Waschbecken und 2
Duschen mit Warmwasser aus Sonnenenergie. Der
neue Komfort nimmt dem alten Haus nicht seine Atmosphäre. Diese modernen Sachen
habe ich nach einigem Zögern in die Garage des neueren Hausteils im wahrsten
Sinne des Wortes „einbauen“ lassen und sind über den Innenhof zugänglich. So
dürfen (oder müssen) Besucher nach wie vor um ein WC zu erreichen oder den
neuen sanitären Fortschritt zu nutzen kurz frische Luft atmen.
Der ältere, unter Denkmalschutz stehende Hausteil wurde nicht verändert und die
alten, originellen Waschgelegenheiten gibt es weiterhin für solche, die mal was
anderes ausprobieren wollen.
Für die An- und
Abreise muss jeder selbst sorgen.
Für Muğla sind
die nächstgelegenen Flughäfen Bodrum-Milas und Dalaman. Auch Izmir (etwa 3 ½
Std. mit dem Bus) ist nicht zu weit. Eine Busfahrt von Istanbul nach Mugla
dauert ungefähr 10 Stunden.
Für die Rückreise von Kappadokien gibt es
einen neuen Flughafen nicht weit von Nevşehir, aber derzeit nur 2 x
wöchentlich (Donnerstag und Sonntag) mit THY einen Flug von/nach Istanbul.
Auch Kayseri (90 km)
hat einen Flughafen und im Sommer sogar Direktflüge von und nach Europa.
Ankara, die Hauptstadt,
ist 4 –5 Busstunden entfernt. Es gibt einen direkten Nachtbus nach Istanbul,
seit 2002 auch nach Ankara (Abfahrt Mitternacht in Ortahisar, Ankunft Ankara
Flughafen 5 Uhr 30).
In die Türkei kommt
man auch mit Bus oder Zug, das ist aber etwas für Abenteurer und nur mit dem
Bus billiger als ein Flug. Eine schöne Alternative bei genug Zeit ist eine
Fährüberfahrt von Italien.
Was die Kosten
betrifft, solltest du für den Flug von Deutschland oder Österreich in der
Sommersaison mit
300 – 400 Euro rechnen.
In der Türkei selbst kann man pro Tag mit
15 – 20 Euro für Unterkunft, Verpflegung und Fortbewegung (nicht nur zu
Fuß!) gut auskommen.
Das gilt auch in etwa
für unser Ferienangebot!
Extras wie lange
Auslandsgesp
räche und Taxifahrten, Geschenke und sonstige Einkäufe sind natürlich nicht
mit eingerechnet.
Du brauchst sicher noch ein wenig zusätzliches Geld, denn viele Dinge sind
in der Türkei billiger und besonders bei handwerklichen Sachen würde man bei
uns oft ein Mehrfaches bezahlen. Die Versuchung ein wenig einzukaufen ist
manchmal schon da. Einmal werden wir auch Avanos mit seinen unzähligen
Töpfereien besuchen und wenn du Lust und Mut hast kannst du dich dort selbst
mal in der Töpferkunst versuchen!
Wenn du von diesen
etwas anderen Ferien nicht enttäuscht sein willst, solltest du
Ø
den Wunsch haben
Menschen zu begegnen und etwas von ihrem Leben und ihrer Kultur kennen zu lernen
Ø bereit sein für kurze Zeit (während der Wanderwoche) auf
Komfort und Gewohntes zu verzichten
Ø kein allzu großer Individualist sein (dass in einer
Gruppe jeder seine eigene Vorstellung von einer gemeinsamen Unternehmung hat,
ist den meisten Türken völlig unverständlich)
Ø verschiedene Dinge nicht unbedingt mit unseren Maßstäben
messen (z. B. Sauberkeit, Hygiene)
Ø einen nicht besonders empfindlichen Magen haben (die
einheimische Kost ist sehr gut und auch bekömmlich, aber für dich vielleicht
ein wenig ungewohnt)
Ø Rücksicht auf die Empfindungen anderer nehmen wollen,
auch wenn es manchmal etwas kostet (vielleicht sogar ein wenig Urlaubsbräune)
und nicht immer alles für uns ganz einsichtig sein mag
Ø Freude an Wanderungen (in der 2. Woche), Kontakten mit
Einheimischen, einfachem Leben und christlicher Gemeinschaft haben
Ø verschiedenen Dingen auch eine gute Seite abgewinnen
können (etwa dem sehr lauten Aufruf des Muezzins zum Morgengebet oder nicht
immer fixen Preisen)
So könntest du dich
auch über das rechtzeitige Wecken zum Sonnenaufgang freuen und
das Handeln und Feilschen um einen guten Preis kann auch Spaß machen.
Es ist grundsätzlich
möglich einige Tage früher an- oder abzureisen (eventuell ist ein Flug Mitte
Woche billiger oder du möchtest einige Tage selbstständig etwas unternehmen).
Du könntest sogar eine
Woche dranhängen, um Kappadokien mehr auf eigene Faust (etwa mit einem Mountainbike)
zu erkunden.
Du kannst auch nur an
einer der beiden Wochen teilnehmen.
Zum Schluss nochmals
Stärken (und ein Schwachpunkt) dieses Angebotes:
v Du wirst ein Stück echte Türkei erleben und auch ein
wenig Einblick in das Leben der Einheimischen bekommen. So werden wir in
Kappadokien oft unsere Mahlzeiten bei Arbeiter- und Bauernfamilien einnehmen
und nicht nur Kontakt zu Leuten im Tourismusgeschäft haben.
v Du hast die Chance, zwei der schönsten und interessantesten
Gegenden der Türkei in Gemeinschaft mit anderen Christen auf eine besondere Art
kennen zu lernen.
v Wir haben mit Hans-Jürgen jemand bei uns, der das Land
und seine Kultur kennt und auch sehr gut Türkisch spricht
v Wir sind in schönen alten Häusern, die Geschichte und
Atmosphäre haben, untergebracht
v Christliche Gemeinschaft wird uns wichtig sein.
Der (kleine)
Schwachpunkt:
§
Unser Urlaubsangebot
gibt es erst seit 2000. Die Erfahrung ist noch nicht groß und die Wanderwoche
könnte vielleicht ein wenig mehr davon gebrauchen.
Falls du Interesse
hast und mehr und genauere Infos, den Termin und die Kosten für dieses Jahr
möchtest, kannst du dich direkt an mich wenden. (Leider gab es dieses Angebot
wegen Terminproblemen im Jahr 2003 nicht)
Wenn du noch etwas
mehr über Muğla und unsere Unterkunft dort erfahren möchtest, klicke hier. Wir werden diese Woche sehr
wahrscheinlich im Haus „Orient“ sein.
Übrigens, ein kleines „Fotoalbum“,
wo du dir dann anhand von Fotos aus den letzten Jahren ein genaueres Bild (im
wahrsten Sinne des Wortes) machen kannst, ist geplant und wird hoffentlich irgendwann
dieses Jahr (2004) verwirklicht.
Gut wäre es auch wenn ich die Zustimmung der bisherigen Teilnehmer dazu
hätte. Allerdings war ich frech genug, schon mal 2 oder 3 Bilder ohne Fragen
auf diese Seite zu stellen.
Hier ist meine Adresse
und wie du mich sonst noch erreichen
kannst:
Wichnerstr. 36
A-6850 Dornbirn
Tel./Fax 0043 5572
32124
mailto: hubert.canal@utanet.at
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