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Hier möchte ich
(so gut ich es kann) Fragen beantworten, die mir zuhause oder in der Türkei
immer wieder mal gestellt werden.
Glaubst
du an Gott? Bist du Christ?
Diese (oder eine ähnliche) Frage wird in der Türkei nicht so selten gestellt wie bei uns im Westen. Warum das so ist weiß ich nicht, vielleicht weil dort Religion nicht so sehr wie bei uns Privatsache ist. Der Glaube an Gott spielt bei vielen Menschen auch im täglichen Leben eine Rolle.
Ja, ich glaube an Gott und ich bin Christ.
Aber das war nicht immer so. Obwohl ich in einer katholischen Familie
aufgewachsen bin und
meine Mutter sich sehr Mühe gegeben hat mich im Glauben zu erziehen bin
ich erst mit 20 Jahren Gott wirklich begegnet.
Bis ins Teenageralter war es für mich selbstverständlich fast jeden Tag in die Kirche zu gehen und die Sache mit Gott ernst zu nehmen.
Ich kann mich noch gut erinnern, wie erleichtert ich oft nach der Beichte (einem Sündenbekenntnis vor dem Priester) war und mir fest vornahm, es von nun an besser zu machen. Aber diese Freude war meist sehr kurz, weil ich bald diese Dinge, die ich eigentlich nicht wollte, wieder tat.
Mit 14 oder 15 Jahren gab ich das Bemühen, meinem Schöpfer zu gefallen, langsam auf. Ich dachte aber immer noch, dass es einen Gott gibt und ich ihm einmal für mein Leben Rechenschaft ablegen muss. Deshalb lebte ich auch weiterhin nicht „gottlos“ und führte ein eher moralisches Leben. Und ich glaubte, dass Gott mit mir - im Vergleich zu anderen – eigentlich zufrieden sein müsste.
In diesen Jahren konnte ich einige meiner Träume und Sehnsüchte (mit Reisen, Naturerlebnissen und Sport) ein Stück weit leben und war nicht unbedingt unglücklich. Trotzdem schien es mir, dass mein Leben ohne tieferen Sinn war und ich nicht wirklich hatte was ich suchte.
Ich kann mich erinnern, dass zu der Zeit auch ein Neues Testament in meinem Bücherregal war und ich manchmal darin ein wenig gelesen hatte. Aber irgendwie schien das alles sehr weit weg von mir und sagte mir nicht viel. Ich begegnete auch niemand von dem ich dachte, dass er gefunden hätte was ich suchte.
Das
änderte sich, als ich am Anfang meiner Militärzeit auf einen überzeugten
Christen traf. Da lernte ich jemand kennen, der nicht viel anders als ich war
und doch den Sinn des Lebens gefunden hatte. Ich war beeindruckt von Manfred
und anderen jungen Leuten, die für ihr Leben und sogar über den Tod hinaus
Antworten hatten.
Bald war mir bewusst, dass Gott in meinem Leben keinen Platz hatte. Diese Christen lasen in der Bibel und beteten weil sie mit ihrem Gott reden wollten. Ich fand das logisch, dass eine Beziehung zu einem Menschen (oder auch Gott) Auswirkungen hat. Ich meine, wenn du jemand wirklich liebst, dann sprichst du oft und gerne mit ihm (ihr) und freust sich über einen Brief, oder?
So begann ich noch einmal die Bibel zu lesen, zuerst das Neue Testament. Zu meiner Überraschung waren die Evangelien jetzt alles andere als langweilig und manche Dinge total herausfordernd, so als ob ich sie noch nie gehört hätte.
Da war z. B. die Aussage von Jesus im Johannesevangelium
„Ich
bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur
durch mich.“ Oder: „Wenn jemand nicht von
neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.“
In diesen Monaten kam ich zu der Überzeugung, dass die Bibel wirklich Gottes Wort ist und auch ich als „anständiger“ Mensch auf dem falschen Weg war. Ich merkte, das es für mich nur zwei Möglichkeiten gab.
Entweder ein Leben in Gemeinschaft mit Gott und dem Ziel immer bei ihm – oder ein Leben ohne Gott und ewig von ihm getrennt zu sein.
Zum ersten Mal verstand ich, dass Jesus für meine Sünde am Kreuz sterben musste und mir Vergebung anbietet, dass er die Strafe für meine Schuld auf sich nahm. Obwohl Jesus Christus mir neue Hoffnung gab dauerte es noch einige Zeit bis ich so weit war sein Geschenk anzunehmen. Ich hatte zu große Angst Spott zu ernten und Freunde zu verlieren.
Heute nach mehr als 25 Jahren kann ich sagen, dass ich den Entschluss Jesus als meinen Retter und Herrn anzunehmen und IHM nachzufolgen noch nie bereut habe und es die Entscheidung war, die mein Leben völlig veränderte.
Willst du mehr über die Bibel und den Glauben an Jesus erfahren? Versuch es mal hier.
Bist du denn ein
(christlicher) Fundamentalist?
Ja, das bin ich wohl, aber deshalb schäme ich mich nicht. Ich denke es ist nicht schlecht Grundsätze zu haben und sie zu leben. Aber du brauchst keine Angst zu haben. Ein Fundamentalist ist vielleicht gefährlich wenn sein Fundament schlecht ist. Aber es ist nicht dumm, sein Leben auf ein gutes Fundament zu bauen.
Jesus Christus sagte:
„Jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute; und der Platzregen fiel herab, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stürmten gegen jenes Haus; und es fiel nicht, denn es war auf den Felsen gegründet.“
Christliche „Fundamentalisten“ sind
Menschen, die der Bibel
vertrauen. In diesem Sinne bin ich auch gerne ein Fundamentalist.
Wann
warst du das erste Mal in der Türkei?
Zum ersten Mal zwischen Schule und Militär, ich glaube das war 1976. Damals per Autostop. Schon zu der Zeit dachte ich mir, „da möchte ich wieder mal hin“. Irgendwie dauerte es dann aber etwa 15 Jahre bis ich zum 2. Mal in dieses Land kam, das jetzt meine zweite Heimat ist.
Wie
gefällt dir die Türkei?
Auf diese Frage kannst du dich vorbereiten, fast jeder möchte das von dir wissen und oft habe ich den Eindruck, dass den Fragesteller die Antwort wirklich interessiert.
Meist sage ich „Türkiye çok güzel” (die Türkei ist sehr schön) oder etwas ähnliches und das ist auch so gemeint.
Wer denkt, dass die Türkei außer Badestränden, Kopftuch und Halbwüste nichts zu bieten hat kennt dieses Land nicht. Ich will jetzt nicht von außergewöhnlich schönen Naturlandschaften und Kulturschätzen erzählen. Davon gibt es allerdings mehr als du denkst!
Es gibt viele andere Gründe für meine Liebe zu diesem Land. So finde ich dort vieles, das bei uns kaum (gab es das mal auch bei uns?) anzutreffen ist.
Das
sind nicht nur Tante Emma Läden an jeder Ecke, schon vergessene Berufe und
Tätigkeiten, Handwerkergassen und Wochenmärkte voller Leben und
Atmosphäre. 
Ich denke da mehr an Wärme (nicht die Temperatur), Gastfreundschaft und Zeit, die Menschen hier für andere haben.
Wenn du aus einer so egozentrischen und individualistischen Gesellschaft kommst wie ich als Mitteleuropäer scheint manches schon fast unwirklich.
Was bei uns so schwierig ist - etwa einen Termin für eine gemeinsame Unternehmung zu finden - ist hier ein Kinderspiel. Miteinander etwas zu machen ist lange nicht so kompliziert und mühsam wie bei uns, schnell und ohne viel Hin- u. Her ist ein gemeinsamer Nenner gefunden. Spaß miteinander und Freude an kleinen Dingen hat man schnell, wichtig ist mit Freunden zusammen zu sein.
Kinder beim Spielen mit einfachstem „Spielzeug“ in einer Hintergasse scheinen mehr Spaß und Freude zu haben als unsere Kids auf dem tollsten Abenteuerspielplatz.
Du hast das Bedürfnis, kurz bei einem Bekannten vorbeizuschauen? Das darfst du hier, ohne dich vorher angekündigt zu haben und selbst wenn du noch jemand bei dir hast ist das kein Problem. Dein Freund ist genauso willkommen wie du!
Denkst du auch, dass Zeit und Aufmerksamkeit etwas vom wertvollsten ist, das Menschen einander schenken können? Dann wirst du in diesem Land immer noch reich beschenkt!
Besonders im ländlichen Anatolien sind die Leute erfrischend natürlich, bescheiden und uneingebildet.
Wenn es das Laufen nach Besitz und Geld auch in der Türkei gibt und das Wort „para“ (Geld) eigentlich oft gehört wird scheinen mir die Leute im allgemeinen doch noch viel weniger von unseren materialistischen Zwängen beherrscht zu sein.
Es gibt noch viele andere Dinge, die mich
beeindrucken. Die Eltern und ältere Menschen werden geachtet und geehrt. Alte
und behinderte Menschen stehen nicht so sehr am Rande der Gesellschaft und sind
mehr ins gemeinsame, normale Leben eingebunden als bei uns. 
Du wirst vielleicht sagen, dass vieles aus wirtschaftlichen oder anderen Notwendigkeiten so ist wie es ist, etwa der beindruckende Familien- u. Sippenzusammenhalt, das funktionierende Zusammenleben von mehreren Generationen ...
Mag sein, aber dann zeigt das nur, dass unser Wohlstand (oder ungezügelter Kapitalismus) nicht alles besser, sondern auch sehr vieles kaputt macht.
Freust du dich auf die Post in deinem Briefkasten? Ich, offen gesagt, nur wenig denn zu 98 Prozent ist keine Nachricht von einem Freund dabei (ja, ich habe wahrscheinlich auch zu wenig Zeit für Freundschaften!), dafür jeden Tag eine Menge Werbung, die mir sagt was mir noch alles fehlt. Wie schön, wenn der Postmann mich mal in Ortahisar aufsucht. Stell dir vor, da gibt es noch immer keine Werbesendungen, der Briefträger bringt dir nur ganz persönliche Sachen!
Erlebst du bei uns oft, dass ein Bekannter
(oder auch Freund!) wegen dir die Straßenseite wechselt, auf dich zukommt und
dich nicht
nur herzlich begrüßt sondern auch noch zu einem Glas Tee einlädt? Nicht
wirklich, oder? Selbst wenn wir das Bedürfnis dazu hätten würde uns die Zeit
fehlen. Es gibt noch sehr viel mehr was mir in der Türkei gefällt und natürlich
auch einiges, das mir nicht gefällt.
Aber davon weiter unten, unter einer anderen Frage.
Was
ist die beste Jahreszeit für einen Besuch in Kappadokien?
Kappadokien ist mit etwas (Wetter)glück absolut zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Am sichersten sind dir traumhafte Tage in den Sommermonaten, aber gute Chancen auf schönes Wetter hast du fast das ganze Jahr.
Ich möchte sagen, dass beinahe jeder Monat in dieser landschaftlich großartigen und bäuerlichen Gegend seinen ganz eigenen Reiz hat.
Bisher habe ich jede Jahreszeit dort sehr
genossen, einmal auch 3 Wochen phantastische
Winterlandschaft im Februar.
Die heißesten Monate sind auch hier Juli und August aber ich finde die trockene Tageshitze in Kappadokien selbst in diesen Monaten nicht unerträglich. Einen schattigen Platz findet man fast überall und abends kühlt es auch im Hochsommer angenehm ab.
Ideale Zeiten sind natürlich Frühjahr (etwa ab Mitte April) und Herbst (bis Mitte oder manchmal auch Ende November). Diese Zeitspanne deckt sich auch in etwa mit der Zeit, wo in Kappadokien die Öfen abmontiert sind und man ohne Heizung auskommt. Von Dezember bis März sollte man bei der Quartierwahl auch auf eine gute Heizmöglichkeit achten. Ich hab da schon mal gefroren.
Wunderschöne Wildblumen gibt es im Mai und Juni zu bewundern, die Blüte der vielen Obstbäume ist natürlich schon etwas früher. Ab Mitte oder Ende September finde ich auch die Herbststimmung in den Tälern sehr schön. Im etwas heißeren August sorgen Aprikosen, die auf vielen Flachdächern zum Trocknen ausgelegt sind, für Farbtupfer in der Landschaft.
Wenn du mich fragst, du kannst eigentlich zu jeder Zeit nach Kappadokien!
Ist
es nicht langweilig immer am gleichen Ort Urlaub zu machen?
Überhaupt nicht. Es ist schön, eine 2.
Heimat (oder dritte, wenn ich an die himmlische denke) zu haben. Aber ein wenig
überrascht bin ich davon selbst. Als ich das Haus 1997 kaufte, dachte ich
zuerst tatsächlich damit einen Ausgangs- (oder Stützpunkt) für weitere
Unternehmungen in der Türkei zu
haben.
Dass ich in Ortahisar so richtig stecken bleiben würde wusste ich damals noch nicht. Ich habe auch schon andere faszinierende Regionen der Türkei gesehen und würde bestimmt gerne wieder einmal dorthin. (Und an manchen Orten die mich auch interessieren war ich noch nie!)
Bis heute hat Kappadokien allerdings für mich von seinem Zauber nicht das Geringste verloren und so vergeht wahrscheinlich noch etwas Zeit bis daraus was wird.
Kann
man dich in Ortahisar besuchen?
Ja,
das ist grundsätzlich möglich und ein Besuch freut mich. Allerdings bin ich
wohl doch zu wenig Türke, dass ich Leute gerne tagelang gratis bewirte. (Ich
bin also kein Urlaubssponsor für Leute ohne Geld oder – richtiger ausgedrückt -
die keines ausgeben wollen.) 
Dass
ich das so offen sage, hat einen Anlass, ist natürlich gar nicht türkisch aber
ich habe eben den größten Teil meines Lebens in Österreich verbracht. Du
brauchst trotzdem keine Angst haben, ich will mit meiner „Pension“ und
Besuchern nicht das große Geld machen.
Und
noch etwas. Ich habe jetzt 2 Obstgärten und seit Frühjahr 2002 Garip (der Name
bedeutet sonderbar, komisch aber auch fremd, alleinstehend).
Dieser
schöne und (passende?) Name für mein Maultier ist Zübeyde eingefallen.
Hier
links auf dem kleinen Bildchen und dem ein wenig unten rechts siehst du meine
Mutter mit Garip beim „Maultiertrekking“!
Manchmal
habe ich also etwas zu tun und kann nicht jeden Tag als „Fremdenführer“ zur
Verfügung stehen. Allerdings, die Obstgärten und Garip, das Maultier haben
positive Seiten, auch für Besucher!
Falls
du mich wirklich mal besuchen möchtest solltest du vielleicht noch ein paar
Dinge wissen. So ist mein Zuhause in Kappadokien kein 5-Sterne Hotel aber das
und anderes könntest du auch hier
nachlesen. Am besten du setzt dich vorher mit mir in Verbindung. Du kannst auch unter "Gästebuch und News" nachschauen ob da
etwas über meine aktuellen (Aufenthalts)pläne in Ortahisar steht.
Seit
wann lernst du Türkisch? Ist das nicht eine schwierige Sprache?
Angefangen etwas Türkisch zu lernen habe
ich das erste Mal vor fast 10 Jahren. Leider finde ich es keine leichte Sprache
und man braucht schon Ausdauer und echte Motivation um weiterzumachen. Es gibt
aber jetzt schon einige gute
Lernmittel, auch Software für den PC. Obwohl es jetzt einige gute Lehrbücher
mit Kassetten oder Audio-CD`s gibt lernt du (jedenfalls ich) mit einer guten
interaktiven CD-ROM leichter und schneller. 
Wenn du nicht Lust und Zeit hast dich intensiv mit der Sprache auseinander zusetzen und trotzdem bei deinem nächsten Aufenthalt in der Türkei nicht mehr stumm wie ein Fisch sein willst könntest du es mal mit der CD-ROM „Türkisch Lernen für die Reise“ von Karl-Heinz Scheffler (Multi Lingua EXPRESS) versuchen. Damit lernst du neben den wichtigsten Wörtern und Wendungen auch grundlegende Grammatik. Auch die Hinweise zur Kultur sind nützlich.
Gründlicher kannst du die Sprache mit „Türkisch ohne Mühe“ von ASSIMIL lernen. Ohne Mühe geht es da meiner Meinung aber schon nicht mehr.
Dem Anspruch „ Türkisch ohne Mühe“ gerechter wird die CD von ROSETTA STONE. Mit dieser Methode lernt man einiges wirklich fast mühelos und wenn du dir sie leisten kannst (oder willst) eine gute Ergänzung zu einem anderen Kurs. Allzuweit kannst du damit aber nicht in die türkische Sprache eindringen. Nicht schlecht sind auch Türkisch 100 (Einsteiger) oder Türkisch 101 (Anfänger Plus) von STROKES.
Eine weitere gute CD-ROM habe ich bei www.buecher.de gefunden. Die Übungs-CD zu
“Merhaba – nasılsın? aus der Sprachenreihe Reichert ist preisgünstig und empfehlenswert für
Anfänger und schon ein wenig Fortgeschrittene. Von Inhalt und Wortschatz mehr
auf die Bedürfnisse von Erziehern türkischer Kinder in Kindergärten und Schulen
hierzulande ausgerichtet ist das Vokabular eine gute Ergänzung zu „Türkisch
lernen für die Reise“. Denn mit Kindern hat man in der Türkei viel zu tun!
Wenn du mich
fragst, „Merhaba – nasılsın“ und „Türkisch Lernen für die Reise“ sind ihr
Geld absolut wert und genauso brauchbar.
ROSETTA STONE würde ich nur (zusätzlich) kaufen wenn das Geld keine
Rolle spielt.
Außerdem gibt
es in der Kauderwelsch-Reihe vom REISE KNOW-HOW Verlag jetzt das Buch „Türkisch
– Wort für Wort“ auch auf CD. Nicht interaktiv aber du kannst dir die Wörter
und Sätze mit einem Mausklick vorsprechen lassen. Dieser Sprachführer bringt
dir auch etwas Grammatik bei und die Hinweise zur Kultur sind sehr gut.
Ich würde dir
vorschlagen, dass du zuerst mal in deiner Bücherei nachschaust was es da alles
gibt. Türkisch wird immer populärer und die Chancen sind gut, dass du dir etwas
ausleihen kannst.
Wenn du von einem anderen brauchbaren Multimedia-Selbstlernkurs weißt
lass es mich bitte wissen.
Hinweise auf gute Sites Türkisch (und die Türkei) betreffend findest du auf der Link-Seite, leider sind die besten Sachen meist Englisch.
Einen absolut empfehlenswerten englischen Sprachkurs gibt es von Suzan Özel. Seine Audiodateien kannst du hier runterladen. Das wirklich sehr gute „Buch“ (den „unpublished companion text“) bekommst du allerdings nur direkt bei der Autorin aus den USA. Ist nicht umsonst – in jeder Hinsicht!
Eine sehr preisgünstiges Wörterbuch Englisch/Türkisch u. umgekehrt auf CD von REDHOUSE habe ich mir im Sommer 2003 in Ankara gekauft und falls deine Englischkenntnisse gut genug sind kann ich es empfehlen. Mit einem Tastendruck kannst du das Wort gesprochen hören und es gibt auch Spiele um die Sprache zu üben. Ein recht guter Türkischkurs in Englischer Sprache ist auch „A PRACTICAL COURSE IN TURKISH“ von Dr. Müfit YILDIRIMALP. Auf 2 CD sind die Dialoge und türkischen Texte zu hören. Ist von einem Verlag in Ankara und in der Türkei zu bekommen.
Ich
finde die Türkei nicht so super. Hast du denn mit (...) gar keine Probleme?
Na ja, ich bin nicht blind und nicht alles gefällt mir in der Türkei.
Was mich etwa bei jeder Flugreise mit meinen türkischen Chartermaschinen neu erstaunt ist, wie wenig Gentlemen die sonst so zuvorkommenden und höflichen Leute in einer Wartereihe oder sonstigen „Stresssituation“ sind.
Als Tierliebhaber, Umweltschützer oder deutscher Ordnungsfanatiker hast du auch deine Probleme in diesem Land.
Der türkische Straßenverkehr ist nicht unproblematisch, besonders für die schwächeren Teilnehmer, im Extremfall unvorsichtige Fußgänger. Aber wenn du nicht ganz wach bist, bleibst du sowieso besser zuhause. Du könntest nicht nur ein Auto, sondern auch ein Loch in der Straße oder sonst ein (bei uns wohl längst behobenes) Hindernis übersehen.
Aufzupassen wie ein Einheimischer lohnt sich auf jeden Fall, denn ein ganz normales türkisches Krankenhaus auf dem Land dürftest du auch nicht gewohnt sein.
Falls du gern fernsiehst, Wiederholungen,
primitive Action und Gewalt magst kommst du auf deine Kosten. In der kleinsten
Hütte steht ein Fernseher und oft läuft er vielleicht deinetwegen (man will dir
einen Gefallen tun und sicherstellen, dass du dich auf keinen Fall
langweilst). Gewalt gibt es nicht nur
im Fernseher. Hochzeitsfeiern und andere Anlässe dafür ( „Ehre“ bedeutet viel
und ist schnell verletzt) ergeben sich. 
Trotzdem, ich fühle mich sehr sicher in der Türkei. Denn auf der anderen Seite ist es auch unvorstellbar, dass Menschen auf der Straße zusammengeschlagen werden und Passanten wegschauen, wie es bei uns möglich ist. Und wo zwei einander in die Haare geraten sind meist genügend Leute da um das Schlimmste zu verhindern und die Streithähne wieder auseinander zu bringen.
Was manchem den sonst schönen Urlaub auch ein wenig vermiesen kann sind völlig überzogene „Touristenpreise“. Es ist nun mal nicht jedermanns Sache zu entdecken, dass man ein Mehrfaches des handelsüblichen Preises bezahlt hat. Leider kann ein „yabancı” (Fremder) damit rechnen einige Male unnötig tief in die Tasche zu greifen.
Aber in diesem “verrückten” Land kann man schon auch mal das Gegenteil erleben, nämlich dass du gerade weil du Ausländer bist bevorzugt wirst und weniger als üblich bezahlst (oder beschenkt wirst!). Für Überraschungen ist dieses Land immer gut, nicht nur bei einer Fußballweltmeisterschaft.
Erstaunt bin ich auch immer wieder, wie
wenig Schulkinder Englisch sprechen. Obwohl sie 2 – 3 Stunden in der Woche
Englischunterricht haben, hochmotiviert sind und kaum eine Gelegenheit
auslassen das Gelernte anzuwenden. Ich weiß nicht, wie da der Unterricht
ausschaut. Aber bei dem minimalen Lohn muss ich den Lehrern zugestehen, dass es
viel Idealismus braucht um genügend Motivation für den Job aufzubringen.
Seit dem Kauf von einem Haus und 2 Grundstücken weiß ich auch, dass das Geben von etwas “Trinkgeld” bei bestimmten Sachen völlig normal ist und den Lauf der Dinge mehr oder weniger beschleunigen kann. Niemand scheint an dieser Praxis nur annähernd etwas Schlechtes zu finden. Auch scheint es für viele völlig verrückt zu sein, für die zu entrichtende Steuer den richtigen (tatsächlichen) Kaufpreis anzugeben.
Eine Sache, mit der scheinbar ich mehr als andere konfrontiert werde ist das Geldausleihen und Schuldenmachen. Mir scheint jedenfalls, dass es ganz normal ist verschuldet zu sein und neue Schulden zu machen um alte bezahlen zu können. Bei der Inflationsrate der türkischen Lira ist es ja auch nicht ganz unklug möglichst viel Schulden zu haben. Nur für Leute, die selbst keine Schulden wollen und immer der Geber sind ist die Sache auf die Dauer nicht mehr lustig. Die Chancen, das Geld in absehbarer Zeit (oder überhaupt) wiederzusehen sind nach meiner Erfahrung 50 % oder niedriger.
Ganz zum Schluss dieser negativen Aussagen über mein Lieblingsland (das bleibt es trotzdem!!) die Sache, die mir am meisten zu schaffen macht. Ziemlich schnell habe ich gelernt, dass Worte in diesem sonst so liebenswürdigen und schönen Land noch weniger ernst genommen werden dürfen als bei uns. Dazu könntest du auch den ersten Eintrag im Gästebuch lesen (der ist von mir), wenn du das willst klicke bitte hier. Für mich scheint es eine unüberschaubar lange Liste von Gründen zu geben, wo die Wahrheit nicht das beste oder passende sein soll. Ein Beispiel?
Du gehst zu einem Viehhändler einen Esel
(oder in meinem Fall ein Maultier!) kaufen und da du das in deinem Leben noch
nie gemacht hast nimmst du 2 Freunde mit die von der Sache etwas verstehen. Da
diese Tiere immerhin recht alt werden können interessiert dich nebenbei auch
das Alter ein wenig. Der Händler sagt 8 – 10 Jahre. Mein fachkundiger Begleiter
schaut sich das Gebiß von Garip, meinem zukünftigen Freund ein wenig genauer an
und meint dann, dass es wohl eher 10 Jahre sind. Mir scheint Garip noch ein
wenig älter zu sein aber da ich ganz sicher am wenigsten Sachverstand von allen
Anwesenden besitze und es auch nicht wirklich wichtig ist sage ich nichts.
Da
das Maultier Pflug und Wagen ziehen kann und ein passender Eselskarren samt
Zubehör mir angeboten wird kaufe ich das gleich dazu. Wie gut, dass ich nicht
alleine war und Freunde – solche, die davon etwas verstehen - mitgekommen sind.
Als sich schon am nächsten Tag herausstellt, dass Wagen samt Geschirr nicht so
richtig passen und das auch meine Einkaufsberater bestätigen müssen, fasse ich
langsam Mut zu fragen ob sie das nicht schon am Tag davor gesehen hätten. Da
erklärt mir mein Freund, dass er die Wahrheit nie so offen vor dem Händler -
aus dem gleichen Dorf - hätte sagen können. Nun, der schöne Pferdewagen (oder
Eselskarren?) macht sich auch so ganz gut, wenn er – dem eigentlichen Zweck ein
wenig entfremdet - als Schmuckstück im Hof steht.
Und von Garip, meinem treuen Freund (eine kleine Porträitaufnahme von ihm - oder ihr, Garip ist eigentlich eine “Mauleselin” - hier rechts) bin ich begeistert, auch wenn ich inzwischen fast sicher bin, dass er mindestens doppelt so alt ist wie er nach dem Verkäufer sein sollte. Gelernt habe ich zudem etwas - eine weitere Gelegenheit, wo Wahrheit nicht angebracht ist. Übrigens, weißt du genau was ein Maultier (oder Maulesel) ist? Falls nicht kannst du dich hier schlau machen.
So wundert es mich nicht mehr allzu sehr, dass die Leute auch zueinander wenig Vertrauen haben und Misstrauen oft zu beobachten ist. In dieser Sache (Wahrheit und Ehrlichkeit) könnte die Türken vielleicht auch einmal etwas von uns “Europäern“ lernen. Damit will ich nicht sagen, dass diese Dinge (Bestechung, Unwahrheit) bei uns nicht vorkommen. Übrigens, seit ich durch die Extreme in der Türkei in dieser Sache sensibler geworden bin entdecke ich oft dieselben Dinge (wenn auch in abgeschwächter und etwas weniger augenfälligen Form) auch bei uns!
Gibt es (neben dir) noch
andere Ausländer, die in Kappadokien sich ein Haus gekauft haben?
Ja, davon gibt es eine Menge, auch in
Ortahisar bin ich nicht der einzige. Aber diese Verrückten, die sich so eine
“Erd- oder Felshöhle” gekauft haben und sich darin wohlfühlen verstehst du
vielleicht erst wenn du selbst dort gewesen bist.
Was
für einen Traumjob hast du denn, dass du 3 Monate im Jahr in der Türkei sein
kannst?
Ich bin bei den ÖBB am Bahnhof Dornbirn beschäftigt. Obwohl es bei uns einen Urlaubszuschlag für Turnusdienst (arbeite am Fahrkartenschalter) gibt bin ich da natürlich auf Zeitausgleich für Überstunden angewiesen.
Für 3 Monate wäre aber auch das zu wenig, wenn nicht meine Kollegen so viel Verständnis für meine Leidenschaft Türkei hätten. So kann ich meist noch durch Diensttausch mit verständnisvollen und entgegenkommenden Kollegen noch ein paar zusätzliche Tage gewinnen.
Deine Homepage schaut bei dir besser aus als auf meinem Bildschirm. Wieso?
Die optimale
Auflösung ist 1024x768. Wenn du dieselbe Auflösung hast kann es noch an der
Einstellung der Schriftart liegen.
Ich habe die „normale“ (kleine) Schriftart
eingestellt, zu ändern im Programm Systemsteuerung unter (Bildschirm)anzeige,
Eigenschaften, Weitere Optionen, Kleine
Schriftarten (normale Größe, 96 dpi)
Vielleicht verwendest du auch einen Browser (mit Internet Explorer oder Netscape Navigator sollte es aber okay sein) der meine Site etwas anders darstellt.
Die Bilder kommen bei mir nur sehr langsam/gar nicht (oder einige sind verschoben). Kannst du da was ändern?
Ich fürchte im
Moment nicht. Für sehr langsam sind die vielen Fotos (viele in unnötig guter
Qualität, d.h. zu hoher Auflösung) auf einer einzelnen Seite und deine nicht
besonders schnelle Verbindung der Grund. In der Zwischenzeit bin ich da ein
wenig gescheiter geworden und die Fotos die in der letzten Zeit dazugekommen
sind haben eine vernünftigere Auflösung fürs Intenet. Für die verschobenen Bilder wahrscheinlich,
dass die Homepage nur mit einem Textverarbeitungsprogramm gemacht ist, also
keinem speziellen Werkzeug zur Erstellung von Webseiten. Na ja, ich habe leider
zu spät gehört und gelesen, dass man mit Word besser keine Webseiten erstellen
sollte.
Ich bin alles
andere als ein Computerfreak (1957 geboren und bis Ende 2000 ohne PC) und schon
fast stolz mit Hilfe von Tom diese Seite - so wie sie ist - ins Web gebracht zu
haben. Ich hoffe, dass ich mal die Zeit finde, die Homepage mit anderer
Software neu zu machen.
Die (vielen) Fotos sollten aber auch bis
dahin bleiben, denn die Bilder waren der eigentliche Grund für die Homepage und
all die Mühe. Oft wurde (und werde) ich gefragt was denn mitten in der Türkei,
weitab von Schlauchboot und Meer, so schön sein kann. Ich wollte, dass Freunde
sich ein „Bild“ von meinem Traumland machen können. Und nur mit Worten geht das
nicht so gut...
Evli misiniz oder bist du verheiratet? 
Die nächste Frage
(nach wie dir die Türkei gefällt) ist ob du verheiratet bist und wenn ja ob und
wie viele Kinder du hast. Als Lediger bist du – jedenfalls auf dem Land - schon
sehr exotisch und kaum zu verstehen.
Ich wurde auch schon gefragt, was denn mit meinem Haus und den Gärten
geschieht wenn ich sterbe und keine Kinder habe. Natürlich denken die Leute auch
an die Altersversorgung Wer schaut nach dir, wenn du keine Familie und Kinder
hast? Das sprechen sie natürlich kaum so aus, denn Höflichkeit ist neben logischem
Denken auch wichtig und man meidet so weit es nur geht jemand auf trübe Gedanken
zu bringen. Ehrlich, so abwegig sind diese Überlegungen nun wirklich nicht und
mich hat die Logik und der gesunde Hausverstand dieser einfachen „köylü“
(Menschen auf dem Dorf) schon oft beeindruckt. Wir sind da wohl kurzsichtiger
und dümmer mit dem was uns oft beschäftigt (der nächste Urlaub oder ein neues
Hobby )
Wenn ich vor 45
Jahren statt in Österreich in Anatolien auf die Welt gekommen wäre hätte ich
jetzt vielleicht auch eine Familie mit ein paar Kindern, möglicherweise auch
einige Enkel! Wenn aber wie bei uns die Heirat nicht von Eltern und Verwandten
arrangiert wird und es in dieser Hinsicht kaum einen gesellschaftlichen Druck
gibt ist es schon eher möglich, dass man Gelegenheiten „verpasst“ und ledig
bleibt.
Sinn und ein
glückliches, erfülltes Leben kann man aber auch als Lediger haben, wenn man Gott
kennt.
Möchtest du einmal „für ganz“ in der Türkei leben?
Ja, das habe ich fest
vor, spätestens jedenfalls in meiner Pension. Aber in Wirklichkeit kann ich
nicht mal mit Sicherheit sagen, was am morgigen Tagen sein wird und so sollten
wir besser sagen: „Wenn der HERR will, werden wir sowohl leben als auch dieses
oder jenes tun“.
Das ist wahr und
ein Vers aus der Bibel, meinem Lieblingsbuch.
Wie fliegst du in die Türkei? Kennst du
billige Flüge?
Ich fliege
meistens mit Onur oder Alfa Air, das sind türkische Charter. Zu buchen in jedem
türkischen Reisebüro und meist das günstigste was ich finden kann.
Das typisch
„türkische“ beginnt bei mir deshalb bereits bei der Buchung. Nett, total
liebenswürdig und zuvorkommend ist der Geschäftsinhaber, fast unangenehm der
Freundschaftsrabatt von 10 Euro, den ich immer bekomme.
Nicht immer ein
Vorteil die flexiblen Geschäftszeiten des Reisebüros. Und aus irgendwelchen
Gründen gelange ich fast immer erst 1 oder 2 Tage vor Abflug (also im letzten
Moment) in den Besitz meines Flugtickets. Warum das so ist? Das genau wissen zu
wollen und auf einer ehrlichen Antwort zu bestehen wäre wohl schon wieder nicht
ganz türkisch...
Wenn der Bodensee
vom Rheinland nicht so weit weg wäre würde ich wohl mal den Billigflieger germanwings von Köln nach Istanbul
ausprobieren.
Nachtrag: Es gibt
jetzt auch Flüge ab Stuttgart, ich bin schon einige Male geflogen und kann es
nur empfehlen. Die Flüge sind pünktlich, das Personal freundlich und wenn du das
Glück hast einen wirklich supergünstigen Flug zu bekommen (ist aber nicht immer
der Fall) bist du zu beneiden.
Kannst du ein paar Wandertipps geben?
Leider habe ich es
bisher noch nicht geschafft etwas brauchbares (wohl irgendwo zwischen
Ideensammlung und genauer Routenbeschreibung angesiedelt) für Freunde auf
Papier zu bringen. Wenn die Verhältnisse in Kappadokien nur ein wenig mehr
denen in den österreichischen Bergen gleichen würden ...
Aber in
Zentralanatolien gibt es kaum für Touristen aufbereitete Wanderwege und
irgendwelche Markierungen, Wegschilder und dgl. sind (vielleicht Gott sei
Dank!?) noch fast völlig unbekannt. Das hat 2 Seiten, eine davon ist aber dass
es schwer fällt eine Wegbeschreibung
für das oft unübersichtliche Gelände zu geben.
Jemand hat da schon
einen ganz guten Versuch gemacht. Schau mal hier.
So etwas möchte ich selbst vielleicht dieses Jahr auch noch versuchen – mit
Schwerpunkt Ortahisar (meinem Favoriten!) und Umgebung. Hoffentlich eine gute
Ergänzung zu den Tipps von Martin.
Besonders wenn du
nicht allzu viel Zeit hast und das erste Mal nach Kappadokien kommst würde ich
dir Göreme als Ausgangspunkt für herrliche Wanderungen vorschlagen. Ich selbst
mag Göreme eigentlich nicht besonders wegen den vielen Touristen dort (und den
durch
Tourismus und Geld leider oft schon etwas
verdorbenen Einheimischen) aber der Ort ist nicht ganz umsonst das Ziel von
besonders vielen Rucksacktouristen. Für den ersten Besuch und eine Orientierung
ist Göreme sicher gut, denn
es liegt zentral in der Traumlandschaft des
Göreme-Nationalparks
einige der beeindruckendsten Ziele und
Wanderungen sind vor der Haustüre
das Dorf ist auf Touristen eingestellt
(Geldwechsel, Bankomat, Internet, Fahrrad- u. Scooterverleih; Umgebungs- u.
nicht immer wirklich brauchbare Wanderskizzen gratis)
ist bestens erreichbar (direkte Busse aus
Istanbul und anderen Teilen des Landes)
viele, z. T. auch sehr schöne Pensionen in
alten, traditionellen Häusern
es geht meist gut auch ohne Türkischkenntnisse
Trotzdem (oder z.
T. deshalb), ich bin schon bei meinem ersten Besuch nach ein paar Tagen nach
Çavuşin und dann nach Ortahisar umgezogen. Was Wandermöglichkeiten
betrifft ist auch Çavuşin ein erstklassiger Standort und viel ruhiger als
Göreme. Ortahisar ist mein persönlicher Lieblingsort, wohl weil hier der
Tourismus das Dorf (und die Menschen!) im Vergleich zu dem nur wenige Kilometer
entfernten Göreme deutlich weniger verändert hat. Der Grund dafür dürften die
hier etwas weniger spektakulären Felsformationen und die Einnahmequellen durch
die unzähligen unterirdischen Kühldepots sein.
Dabei kann man auch von Ortahisar aus sehr schöne Wanderungen machen
(Richtung Ürgüp, Ibrahimpaşa und Göreme) aber ohne gute Ortskenntnisse ist
die Orientierung hier etwas schwieriger.
Neben diesem
„Herzstück“ von Kappadokien gibt es natürlich noch andere schöne Flecken,
besonders schön finde ich das Ihlaratal (eine
super Wanderung, evtl. auch für 2 Tage) oder das Tal bei Soğanlı. Auf
dem Foto hier siehst du Erika in einer der Kirchen im Ihlaratal.
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