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1982 kam der erste Hund in unsere Familie.
Es war der Kleine Münsterländer Rüde "Cyrus von der Jägerklamm".
Durch die Arbeit mit ihm wurde mein Interesse an der Jagd und der Ausbildung des Hundes geweckt.
1983 machte ich die Jagdprüfung und durfte manchmal, wenn mein Mann keine Zeit hatte, Cyrus zu Übungstagen oder zur Jagd mitnehmen. Bald wusste ich: ohne Hund zu jagen macht mir nicht wirklich Spaß. Doch die Kinder waren noch klein und zwei Hunde in einem Haushalt konnte ich mir damals noch nicht vorstellen.
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1988 haben wir uns gefunden: meine Amsel von der Schwörtratte(
Schwörtratte) und ich.
Sie zeigte von Anfang an die
besten Anlagen und war sehr stark auf mich bezogen.
Anlagenprüfung, Feld- u. Wasserprüfung und Bringtreueprüfung waren für uns kein Problem.
1990 bereiteten wir uns auf die Vollgebrauchsprüfung vor. Doch im Juli wurden unsere Pläne
jäh zerstört. Auf einer Nachsuche wurde Amsel von einem Bauern durch 3 Kugelschüsse schwerst verletzt.
Die linke Vorderpfote war zerfetzt, der rechte Unterschenkelknochen angeknackst
und der Fang durchschossen. Mit großem medizinischen Aufwand und Pflege konnten wir Amsel retten.
Nun war die Jagd für sie und mich vorerst vorbei.
Sie war schussscheu und körperlich dazu nicht in der Lage. Aber Amsel und ich,
wir beide gaben nicht auf. Die Regenerationsphase dauerte ungefähr 3 Jahre.
Sie wurde noch mehrmals am Kiefer und an der Vorderpfote operiert.
Ihre Schussscheue konnte sie auf vielen Treibjagden
(anfangs war ich Standschütze, dann Triebschütze) durch ihre überdurchschnittliche Jagdpassion
überwinden.
Ihr Wesen und ihre Zähigkeit beeindruckten mich derart, dass ich beschloß, mit Amsel zu züchten.
Ich zog 2 Würfe aus ihr ( 1993 A-Wurf, 1994 B-Wurf). Weil ich sie körperlich nicht weiter
belasten wollte, stellte ich die Zucht mit ihr ein.
Nun galt es, wieder eine neue Zuchthündin aus Amsels Nachkommen
aufzubauen. Ich hatte Glück, dass ein Freund, Herr Eduard Manninger, genau die Hündin hatte
wie ich es mir vorstellte und sie mir auch für die Zucht zur Verfügung stellte.
Bina von Leonhard sieht ihrer Mutter sehr ähnlich, ist angenehm zu führen, sehr passioniert
und Dank ihres Führers, der sie wirklich jagdlich in jeder Situation einsetzt eine echte
Allrounderin. Sie hat auch mittlerweile eine beeindruckende Härte.
Bina brachte 3 Würfe ( 1998 C-Wurf, 2000 D-Wurf, 2002 E-Wurf ).
Einige ihrer Nachkommen sind bereits in der Zucht eingesetzt.
Amsel lebt heute noch, ist mittlerweile 15 Jahre alt und begleitete im letzten Jagdjahr meinen Sohn
immer noch auf kleineren Jagden.
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