Sich erkennen,
beim Namen nennen.
Seite an Seite,
geschützte Breite!

Freunde in der Schlacht,
eine geschlossene Macht!
Feinde im Leben,
können sich nichts geben.

Dolch und Schwert,
beide unversehrt.
Doch ihre Herzen vernarbt,
jeder für sich nach Liebe darbt.

Nur im Kampf vereint,
es als Freundschaft scheint!
Danach sich die Wege trennen,
als ob sie sich nicht kennen.

Keiner dem anderen vertraut,
keiner dem andere in die Augen schaut.
Wilden Tieren sie gleichen,
die sich ausweichen.

Die Erkenntnis muss sie berühren,
damit sie beide endlich spüren,
dass sie sich brauchen,
wenn sie in die Seele tauchen…

(© by Lightdancer, 28. November 2005)

zurück