Andächtig lauschend steh ich da,
um mich herum rauscht es wunderbar.
Der Wind durchfährt der Blätter Laub,
meine Ohren sind nicht mehr vom Tage taub!

Die Tropfen fallen leise,
auf ihrer langen Reise
vom Himmel auf Erden hernieder,
benetzen meine Augenlider!

Meine Sinne sind erwacht,
bin wohl ein Geschöpf der Nacht,
mich umgibt der Ruhe Macht.
Es ist schön, wenn mein Herz lacht!

Leise zirpen die Grillen,
bestärken meinen Willen.
Der Göttin Atem umschmeichelt mich,
ihr sanftes Gesicht ist mein Licht!

Sie ist mir dann hautnah,
wenn der Himmel den Mond gebar.
Ihre Macht aus der Dunkelheit spricht
und den Lärm des Tages durchbricht.

Ja, ich bin ein Geschöpf der Nacht,
welches mit der Mondin Macht
gesät wird und sanft erwacht,
ich - das Geschöpf der Nacht!

Die Nacht ist mein Element,
das mich machtvoll überrennt.
Abgelegt des Tages Hast,
bin ich befreit von großer Last.

Die Dunkelheit macht mich frei,
damit ich endlich ich selber sei!



© by Lightdancer


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