Nebelschwaden sanft
im Kreise schweben,
sich verdichten
zu einem Gesicht werden.

Traurige Augen sehen dich an,
eine Träne auf der Wange,
kristallisiert zu Glas,
fällt opalisierend in deine Hand.

Abschied...
feine Nebeltröpfchen,
küssen dich sanft.
Du willst sie halten,
doch eine flüchtige Berührung,
bevor sich der Nebel teilt,
ist alles was dir bleibt.

Die Sehnsucht wurde zu groß,
zerriss sie in tausend Teile,
wütete in ihr
bis nichts mehr blieb.

Sie löste sich auf,
in Schall und Rauch.
Für niemand mehr greifbar,
ein Nebelgeschöpf...

Wenn der Nebel steigt,
sieh genau hin,
dort steht sie...
und wartet auf dich!


(© by Lightdancer, 11. Dezember 2005)

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