Meine Seele weint,
Tränen werden zu Perlen.
Nichts ist, wie es scheint…
werde mir selbst zum Feind!

Unruhe, Unausgeglichenheit und Last.
Weiß nicht, woher es kommt!
Traurigkeit und innere Hast,
möcht´ ich abwerfen wie Ballast!

Spinnweben fangen mich auf.
Perlen glitzern wie Tautropfen,
so sitzen die Tränen darauf,
Wehklagen zu Hauf!

Was herrlich wirken soll,
ist purer Schmerz.
Die Augen mit Tränen voll,
das Herz klopft wie toll.

Wo kommt das her?
Wer ist der Quell´?
´S wird immer mehr,
quält mich sehr…

Ein seltsames Sehnen,
durchdringt mich ganz.
Kummer fällt wie Spänen,
in das Netz der Tränen!


(© by Lightdancer, 30. August 2005)


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