Mühsam keuchend sitzt er da,
seine Augen sind nicht mehr klar.
Seine Schwingen hängen bis zum Boden,
jegliches Leben ist aus ihm gesogen.

Sein Blick ist einsam und leer,
keine Freude in seinem Leben mehr.
So sitzt er an die Felswand gekauert,
wo ihm lediglich der Tod auflauert.

Erinnerungen steigen in ihm hoch,
wie schön es war, dass weiß er noch!
Im Aufwind der Liebe zu gleiten,
auf der Glückswelle zu reiten.

Doch wo ist dies alles nun?
Zerstört… von des Lebens Tun!
Gebrochen ist Seele und Herz,
sitzt da, eingehüllt in Schmerz.

So wie der Falke sitzt in seinem Wahn,
treibe auch ich in einem ungeschützten Kahn.
Pflüge unruhig durch der See Gezeiten,
kein Leuchtfeuer kann mich leiten!

Reine Liebe vollbringt es bloß,
wieder zu erblüh´n, wie eine taufrische Ros´!
Dann wird auch der Falke wieder fliegen
und seine Glieder in der Sonne biegen.

Falk´ und Seele - vereint in mir,
biete ich in Liebe dir!
Nimm sie an
und schenk mir dann…

Liebe, Glück, Zufriedenheit,
ein Heim in deiner Zärtlichkeit.
Wärme, Nähe, geborgen sein,
dass sind Herzenswünsche mein!

Lass den Falken in die Lüfte schwingen,
lass mein Herz im Glücke singen,
schenk mir Zuneigung, die ich ersehne,
während ich an Deiner Schulter lehne!

(© by Lightdancer, 18. Oktober 2005)