So viele Worte,
sie drängen hinaus,
doch du kannst sie nicht mehr hören.
Dennoch hoffe ich,
dass sie leise dir flüstern,
was mein Herz begehrt.

Schmerz, wie rasend
pulst er durch mich hindurch,
verschließt meinen Verstand.
Er macht mich blind und taub,
drängt in die Freiheit
und verhallt als Schrei.

Verzeih mir,
gellt es durch meinen Kopf
und lässt tausend Seelenscherben zurück.
Doch wie kannst du verzeihen,
wenn du es als Verrat auslegst
und dich davor verschließt.

Hoffnungslosigkeit,
sie schwappt über mir zusammen,
wischt meine heißen Tränen weg,
die in gähnender Leere versanden,
um nie wieder zu erwachen.
Doch es werden neue geboren.

Mutlosigkeit lässt mich einsam zurück
und versucht sich dennoch zu erklären,
indem Geschichten aus mir sprudeln,
die dir zeigen sollen
wie sehr ich bereue…
Reue, die gegen Wände knallt.

Deine Stimme im Herzen,
höre ich immer öfters im Kopf,
macht mich verrückt
und lässt mich immer weiter zerbrechen,
bis gar nichts mehr von mir übrig ist
und ich eine Gespielin des Windes werde.

Oben ist nun unten,
unten ist nun oben.
Es gibt kein rechts oder links mehr,
außen und innen verkehrt,
die Grenzen sind verwaschen,
nicht mehr greifbar.

Wirst du mir eines Tages zuhören?
Versuchen mich zu begreifen?
Mir sogar verzeihen?
Oder lässt du mich zu einer Windbraut werden,
die gequält um dein Seelenhaus braust
und verschließt dann die Fensterläden?

Alles, was ich möchte,
ist, dass du verstehst,
nicht meinen Worten lauscht,
sondern meinem Herzen.
Dem Herzen, das meinen Verstand verrät,
sich zusammenzieht und trauert.

Befreie mich,
flehe ich in die finstere Nacht.
Doch da ist kein freundlicher Widerhall,
nur Wehklagen und wütende Fäuste,
die trommelnd auf mich einschlagen
und mich zu Staub zermalmen.

Staub, der langsam verweht…

© by Lightdancer, 10. Dezember 2009

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