Ich sehe noch den Hügel,
auf dem ich dich einst verließ.
Zwei Pennys legtest Du auf meine Augen.
Rostig von Deinen Tränen,
weil meine Augen nicht mehr weinen konnten.

Ich spüre Deinen Atem,
warm umspielt er mein Gesicht.
Mit deinem Duft nehme ich deine Seele auf,
bewahre sie für mich
im Hafen meines Herzens.

1000 Kilometer sind kein Lichtjahr
und doch lachen wir der Schöpfung ins Gesicht.
Keine Distanz ist weit genug,
um Dich, Geliebte,
wirklich von mir zu trennen.

Das Rad des Schicksals dreht sich ewig weiter,
auf seine Speichen hat das Schicksal Liebende geflochten,
die weder in der Hölle noch im Himmel sind.
Doch fühle ich, wie du mich
Wütend aus den Fesseln löst.

Der Weg ist steinig und er scheint ins Nichts zu führen,
doch haben Götter ihn bereits beschritten.
Wenn Du mich bei der Hand nimmst,
folge ich dir in das Unbekannte.
Es mag dort nichts sonst geben,

doch alles was ich brauche, leitet meinen Weg!


(Copyright by Lightdancer, 2002)
Du lagst in meinen Armen
Tödlich verwundet auf deinen Wunsch
Mein Kuß trank deinen letzten Atemzug
Und meine Tränen benetzten deinen Leib.

Tränen fließen auch heute
Vor Glück und Leidenschaft
Aber auch, weil Du, mein Liebster, bist fern
Nur unsere Seelen haben sich gefunden.

Eine schreckliche Ungewissheit
Ob wir uns jemals wiedersehen
Uns fühlen, berühren und spüren werden
Doch meine Liebe ist stark für uns beide.

Ein grausames Spiel von den Mächten ersonnen
Getrennt und doch zusammen
Jeder in seinem Leben gefangen
Und die Sehnsucht nach dem anderen hat erst begonnen.

Ein Kind wird uns wieder binden
Und die Gerechtigkeit siegen
Unsere Seelen sich solange berühren
Bis unser Schicksal erfüllt ist.

Du bist mein Schicksal
Für heute und immerdar
Den Weg will ich dich führen
Selbst in die Dunkelheit

Uns kann nichts passieren, denn du bist die Liebe und ich das Licht!

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