Was ist nun Kyudo? Hm... Kurz und gut wird Kyudo auch "Zen-Bogenschießen" genannt. Doch auch dieses Wort, so finde ich jedenfalls, sagt noch nicht soviel aus. Kyudo ist die japanische Art Bogen zu schießen und dies wird mehr oder weniger mit einer Art Meditation und auch mit gewissen Ritualen verbunden.

Diese Rituale, oder auch Regeln, haben mich beim Lesen ein bißchen abgeschreckt. Dennoch tendiert mein Herz noch dazu mich nicht abschrecken zu lassen, sondern sich, anstatt sich wild ins Geschehen zu schmeißen, darüber genauer zu informieren und - wenn möglich - auch einmal dabei zu zu sehen. Regeln klingen oft ärger als sie dann tatsächlich sind und das Video, welches man auf der Kyudo-Vereinsseite sehen kann, läßt alles zusammen sehr harmonisch und meditativ wirken.
Der Obmann, Diethard Leopold, des Vereins namens Sei-shin, ist Psychotherapeut und hat einige Jahre in Japan gearbeitet und gelebt. Er hat Kyudo am eigenen Leib "erfahren" und hat auch den ersten Kyudo-Verein in Wien gegründet.
Sehr positiv für mich ist, daß das "Sommer-Dojo" (ausgesprochen: Dodscho!) bei mir mehr oder weniger ums Eck ist. Das Winterdomizil (eine Halle) ist leider am entgegensetzenden Ende von Wien stationiert. Doch ich kenne mich gut genug, um zu wissen, daß mir das irgendwann ziemlich egal ist, wenn ich in dieser Sparte ebenfalls so voll und ganz aufgehen werde, wie in ThaiChi!

Wer nun neugierig genug ist, kann sich entweder direkt auf der Kyudo-Seite näher darüber informieren bzw. sich das Video (und natürlich auch Infos) auf der Sei-shin-Seite ansehen.




(Leider kann ich kein Copyright für das Bild angeben, weil ich den Künstler nicht persönlich fragen konnte. Sollte ich ein Copyright verletzen und ich darauf aufmerksam gemacht werden, werde ich das Bild selbstverständlich löschen.)


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