Es gilt als wissenschaftlich erwiesen, dass Hören die erste sinnliche Erfahrung ist, die ein Baby im Mutterleib erlebt, was sich dadurch erklärt, dass das Ohr bereits schon ab Mitte des vierten Schwangerschaftsmonats voll ausgebildet ist. Deshalb sollten auch werdende Mütter beachten, welcher Musik sie lauschen, denn das könnte durchaus prägend für den Musikgeschmack des Nachwuchses sein. Eine diesbezüglich vielleicht noch essentiellerer Faktor und gleichzeitig Auslöser des Plattensammel-Virus ist aber zweifellos das Radio
Wer wie ich in Österreich der 70er und 80er aufwuchs hat höchstwahrscheinlich die Grundausbildung in Sachen populärer Musik durch Ö3 erhalten, das damals noch kein überkommerzialisiertes Formatradio war, sondern einen abwechslungsreichen Mix an unterschiedlichsten Sendungen unter einen Hut brachte: „Musicbox“, „Treffpunkt Ö3“ (vor allem wenn Angelika Lang moderierte), „Nachtexpress“, „Ö3-Hitparade“„Zick-Zack“, das „Popmuseum“ mit Wolfgang Kos, und natürlich die Laufbandsendungen „Hitpanorama“ und „Evergreens“, die sich bestens dazu eigneten, Hunderte von Kassetten zu füllen. Eine weitere Quelle dafür war Blue Danube Radio (BDR), ein 1979 gestarteter Ableger von Ö3. Anfangs nur auf die Ausstrahlung von englischen und französische Nachrichten beschränkt entwickelte sich BDR im Laufe der Jahre zu einem eigenständigen englischsprachigen Sender und brachte mit einem bunt gemischten, mit vielen hierzulande gänzlich unbekannten Oldies gewürzten Musikprogramm, unkonventionellen Moderatorenpersönlichkeiten wie Phil Tintner und den „American Top 40“ mit Star-DJ Casey Kasem bzw. seinen Urlaubsvertretungen Charly van Dyke und Bob Stewart einen Hauch von amerikanischen Flair in die eher biedere österreichische Radiolandschaft.
Den besten Eindruck von der Faszination des US-Radios vermittelte aber, so kurios das aus heutiger Sicht klingen mag, ausgerechnet Ö3 mit der Ausstrahlung der „Cub Koda Crazy Show“ im Rahmen des „Nachtexpress“ irgendwann Anfang der 90er. Dabei handelt es sich um eine 1984 erschienen LP mit Mitschnitten einiger im Stile der 50er gehaltenen Radioshows von Cub Koda, einem mittlerweile verstorbenen DJ und Songwriter, der unter anderem den Rockklassiker „Smokin’ In The Boys Room“ für Brownsville Station (1973; UK # 27, US # 4) schrieb. In dieser Rock’n’Roll-Show waren es nicht nur die ultrararen Scheiben, die Koda auflegte, sondern vor allem die Art der Moderation und die genialen Werbejingles, die Lust auf mehr machten, was allerdings im internetlosen Zeitalter und in Ermangelung einer USA-Reise ein fast unmögliches Unterfangen war. Einziger Lichtblick war damals wie so oft das Ö3-„Popmuseum“, wo Auszüge aus der Compilation-Serie “Cruisin’“ mit Originalmitschnitten von legendären US-DJs der 50er und 60er präsentiert wurden. Danach sollte es aber fast 10 Jahre dauern, bis ich dank des Internets die weite Welt des authentischen US-Radio wieder betreten konnte.
Möglich machten das vor allem Sites wie “radiotimeline.com/“, “Rock Radio Scrapbook“, “airchexx.com“, “oldiesloon.com“, “www.ultimateoldiesradio.com“ und vor allem das mittlerweile leider kostenpflichtige “Reelradio Reel Top 40 Radio Repository“. Hinter letzterem Namen verbirgt sich eine Vereinigung, die sich zum Ziel gesetzt hat, das klassische US-Radio für die staunende Nachwelt als auch sentimentale US-Bürger zu konservieren und Gelegenheit zum Stauen und für Sentimentalität gibt es auf dieser Homepage auch genug, denn mittlerweile finden sich hier über 1000 Radiomitschnitte von den 50ern bis heute, die im Fachjargon als „Airchecks“ bezeichnet werden. Im Folgenden ist eine Auswahl an zeitgeschichtlich als auch musikhistorisch interessanten Beispielen, die bis zum 5.Februar 2006 frei zugänglich waren. Seither ist das Lauschen dieser Mitschnitte allerdings kostenpflichtig, was die Anzahl der Hörer sicherlich ziemlich reduzieren dürfte. Wer sich aber dadurch nicht davon abschränken lässt, für den dürften meine untenstehenden Zusatzinformationen bzw. diversen Auflistungen der gespielten Titel hilfreich sein.
Völlig gratis und rund um die Uhr kann man hingegen Radio Memories hören, einem deutschen Online-Radiosender, auf dessen Playlist sich nicht bloß die üblichen Oldies zu hören sind, sondern in sehr hohem Maße Raritäten aller Art und dazu gibt’s wöchentlich auch eine Sendung, die einer Wertung der Billboard Top 40 aus längst vergangenen Tagen gewidmet ist. Noch interessanter ist aber die kanadische Rundfunkinstution 1050 CHUM , die seit den 50ern von Totonto einen entscheidenden Beitrag zur Rock'n'Roll-Revolution leistete und auch noch heute als Oldiesender mit erstklassigen DJs als auch guter Musikauswahl bestens zu unterhalten vermag.
Alan Freed, WINS New York, 12. Februar 1955
Alan Freed gilt als einer der Väter des Rock’n’Roll und dieser Aircheck unterstreicht eindrucksvoll seinen Anspruch auf diese Vaterschaft. Freeds Durchbruch gelang 1952 auf WJW Cleveland mit seiner legendären „Moon Dog Rock’n’Roll House Party“, in der er hauptsächlich R & B-Platten auflegte und die verwässerten, harmlosen Coverversionen weißer Interpreten von „schwarzen“ Originalaufnahmen aus seinem Programm verbannte.
In diesem über eine Stunde langen Mitschnitt präsentiert ein stets mitsingender Freed kurz nach seinem Wechsel von WJW zu WINS New York seine „Top 25 Rock’n’Roll Hits Of The Week“ mit fast durchwegs unwahrscheinlichen Doo-Wop und R & B-Raritäten, aufgelockert mit Werbedurchsagen als auch den damals wie heute beliebten Grußbotschaften.. Trotz einiger „Hänger“ und anderer Störungen absolut essentiell für fortgeschrittene Rock’n’Roll und R & B-Fans!
Red Prysock - Rock’n’Roll
# 25 Bobby Mitchell & The Toppers - Nothing’s Sweet As You
# 24 Dinah Washington - That’s All I Want From You
Pick Of The Week: James Wayne - Rock Reel Rock
# 23 Pee Wee Crayton - I Need Your Love
# 22 Varetta Dillard - Johnny Has Gone
# 21 Mindy Carson - The Fish
# 20 Gene & Eunice - Ko Ko Mo
Request: Mickey Guitar Baker - Rock Shaking
# 19 Three Chuckles - Foolish Me
# 18 Ray Charles - I Got A Woman
# 17 Dakota Staton - My Heart’s Delight
Pick Of The Week: Charms - Two Hearts Two Kisses
# 16 B.B.King - Everyday I Have The Blues
# 15 LaVerne Baker - Tweedle Dee
# 14 Eddie Fontaine - Rock Love
Request: Rusty Bryant - Back Street
# 13 Robins - Whadaya Want
Pick Of The Week: Fats Domino - Don’t You Know
# 12 Mellows - Smoke From Your Cigarette
# 11 Cadilliacs - No Chance
# 10 Ivory Joe Hunter - It May Sound Silly
Listen & Enjoy! (c/o vocalgroupharmony.com; RealAudio)
Don Keyes, KLIF Dallas, 6. Februar 1956
Was heute die Talkshows am Nachmittag dürften einst Radiosendungen wie diese gewesen sein. Hier wurde die Berieselung geliefert, bei der sich Hausfrauen nach der schweren Hausarbeit bei einem Tässchen Kaffe entspannen konnten, bevor die Kinder von der Schule kamen. Im konkreten Fall ist das Wort Berieselung allerdings mehr als untertrieben, denn in dieser von dem im Jänner 2006 verstorbenen Don Keyes präsentierten halben Stunde steht erstklassiger zeitgenössischer Pop auf dem Programm, der keineswegs so angestaubt klingt wie man glauben auf den ersten Blick vermuten würde. Unter dem Motto "Keep it slow & easy" serviert Keyes in dieser Sendung eine gelungene Mischung aus dem Orchestersound von Ralph Flanagan, große dramatische Balladen von Jeri Southern und Jaye P. Morgan, längst vergessene Nettigkeiten von Nat King Cole und Sarah Vaughn und Nelson Riddles unglaublich bombastische Interpretation von Edvard Griegs „In der Halle des Bergkönigs“. Pophistorisch besonders interessant sind hier die Four Freshmen, deren „Five Trombones“ verständlich machen, warum sie vielfach als Vorbilder für die Beach Boys bezeichnet werden.
Ralph Flanagan & His Orchestra - Rub a Dub Dub (1953; US # 29)
Jeri Southern - The Man That Go Away (1954)
Nat King Cole - Nothing Ever Changes My Love For You (1956; US # 72)
Four Freshmen - Five Trombones (1956)
Jaye P. Morgan - What Shall I Do (1955)
Nelson Riddle - In The Hall Of The Mountain King (Edvard Grieg - In der Halle des Bergkönigs)
Sarah Vaughn - You Ought To Have A Wife (1956)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Joe Niagara, WIBG Philadelphia, Juli 1957
Wenn man von „Let Me Be Your Teddy Bear“ des Kings und „A White Sport Coat And A Pink Carnation“ von Marty Robbins mal absieht sind auf diesem ungekürzten halbstündigen Aircheck durchwegs Raritäten vertreten, die leider zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind: Bobby Darins Debutsingle „Million Dollar Baby", mit "Was It A Dream Of Mine der Six Teens rarer Doo-Wop, eine wundervolle Tex-Mex-Version von“ South Of The Border“ der Chili Peppers (Natürlich nicht die Red Hot-ten!), einen Country-Ausflug mit Jim Reeves und Jimmy Newman, und schließlich Patti Pages Ode an „Old Cape Cod“, bekannt aus Funk und Fernsehen als Samplevorlage für Groove Armadas „At The River“ (1999; UK # 19). Da würde man sich fast nur allzu gerne in das Jahr 1957 zurückbeamen ...
Tracklist:
Bobby Darin - Million Dollar Baby (1957)
Jim Reeves - Four Walls (1957; US # 12)
Six Teens - Was It A Dream Of Mine (1957; die Rückseite ihrer Single “Arrow Of Love”; 1957, US # 80)
Chili Peppers - South Of The Border (1957)
Marty Robbins - A White Sport Coat And A Pink Carnation (1957; US # 2)
Patty Page - Old Cape Cod (1957; US # 3)
Jimmy Newman - A Fallen Star (1957; US # 23)
Elvis Presley - Let Me Be Your Teddy Baer (1957; UK # 3, US # 1)
Jodie Sands - With All My Heart (1957; US # 20)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Gene Weed, KFWB Los Angeles, 23. November 1958
Der 23. November 1958 war ein ganz normaler Sonntagabend und dennoch sind diese knapp 24 Minuten zwischen 18.07 und 18.31 ein überaus interessantes zeitgeschichtliches Dokument. So vermeldet DJ Gene Weed “Heavy Smog Alarm” und das rund 10 Jahre bevor man sich hierzulande darüber ernsthaft Gedanken machte. Nicht ganz unbeteiligt am Smog war die starke Motorisierung in den USA und da passt nach einer Werbeeinschaltung für AMC Rambler der Noveltyhits „Beep Beep“ von den Playmates natürlich wie die Faust aufs Auge, in dem es um ein vermeintliches Wettrennen zwischen einem von Cadillac und einem Nash Rambler. Die Playmates waren übrigens anders als man vermuten würde keine Girlgroup, sondern ein männliches Gesangstrio, dass mit „Jo-Ann“ (1958; USA # 19), „Don’t Go Home“ (1958; USA # 22) und „What Is Love“ (1959; USA # 15) weitere Hits verbuchen konnte. Die übrige Musikauswahl ist ein guter Querschnitt durch die damalige Top 40-Landschaft: Der unwiderstehliche „Chipmunk Song“ der Chipmunks, Mainstream-Doo-Wop von den Diamonds, eine Prise Rock’n’Roll von Bobby Darin, das deutlich von Perez Prado beeinflusste Instrumental „Honeysuckle Rose Cha Cha“ von Frank Ortega und natürlich auch etwas aus der gemächlichen Abteilung von Peggy Lee, Tab Hunter, Andy Williams und Johnny Nash. Bei Letzterem möchte man aufgrund der Croonerqualitäten kaum glauben, dass es sich um den selben Johnny Nash handelt, der sich Jahre später dem Reggae zuwandte und Hits wie „Hold Me Tight“ (1968; A # 17, D # 22, UK # 5, US # 4) oder „I Can See Clearly Now“ (1972; A # 9, UK # 5, USA # 1) landete.
Tracklist:
Chipmunk - Chipmunk Song (1958; US # 1)
Johnny Nash - Almost In Your Arms (1958; US # 78)
Playmates - Beep Beep (1958; US # 4), zum Vergleich:
Playmates - Beep Beep (Clean Version)
Tab Hunter - Candy (1958)
Bobby Darin - Queen Of The Hop (1958; US # 14)
Peggy Lee - Sweetheart (1958; US # 98)
Andy Williams - Hawaiian Wedding Song (1959; US # 11)
Four Esquires - Hideaway (1958; US # 21)
Frank Ortega - Honeysuckle Rose Cha Cha (1958)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Russ Conrad, KEX Portland/Oregon, 13. Dezember 1958
Ein mit 10 Grad plus ungewöhnlich milder Samstagnachmittag im Dezember 1958 in Portland/Oregon. In den Nachrichten wird vermeldet, dass die NASA einen erfolgreichen Raketentest absolviert hat (der für den in den Weltraum geschossenen Affen allerdings weniger erfolgreich endete), der in Deutschland gefertigte Taunus 17 M wird beworben und Russ Conrad präsentiert die „KEX Top 33“, die den (amerikanischen) Zeitgeist des Jahres 1958 widerspiegeln (in erster Linie der Crooner Johnny Mathis und die Cha-Cha-Version von „Pretend“) und jede Menge Raritäten beinhalten.
Dazu gehören etwa der Frank Sinatra/Perry Como-Verschnitt Tommy Mara und das dramatische „Treasure Of Your Love“ von Eileen Rodgers, aber im Besonderen „Sermonette“ von Della Reese, bekannt auch als einer der Engel in der TV-Serie „Ein Hauch von Himmel“, bei dem man sich wundert, dass dieser eingängige R & B-Titel in den US-Charts nicht über Platz 99 hinauskam. Mit "Don't You Know" (1959; US # 2) erreichte sie hingegen ein knappes Jahr später das andere Ende der amerikanischen Hitparade. Ähnliches gilt auch für Jesse Belvins, dessen „Funny“ auch weit mehr Beachtung verdient hätte, die er erst im Frühjahr 1960 Single „Guess Who“ (1960; US # 31) bekam. Allerdings durfte er seinen größten Erfolg nicht mehr mit erleben, da er 1960 bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückte.
Für die Weihnachtsstimmung sorgen in diesem Aircheck das nette „Christmas Alphabet“ der McGuire Sisters, weniger nett und gar nicht weihnachtlich dürfte man hingegen bei KEX Elvis Presleys Version von „White Christmas“ gefunden haben. Zumindest war das 1957 der Fall, als dieser Titel Sendeverbot hatte und der KEX-DJ Al Priddy gefeuert wurde, weil er es wagte, diesen Song zu spielen...
Tracklist:
Della Reese - Sermonette (1958; US # 99)
Richie Valens - Come On Let's Go (1958; US # 42)
Connie Francis - My Happiness (1959: A # 2, D # 6, UK # 4, US # 2)
Pat Boone - Mardi Gras (1958)
Johnny Mathis - Call Me (1958; US # 21)
Fontane Sisters - Seventeen (1955; US # 6)
Johnny Cash - It's Just About Time (1958; US # 47)
McGuire Sisters - Christmas Alphabet (1955)
Tommy Mara - Marie (1958)
Eileen Rodgers - The Treasure Of Your Love (1958; US # 28)
Diamonds - Walking Along (1958; US # 29)
Four Esquires - Hideaway (1958; US # 21)
Sal Mineo - Baby Face (1958)
Jesse Belvin - Funny (1958; US # 81)
Ralph Martiere`- Pretend Cha Cha (1958; Originalversion: Nat "King" Cole; 1953; US # 3; Ralph Matieres "normale" Orchesterversion war ebenfalls erfolgreich, 1953; US # 16)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio) Listen & Enjoy! (Gekürzte Version mit 9:16 Minuten; c/o pdxradio.com; RealAudio; Save As & Play)
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Elliot Field, KFWB Los Angeles, 9. Jänner 1959
Dieser halbstündige Aircheck führt uns das Los Angeles des Jahres 1959 und ist ein gutes Beispiel für eine typische „Top 40“-Station. Dabei handelt es sich um das Mitte der 50er gestartete amerikanische Radioformat, dessen Musikprogramm hauptsächlich aus Platten der Top 40 Singlescharts basierte und womit sich auch die stilistisch bunte Mischung dieses Mitschnitts erklärt: Den Anfang macht das coole Instrumental “Poor Boy" der Royaltones, dem folgen das unwiderstehliche “Little Space Girl” von Jesse Lee Turner und der Klassiker „Stagger Lee“ von Lloyd Price, danach bietet Peggy Lee mit „My Man“ jazziges und Ricky Valens, der sich noch einen knappen Monat sich seiner kurzen Karriere erfreuen konnte, bevor er am 3. Februar 1959, an dem laut Don McLean die Musik starb, gemeinsam mit Buddy Holly und dem Big Bopper den Tag bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, rockt sein unsterbliches „La Bamba“. Nach dem netten „First Anniversary“ von Cathy Carr sorgt passenderweise der King mit „One Night“ für den krönenden Abschluß. Dazwischen gibt es jede Menge herrlich altmodische Commercials von TWA oder Pepsi als auch Sportnachrichten und Veranstaltungshinweise.
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Bill Ballance, KFWB Los Angeles, 18. August 1959
Ein Dienstag im August des Jahres 1959, man cruised im neuen Buick Invicta Convertible durch LA, eine Blondine am Beifahrersitz und aus dem Autoradio klingt KFWB, wo neben einer Bandbreite, die von Country von Webb Pierce über gediegen Crooner vom Schlage eines Johnny Mathis bis hin zum verhältnismäßig wüsten R & B von Ray Charles reicht, unglaubliche Raritäten wie „Poor Butterfly“ von Dodie Stevens oder „Ain't Neccessarily So“ von Mel Grace das Ohr erfreuen, ganz zu schweigen von den zahlreichen netten Commercials. Tja, leider nur ein Traum, aber was für einer ..
Elvis Presley - A Big Hunk O Love (1959; D # 23, UK # 4, US # 1)
Playmates - What is Love (1959; US # 15)
Webb Pierce - I Ain't Never (1959; US # 24)
Ray Charles - What'd I Say (1959; US # 6)
Dodie Stevens - Poor Butterfly (1959)
Floyd Robinson - Makin' Love (1959; US # 20)
Mel Grace - Ain't Neccessarily So (1959)
Sarah Vaughn - Broken Hearted Melody (1959; UK & US # 7)
Johnny Mathis - Small World (1959; US # 20)
Ricky Nelson - Half Breed (1959)
Skip & Flip - It Was I (1959; US # 11)
Johnny Onekan & His Orchestra - Who's Sorry Now (1959;)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Gary Owens, KEWB Oakland/Kalifornien, 10. August 1960
Diese knappe halbe Stunde dokumentiert die Höhen und Tiefen der amerikanischen Popmusik um 1960. Auf der einen Seite Roy Orbison, der durch „Running Bear“ (1959; UK & US # 1; 1960; D # 36), dem durch das Original zu Gus Backus „Brauner Bär und weiße Taube“ (1960; A # 11, D # 16) bekannte Rock’n’Roller Johnny Preston und eine frühe Single der legendären R & B-Sängerin Sugar Pie DeSanto, am anderen Ende der Geschmacksskala Jackie Wilson in seiner Croonerphase und das talentlose Teenageridol Fabian („Tiger“, 1959; US # 3; deutsche Version von Peter Kraus; A # 5, D # 8), wobei sich bei Letzteren zeigt, das Talentlosigkeit schon seit jeher keineswegs einer überraschend erfolgreichen (Kurz-)Karriere hinderlich ist.
Tracklist:
Fabian - King Of Love (1960)
Jackie Wilson - All My Love (1960; US # 12)
Bobby Vee - Devil Or Angel (1960; US # 6)
Johnny Preston - Feel So Fine (1960; UK # 18, US # 14)
Roy Orbison - Only The Lonley (1960; UK # 1, US # 2)
Hugo Winterhalter & Eddie Haywood - Canadian Sunset (1956; US # 2)
Sugarpie DeSanto - I Want To Know (1960)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Mel Hall, WJJD Chicago, 11. August 1961
Eine halbe Stunde aus dem Chicago des Sommers 1961 mit jeder Menge Raritäten und längst vergessener Stars und Sternchen wie Freddie Cannon und seine „Transistor Sister“, das nette „Starlight Starbright“ von Linda Scott, die es zwischen 1960 und 1965 immerhin auf 11 US-Chartsingles brachte wie „I’ve Told Ev’ry Little Star“ (1961; US # 3) (zweiminütige Hörproben dazu gibt es hier, raren Doo-Wop der Flamingos und das ohne die Inkludierung auf dem Soundtrack zu dem John Waters-Film „Hairspray“ sicherlich völlig in Vergessenenheit geratene „The Roach“ von Gene & Wendell.
Tracklist:
Freddie Cannon - Transistor Sister (1961; US # 35)
Linda Scott - Starlight Starbright (1961; US # 44)
Velairs - Roll Over Beethoven (1961; US # 51; Originalversion: Chuck Berry; 1956; US # 29)
Flamingos - Time Was (1961; US # 45)
Elvis Presley - All Shook Up (1957; A # 7, D # 16, UK & US # 1)
Del Shannon - Hats Off To Larry (1961; UK # 6, US # 5)
Gene & Wendell - The Roach (1961; US # 117)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Bob “Boo Boo” Baker, WAKE Atlanta/Georgia, 13. April1963
Karsamstag 1963 in Atlanta/Georgia und bei WAKE läuft die für den Sender übliche Mischung von üblichen Top 40 Hits, jeder Menge R & B und Songs, die aufgrund der zahlreichen lokalen Plattenlabels ihren Weg ins Programm fanden, ohne jedoch überregional beachtet zu werden. Mit den Werbeeinschaltungen zu den damals gerade angelaufenen Blockbustern „How The West Was Won (Deutscher Verleihtitel „Das war der Wilde Westen“) und „Elvis .. It Happened At The World's Fair” (“Ob blond, ob braun”) ergibt das eine höchst unterhaltsame knappe Dreiviertelstunde mit zahlreichen unglaublichen Raritäten und Obskuritäten.
Tracklist:
Paul Anka - Put Your Head On My Shoulder (1959; A # 8, D # 25, UK # 7, US # 2)
Jay Lewis? - Ain't There Nothing But Love (1963)
Peter, Paul & Mary - Puff The Magic Dragon (1963; US # 2)
Eddie Holland - Darling, I Hum Our Song (1963)
Molly Bee - She's New To You (1963; US # 130)
Little Julius? - The Happy Song (1963)
Buddy Holly - True Love Ways (1960; UK # 25)
Little Ester Philips & Big Al Downing - You Never Miss Your Water (1963; US # 73)
Ben E. King - How Can I Forget (1963; US # 85)
Rick Nelson - You Don't Love Me Anymore (1963; US # 47)
Sam & Dave - It's So Nice While It Lasted (1963)
Tommy Roe - The Folk Singer (1963; US # 84)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Robert E. Lee, WJBK Detroit/Michigan, 11 Juli 1963
In diesem halbstündigen Aircheck aus der Motorcity des Jahres 1963 ist bemerkenswerterweise kein einziges Produkt aus dem Hause Motown zu hören, dafür aber dank der King Pins raren Soul aus Clarksdale/Mississippi, jazziges von Les McCann und Obskuriäten wie Johnny Caswells "At The Shore" oder "S.P.C.L.G" der Society Girls, der Hymne für die "Gesellschaft zum Schutz vor Grausamkeiten an jungen Mädchen" (die sich natürlich nur mit gebrochenen Herzen beschäftigte, alles andere war damals schließlich völlig undenkbar und tabu), nicht zu vergessen "The Martian Hop" von den Ran-Dells, dessen "Papa ooh mir mir papa ooh mir mir papa ooh mir mir papa ooh mir mir Ee-ee-ee ee-ee" nach einmaligen Hören noch tagelang im Kopf herumgeistert.
Ran-Dells - The Martian Hop (1963; US # 16)
King Pins - It Won't Be This Way (Always) (1963)
Johnny Caswell - At The Shore (1963; US # 97)
Olympics - Dancin' Holiday (1963; US # 86)
Les McCann - The Gospel Truth (1963)
Four Seasons - Marlena (1963; US # 36)
Society Girls - S.P.C.L.G. (Society For The Prevention Of Cruelty To Little
Girls) (1963)
Bobby Vee - Take Good Care Of My Baby (1961; UK # 3, US # 1)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Paul Drew, WAKE Atlanta/Georgia, 30. August 1963
Ein ganz normaler Freitagabend in Atlanta/Georgia im August 1963. Wenn man von den Rassenkrawallen absieht, die hier die Nachrichten dominieren, ist die Welt noch in Ordnung. John F. Kennedy noch, Komödien wie “The Thrill Of It All” (dessen Trailer hier interessanterweise mit der falschen Geschwindigkeit startet) mit Doris Day & James Garner & Doris Day „The Thrill Of It All“ sorgen für volle Kinosäle und die Musik ist noch großteils hausgemacht. Teenidole wie Rick(y) Nelson oder der aufgrund seiner Rolle als „Dr. Kildare“ in der gleichnamigen TV-Serie damals überaus populäre Richard Chamberlain erfreuen sich größter Beliebtheit, obskure Sängerinnen wie Tracy Dey oder die später in Northern Soul-Kreisen sehr geschätzte Baby Washington erhalten auch Airplay. Von der britischen Invasion ist hingegen noch nichts zu merken, denn mit der hat der englische Crooner Frank Ifield nicht wirklich etwas zu tun. Andererseits war Ifield Labelkollege der Beatles auf Veejay, wo im Sommer 1963 die Single „From Me To You/Thank You Girl“ (Veejay VJ 522) veröffentlicht wurde, die lediglich bis auf Platz 116 der US-Charts kletterte (Details dazu unter hier. Ein halbes Jahr später sah die Welt bekanntlich aber ganz anders aus ...
Tracklist:
Drifters - Sweets For My Sweet (1961; US # 16; Coverversion: Searchers, 1963; D # 44, UK # 1)
Tracey Dey - Teenage Cleopatra (1963; US # 75)
Rick Nelson - Fools Rush In (1963; US # 12; Orignalversion: Glenn Miller; 1940; andere Version: Brook Benton; 1960; US # 24)
Baby Washington - Leave Me Alone (1963; US # 62)
Richard Chamberlain - All I Have To Do Is Dream (1963; US # 14; Originalversion: Everly Brothers, 1958; UK & US # 1)
Ronettes - Be My Baby (1963; UK # 4, US # 2)
Frank Ifield - Confessin '(1963; UK # 1, US # 58; Originalversion Rudy Vallee & Guy Lombardo; 1930)
Charles & Inez Foxx - Mockingbird (1963; US # 7; 1969; UK # 33)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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KLIF Dallas, 22. November 1963
Dieser ungekürzte Aircheck dokumentiert jene Stunde, die Amerika und die Welt ähnlich erschüttert hat wie der 11. September 2001. Anfangs business as usual, jede Menge Werbedurchsagen und die Chiffons trällern „I Have A Boyfriend“, bis bei Minute 1:43 dieses Mitschnitts plötzlich begleitet von nichts gutes verheißenden Sirenen gemeldet wird, dass drei Schüsse auf den Convoy von Präsident Kennedy abgefeuert wurden.
Danach läuft das Programm aber vorerst weiter, erneut jede Menge Werbung, dazwischen gibt es Tommy Roes „Everybody“ und Gene McDaniels’ fast schicksalhaft passend betiteltes “Point Of No Return” zu hören als auch zwei weitere Kurzeinstiege der KLIF-Reporter vor Ort, bis nach dem kurz angespielten Instrumental „Theme From “The Cardinal” von Roger Williams schließlich die Sonderberichterstattung beginnt und man bis zuletzt den Eindruck hat, daß niemand wirklich die tragischen Ereignisse wahrhaben wollte.
Auch wenn seit jenem 22. November 1963 Filme wie Oliver Stones ”JFK“ und unzählige Theorien über die Ermordung Kennedys aufgestellt wurden dürfte ich vermutlich nicht der einzige sein, der durch diesen Aircheck erstmals erfahren hat, dass neben JFK auch John B. Connelly, der damalige Gouverneur von Texas angeschossen und schwer verletzt wurde. Darüberhinaus hat Attentäter (?) Lee Harvey Oswald vor seiner Festnahme auch den Polizisten J.D. Tippit erschossen, was aber angesichts seiner mangelnden Prominenz auch kaum Eintrag in die Geschichtsbücher gefunden hat.
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Danny Sheelds, WITH Baltimore/Maryland, 19. Jänner 1964
Ein ganz normaler Donnerstag in Baltimore, nur Augenblicke bevor die Fab Four die amerikanische Musikszene völlig umkrempelten. Danny Sheelds auch bekannt unter dem Zurückhaltung versprechenden Beinamen “The Adorable Dan The Pussycat Man“ führt durch eine knappe halbe Stunde, die diese Wachablöse musikalisch eindrucksvoll dokumentiert: Der einstige Teenagerschwarm Rick(y) Nelson verschwand mit Beginn der Beatlemania völlig von der Bildfläche, ebenso wie das 1 ½-Hitwonder Diane Renay und die unschlagbaren Trashmen, Phil Spectors Wall Of Sound, hier vertreten durch die Ronettes, bekam erste Risse, Countrysounds wie jene von Roy Clark konnten sich aber ebenso beständig halten wie die Supremes, für Oldies wie Fats Dominos „I’m Walking“ (hier allerdings mit einigen Anlaufschwierigkeiten) war aber immer Platz. Die Entdeckung dieses Soundchecks sind aber eindeutig die Stratfords, deren großartiges „Never Leave Me“ ab 18.20 Minuten zu belauschen ist und von denen man außerhalb von Baltimore nie etwas gehört hat, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren, aber das waren 1964 bekanntlich viele Bands ..
Rick Nelson - There’s Nothing I Would Do Without You (1964; US # 47)
Diane Renay - Navy Blue (1964; US # 6)
Supremes - When The Lovelight Starts Shining In His Eyes (1963; US # 23)
Roy Clark - Through The Eyes Of A Fool (1964)
Trashmen - The Bird Is The Word (1964; D # 25, US # 4)
Stratfords - Never Leave Me (1964; US # 124)
Ronettes - Baby, I Love You (1964; UK # 11, US # 24)
Fat Domino - I’m Walkin’ (1957; UK # 19, US # 4; 1992, D # 12)
Beatles - I Want To Hold Your Hand (1964; A # 5, D, UK & US # 1)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Joey Reynolds, WKBW Buffalo New York, 24.02.1964
Am 9. Februar 1964 traten die Beatles erstmals in der Ed Sullivan Show auf, wo sie "All My Loving", "Til There Was You", "She Loves You", "I Saw Her Standing There" und "I Want To Hold Your Hand" vor 73 Millionen Fernsehzusehern, der höchsten bis dahin erreichten Zuschaueranzahl, präsentierten. Was sich in den Wochen danach in den USA abspielte lässt sich durch diesen zweiteiligen Aircheck erahnen
. Amerikanische Interpreten überwiegen zwar noch die Playlist, aber die Beatles sind überproportional vertreten oft , sowohl höchstpersönlich als auch durch den frühen Tributesong "We Love You Beatles" der Carefrees und auch in den Ansagen von Joey Reynolds dominieren die Fab Four. So wird unter anderem das "WKBW Beatle-Book" beworben und als wäre das nicht genug versuchte Reynolds mit seiner eigenen Band Buddies mit dem hier gleich zweimal gespielten Instrumentaltitel "The Beetle" ebenfalls am Beatleskuchen mitzunaschen
Es ist aber nicht nur die Omnipräsenz der Beatles, die diesen Aircheck so reizvoll macht, sondern auch einige sagenhafte Raritäten und fast vergessene Oldies wie das unwiderstehliche „Tell Him“ von Patty Drew oder das unsterbliche „California Sun“ von den Rivieras, nicht zu vergessen die japanische Version von Lesley Gore’s „You Don’t Owe Me“ inkl. einem vergeblichen Gesangsversuch von Joey Reynolds.
Wie der Zufall es will sind hier außerdem die Nachfolgehits von Interpreten vertreten, die man aufgrund des hohen Bekanntheitsgrads ihres vermeintlich einzigen Hits eigentlich als One-Hit-Wonder einreihen würde: Dale & Grace hatten mit “I’m Leaving It Up To You“ (1963; UK # 42,US # 1) einen Riesenhit, an den das ähnlich strukturierte „Stop & Think It Over (1964; US # 8)“ nahtlos anschließen konnte und gleichzeitig ihre Abschiedsvorstellung in den Top 100 der US-Charts war. Ebenfalls sehr erfolgreich war auch „Surfin’ Bird“ (1964; D # 25, US # 4), der Debuthit der Trashmen, die diesen Song aus zwei Titel der R & B-Formation Rivingtons „Papa-Oom-Mow-Mow“ (1962; US # 48) und „The Bird’s The Word“ (1963; US # 52), bastelten und das Ganze surfmäßig aufpeppten. Die Nachfolgesingle „Bird Dance Beat“ unterschied sich zwar kaum von „Surfin’ Bird“, kletterte aber immerhin noch bis auf Platz 30 der Billboard Charts, danach galt allerdings für die Trashmen in puncto Erfolg das Motto „Surf’s Up“.
Weiters erwähnenswert ist das an Burt Bachrach-Kompositionen erinnernde „Shelter Of Your Arms” von Sammy Davis Jr. Geschrieben wurde dieser Titel von einem gewissen Jerry Samuels, der zwei Jahre später als Napoleon XIV mit “ They're Coming To Take Me Away, Ha-Haaa!" ( hier gehts zum dazugehörigen Album) legendär werden sollte.
Tracklist Teil 1:
Diane Renay - Navy Blue (1964; US # 6)
Kingsmen - Money (1964; US # 16; Originalversion: Barret Strong; 1960; US # 23)
Al Hirt - Java (1964; D # 6, US # 4)
Beatles - All My Loving (1964; D # 32, US # 45)
Wayne Newton - Danke Schoen (1963; US # 13)
Jan & Dean - New Girl In School (1964; US # 37)
Buddies - The Beetle (1964)
Riverias - California Sun (1964; D # 15; US # 5)
Beatles - She Loves You (1963; UK # 1; 1964; A # 7, D # 7, US # 1)
Patti Drew (As The Drew-Vels) - Tell Him (1964; US # 90)
Little Eva - Locomotion (1962:; D # 23, UK # 3, US # 1; 1972, UK # 11)
Carefrees - We Love You Beatles (1964; US # 85)
Sammy Davis Jr. - Shelter Of Your Arms (1964; US # 17)
Trashmen - Bird Dance Beat (1964; US # 30)
Tracklist Teil 2:
Beatles - Please Please Me (1963; UK # 1; 1964; D # 20; US # 3)
Lesley Gore - You Don’t Own Me (Japanese Version)
Beatles - Twist & Shout (1963; D # 10; 1964; A # 12, US # 2)
Buddies - The Beetle (1964)
Dale & Grace - Stop & Think It Over (1964; US # 8)
Trini Lopez - You Can't Say Goodbye (1964; Rückseite von “ Jailer, Bring Me
Water”; 1964, US # 94)
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Tommy Saunders, Johnny Hayes, KYA San Francisco/Kalifornien, 22./23. May 1964
Eine Freitagnacht im Mai 1964, der von KYA San Francisco mit einem unterhaltsamen Musikmix aus frühem Merseybeat und Motown, späten Everly Brothers, Latin, R & B (völlig unverständlich, warum „Kissin' & Huggin'“ von Charles & Walter nie ein Hit war) und Oldies untermalt wird. Bemerkenswert auch der Werbejingle des kalifornischen Kurzeit-Senators Pierre Salinger (zu hören um 41:07 Minuten), der eher an ein Commercial für Kaugummi oder eine Fluglinie erinnert als für einen Politiker!
Tracklist:
Irma Thomas - Wish Somebody Would Care (1964; US # 17)
Beatles - P.S. I Love You (1964; US # 10)
Searchers - Don't Throw Your Love Away (1964; US # 16)
Trini Lopez - What Have I Got On My Own (1964; US # 43)
Little Stevie Wonder - Hey, Harmonica Man (1964; US # 29)
Shirelles - Will You Still Love Me Tomorrow (1960; US # 1; 1961; UK # 4)
Charles & Walter - Kissin' & Huggin'(1964)
Rene & Rene - Sausalito (1964; US # 43)
Gene Pitney - Town Without Pity (1961; UK # 32, US # 13)
Marvin Gaye - Try It Baby (1964; US # 15)
Coasters - Charlie Brown (1959; UK # 6, US # 2)
Beatles - P.S. I Love You (1964; US # 10)
Carl Perkins - Blue Suede Shoes (1956; UK # 10, US # 6)
Everly Brothers - Ferris Wheel (1964; UK # 36, US # 72)
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Gary Edens, WKIX Raleigh/ North Carolina, August 1964
Der Bekanntheitsgrad von Raleigh in North Carolina hält sich hierzulande ebenso in Grenzen wie die Mehrzahl der in dieser halben Stunde gespielten Titel, etwa „All Over Again“, die gefloppte Solosingle der vormaligen Hälfte des einstigen Erfolgsduos Paul & Paula („Hey Paula; 1963; A # 7, D # 16, UK # 8, US # 1) oder Millies Nachfolgesingle zu ihrem Hit „My Boy Lollipop“ (1964; A # 6, D # 5, UK & US # 2; Originalversion: Barbie Gaye, 1956). Aber nicht nur diese Raritäten, sondern auch die Commercials von Pepsi, Yellow Pages und Wrigleys Doublemint Gum sorgen für beste Unterhaltung
Ray Charles Singers - Al-Di-La (1964; US # 29)
Beatles - I'll Cry Instead (1964; US # 25)
Jill Jackson - All Over Again (1964)
Jamies - Summertime, Summertime (1958; US # 26; 1962; US # 38)
Millie Small - Sweet William (1964; UK # 30, US # 40)
Bobby Vinton - Clinging Vine (1964; US # 17)
Lonnie Mack ???? (1964) (Infos erbeten!)
Connie Francis - Looking For Love (1964; US # 45)
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Real Don Steele, KISN Portland, Oregon, 23. Juli 1964
Ein Sommertag im Juli 1964 in Portland/Oregon und im Radio laufen, wie könnte es zu dieser Zeit anders sein, die Beatles, ein bisschen Motown mit Diana Ross & The Supremes und damals fast schon anachronistisches Relikt Dean Martin. Neben diesen Klassikern, die sind auf diesem knapp über eine Stunde langem Aircheck mit jeder Menge unterhaltsamer Commercials für„Doublemint“ oder „Heidelberg Beer“ längst Vergessenes zu hören wie etwa das oft speziell von zahllosen skandinavischen Bands gecoverte „Farmer John“ der Premiers, Girlgroupsound von den Dixie Cups und Patty & The Emblems, netter Latinpop von Rene & Rene oder das unnachahmliche „La La La La La“ von den Blendells, das Real Don Steele gleich zweimal auflegt. Interessant auch die Verkehrsberichte vom KISN-Hubschrauber unter dem Aspekt, dass es nahezu 40 Jahre dauerte, bis österreichische Radiosender Verkehrshubschrauber einsetzten, aber daran war das einstige ORF-Monopol sicher nicht ganz unbeteiligt ...
Tracklist:
Beatles - Ain’t She Sweet (1964; UK # 29, US # 19)
Premieres - Farmer John (1964; US # 19)
Dixie Cups - People Say (1964; US # 12)
Dean Martin - Everybody Loves Somebody (1964; A # 20, D # 20, UK # 11, US # 1)
Blendells - La La La La La (1964; US # 62; Originalversion: Little Stevie
Wonder)
Dusty Springfield - Wishin’ & Hopin’ (1964; US # 6)
Chuck Berry - You Never Can Tell (1964; US # 14)
Jan & Dean - Little Old Lady From Pasadena (1964; US # 3)
Patty & The Emblems - Mixed up, Shook-Up Girl (1964; US # 37)
Rene & Rene - Angelito (1964; US # 43)
Diana Ross - Where Did Our Love Go (1964; D # 16, UK # 3, US # 1, 1965; A # 13)
Drifters - Under The Boardwalk (1964; US # 4)
Del Shannon - Handy Man (1964; UK # 36, US # 22, Originalversion: Jimmy Jones, 1960; UK # 3, US # 2)
Blendells - La La La La La (1964; US # 62; Originalversion: Little Stevie Wonder)
Ray Charles Singers - Al-Di-La (1964; US # 29)
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Bob Presley, KILT Houston/Texas, 13. Juni 1965
Nach jeder Menge Beatles in den letzten Airchecks gibt es hier zur Abwechslung eine fast Beatlesfreie Stunde (wenn man von einer Konzertankündigung mal absieht), in der unter anderem die Four Seasons gleich zweimal für Coca Cola werben dürfen (dieser Werbesong ist allerdings nicht auf dem Album “Great Cola Commercials 1“ vertreten), Herman’s Hermits schockieren mit einer zu Recht auf eine Singlerückseite verbannte grottenschlechten Coverversion des auch nicht wirklich meisterlichen Cliff Richard-Hits „Travellin’ Light“, die Yardbirds glänzen hingegen als sicherer Hit-Tipp bzw. „Sure Shot“ und zahlreiche schier unglaubliche Raritäten wie den Instrumentaltitel „Sit & Dance“ von Round Robin, der eigentlich ein Sänger im Stil von Chubby Checker war, der spätere Superstar B.J. Thomas („Raindrops Keep Falling On My Head“ (1970; A # 12; D # 40, UK # 38, US # 1) & seine Begleitband Triumphs mit einer Hommage an die Freizeitoase “Garner State Park“, das grandiose, aber unbegreiflicherweise völlig zu Unrecht vergessene Girlgroup-Epos „A Summer Thought“ von Reparata & The Delrons und „Kisses Worth a Million Words“ der völlig obskuren Peter & Gordon-Klone Sticks 'n' Stones.
Round Robin - Sit & Dance (1965)
B.J. Thomas & Triumphs - Garner State Park (1965)
Hermans Hermits - Travelin' Light (Originalversion: Cliff Richard, 1959; UK # 1; Rückseite von "Wonderful World; 1965; US # 4)
Yardbirds - For Your Love (1965; D # 21, D # 3, US # 6)
Kinks - I Need You (1965; Rückseite von “Set Me Free”; 1965; D # 32, UK # 9, US # 23)
Roger Miller - Engine Engine Number Nine (1965; US # 7)
Reparata & The Delrons - A Summer Thought (1965)
Johnny Rivers - Seventh Son (1965; US # 7)
Chad & Jeremy - Before & After (1965; US # 17)
Steve Alaimo - Everyday I Have To Cry (1963; US # 46)
Johnny Tillotson - Then I'll Count Again (1965, US # 86)
Four Tops - I Can't Help Myself (1965; UK # 23, US # 1)
Sam Cooke - When A Boy Falls In Love (1965; US # 52)
Rolling Stones - Satisfaction (1965; A # 2, D, UK & US # 1)
Beau Brummels - Just A Little (1965; US # 8)
Sticks 'n' Stones - Kisses Worth a Million Words (1965)
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Real Don Steele, KHJ Los Angeles, 3. Mai 1966
In diesen kurzweiligen 23:41 Minuten präsentiert die US-Radiolegende Real Don Steele eine Show anlässlich des ersten Geburtstags von KHJ. Dieser Sender war der erste, der das „Drake“-Format übernahm und durch dieses Programmformat nach nur einem Jahr der meistgehörte in der Stadt der Engel wurde, weshalb er auch den Beinamen „Boss Radio“ erhielt. Informationen zu KHJ und was es konkret mit dem „Drake“-Format auf sich hat gibt es auf der äußerst informativen Boss Radio Forever“-Homepage.
Einziger Wermutstropfen dieses Airchecks sind die leider nur kurz eingespielten Songs, denn die Musikauswahl kann sich hören lassen und machen klar, welche Bedeutung der Sender in Sachen Promotion neuer Platten hatte. Da gibt es mal aus heutiger Sicht altbekannte Klassiker von Percy Sledge („When A Man Loves A Woman“), Mindbenders (“Groovy Kind Of Love”), Mamas & Papas („Monday, Monday“) oder den Rolling Stones („Paint It Black“) zu hören, zudem sind die Byrds („Eight Miles High“) und Roy Orbison („Oh Pretty Woman“) hier auch mit Geburtstagswünschen vertreten. Dann hätten wir noch zu Unrecht nicht mehr so populäres wie „Nothing’s Too Good For My Baby“ von Stevie Wonder, „Soul & Inspiration“ von den Rightous Brothers, das von dem bewährten Brill Building-Songwriterduo Barry Mann & Cynthia Weil geschriebene „Magic Town“ der Vogues und „Teenage Failure“ von Chad & Jeremy, das auch in den Charts versagte. Die größten musikalischen Überraschungen bereiten aber „Like Falling Sugar” von Palace Guard und „My Little Red Book” von Love, die man normalerweise nur auf Garagepunk-Compilations wie “Pebbles” oder „Nuggets“ zu hören bekommt. Unterhaltsam sind auch die Commercials für Triumph Motorräder, Wrangler Jeans und jene mit Louis Armstrong, in der er den Ford Mustang 1966 bewirbt, nicht zu vergessen, die Ankündigung für ein Happening von und mit Andy Warhol, auf der einige seiner Filme präsentiert werden und die Velvet Underground aufspielen! Das waren noch Zeiten …
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Fat Daddy (Paul Johnson), WWIN Baltimore/Maryland 14 Juli1966
Ein DJ, bei dem selbst sein schnellsprechender Kollege Jackson Armstrong (angeblich bis zu 690 Wörter/Minute) im wahrsten Sinne des Wortes blass aussieht, jede Menge Echos und sagenhafte Soulperlen von Soloman Burke und Nancy Wilson ergeben einen mit 21 Minuten leider viel zu kurzen, aber umso intensiven Aircheck, dem man schlicht und ergreifend das Prädikat „Wahnsinn!“ zugestehen muß.
Tracklist:
Soloman Burke - Keep Looking (1966; US # 109)
Intruders - (We'll Be) United (1966; US # 78)
Major Lance - Um Um Um Um Um (1964; US # 5)
Nancy Wilson - You've Got Your Troubles (1966; Originalversion: Fortunes; 1965; UK # 2, US # 7)
Five Stairsteps - World Of Fantasy (1966; US # 49)
Ramsey Lewis Trio - Dancing In The Street (1967; US # 84; Originalversion: Martha & The Vandellas; 1964; UK # 28, US # 2; 1969; D # 36, UK # 4)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Greg Scott, KQV Pittsburgh/Pennsylvania, 1. August 1966
Der 1. August 1966 war ein ganz normaler Sommertag in der US-Stahlmetropole Pittsburgh/ Pennsylvania, aber keineswegs in dem fernen Austin/Texas, wo der als “University Of Texas Tower Sniper” in die amerikanische Kriminalgeschichte eingegangene Student Charles Whitman auf den Turm der Universität von Austin/Texas stieg und von dort aus 14 Menschen erschoß. „The Austin/Texas Sniper is dead“ vermeldet die US-Sprecherlegende Charles Osgood im Newsflash ab 6.55 Minuten und informiert detailiert über den Amoklauf.
Ansonsten gibt es bei diesen rund 30 Minuten durchwegs weit erfreulicheres zu hören, darunter die obskure Motown-Kopie „Much More Music“ von Dee Dee Noel, den unwiderstehlichen L’amourhatscher “Sweet Dreams” von Tommy McLain, Commercials, die von Petula Clark interpretiert werden bzw. in denen die Vorzüge des „Volkswagens mit extra großen Rädern“ beworben werden und schließlich ein „Golden Oldie“ in Form des ein Jahr davor veröffentlichten „Don’t Le Me Be Misunderstood“ der Animals inkl. Fehlstart.
Tracklist:
Dave Clark Five Satisfied With You (1966; US # 50)
Rolling Stones - Mother’s Little Helper (1966, A # 12, D # 9, US # 8)
Tommy James & The Shondells - Say I Am (What I Am) (1966; US # 21)
Dee Dee Noel - Much More Music (1966)
Crispian St. Peters - Pied Piper (1966; A # 10, D # 11, UK # 5, US # 4)
Animals - Don’t Le Me Be Misunderstood (1965: UK # 3, US # 15)
Tommy McLain - Sweet Dreams (1966; US # 15)
Happenings - See You In September (1966; US # 3; Orignalversion: Tempos, 1959; US # 23)
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Danny Clayton, KBTR Denver/Colorado, 4. August 1966
In dieser halben Stunde auf KBTR Denver/Colorado vom August 1966 tut sich so einiges: Ein Konzert der Standells ("Dirty Water", 1966; US # 11) und den lokalen größen Moonrakers wird beworben, ebenso ein Gewinnspiel für ein Beatles Konzert mit allem drum und dran, nicht zu vergessen das unschlagbare Commercial für Schlitz Bier („When You're Out Of Schlitz, You're Out Of Beer!“) Musikalisch gibt es auch äußerst geschmackvolles, nämlich heutzutage viel zu selten gehörtes von den Mindbenders, Freddie & The Dreamers und Shelby Fint.
Troggs - Wild Thing (1966; A # 5, D # 7, UK # 2, US # 1)
Mindbenders - Ashes To Ashes (1966; UK # 14; US # 55)
Rolling Stones - Lady Jane (1966; US # 24)
Freddie & The Dreamers - Do The Freddie (1965; US # 18)
Billy Stewart - Summertime (1966; UK # 39, US # 10; Originalversion: George Gershwin)
Shelby Flint - Cast Your Fate To The Wind (1966; US # 61; Originalversion: Vince Guaraldi Trio; 1962)
Paul Revere & The Raiders - Hungry (1966; US # 6)
Freddie Cannon - Abigail Beecher (1964; US # 16)
Tommy McLain - Sweet Dreams (1966; US # 15)
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Dick Lyons, KAFY Bakersfield/Kalifornien, 9. August 1966
Dieser 39 Minuten lange Aircheck reflektiert eindrucksvoll, daß 1966 in vielfacher Hinsicht ein wahrlich spannendes Jahr war. Psychedelische Musik wie etwa “Psychotic Reaction“ der Count Five stieß in ungeahnte Charthöhen vor, die Beatles veröffentlichten das bahnbrechende Album „Revolver“ Stevie Wonder covert „“Blowin’ In The Wind”, die Nachrichten werden von den Themen wie Rassenunruhen, dem Apollo-Programm und Vietnam dominiert. Besonders interessant ist hier der Titel “I'm Normal” von The Emperor, einem der zahlreichen Antwortsongs auf den Psycho-Novelty-Hit “They're Coming To Take Me Away, Ha-Haaa!“ von Napoleon XIV . Die meisten US-Radiostationen hatten nach dem Amoklauf des “University Of Texas Tower Sniper” Charles Whitman am 1. August 1966 aus Pietätsgründen diesen Titel bzw. themenverwandte Songs über Psychopathen aus dem Programm genommen, bei KAFY Bakersfield dürfte man das offenbar nicht so eng gesehen haben ...
Count Five - Psychotic Reaction (1966; US # 5)
Barbara Lewis - Make Me Belong To You (1966, US # 28)
Emperor - I’m Normal (1966)
Donovan - Sunshine Superman (1966; A # 11, D # 7, UK # 2, US # 1)
Chad & Jeremy - Distant Shores (1966; US # 30)
Sandpipers - Guantanamera (1966; A # 11, D # 22, UK # 7, US # 9)
Jr. Walker & The Allstars - How Sweet It Is To Be Loved (1966; UK # 22, US # 18; Originalversion: Marvin Gaye, 1965; UK # 49, US # 6)
Miracles - What’s So Good About Goodbye (1962; US # 35)
Beatles - Eleanor Rigby (1966; US # 11)
Stevie Wonder - Blowin’ In The Wind (1966; UK # 36, US # 9)
Yardbirds - Over Under Sideways Down (1966; D # 35, UK # 10, US # 13)
Association - Cherish (1966; US # 1)
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Tony Evans, KRIZ Phoenix/Arizona, August 1966
Auf diesem über eine halbe Stunde langen und teilweise gekürzten Aircheck kann man förmlich spüren, dass der Sommer 1966 nicht nur von den Außentemperaturen in Phoenix/Arizona heiß gewesen sein muß. Ein DJ, der bei fast allen Songs hemmungslos mitsingt, zweimal Rolling Stones („Under My Thumb”, „The Last Time”), einmal Beach Boys („God Only Knows”), exzellenter rauher Garagenpunk von den Caravells (“Lovin’ Just My Style”), eine absolute Folkrockrarität von den Wildflowers („A Man Like Myself“), Soul von Marvin Gaye („Can I Get A Witness“) und Dobie Gray (“The “In”Crowd”) und schließlich „7 & 7 is“ von Love als meistgewünschter Titel! Als wäre das nicht genug gibt es hier noch unterhaltsame Commercials von Suzuki, Wrigleys Spearmint Gum, Ford und von einem Dragsterrennen, bei dem jeder mit seinem eigenen Auto mitmachen kann!
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Scott Muni, Johnny Michaels, WOR-FM, 8. Oktober 1966
Am 22. Jänner 2005 wurde in der Wiener Arena das zehnjährige Bestehen von FM4 mit musikalischen Gästen wie Tocotronic, der obligaten Torte und einem Kartenpreis von 10 Euro ausgiebig zelebriert. Letzterer Umstand dürfte auch zur Folge gehabt haben, dass die Geburtstagsparty so schnell wie noch nie ausverkauft war und der Schreiber dieser Zeilen einer der vielen Leider-Nicht-Ticketbesitzer war, die bestenfalls via Livestream mitfeiern konnten. Einige wollten sich aber keineswegs damit zufrieden geben und versuchten ihr Glück bei ebay, wo bis zu 165 Euro für zwei Karten hingeblättert wurden. Eindrucksvoller lässt sich der Begriff Hörerbindung wohl nicht beschreiben ...
Was das mit diesem Aircheck von WOR-FM zu tun hat? Nun, wenn heute FM4 der führende alternative Radiosender im deutschen Sprachraum ist, so war ab 1966 WOR-FM im Großraum von New York tatsächlich „the only alternative“ , was der vorliegende über eine Stunde lange Aircheck vom ersten WOR-FM-Sendetag veranschaulicht.
Prägnante DJs wie Scott Muni, Rosko (Bill) Mercer (der hier nach knapp 3 Minuten seine Show „The Cheetah“ ankündigt) oder Johnny Michaels und vor allem der Musikmix aus gehobenen Pop/Rock prägten den Sound von WOR-FM, weshalb all jene, die sich damals für „hip“ hielten, mit Vorliebe diesem Sender lauschten. Wenn man von Herman’s Hermits überflüssigen Coverversion von „Dandy“ mal absieht macht gibt es hier ausschließlich gehobenen 60er Jahre Pop/Rock zu hören, der anderswo kaum Airplay bekamen, allen voran der Garagenpunk-Klassiker „Going All The Way“ der Squires und vieles, dass zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist: Nancy Sinatra mit ihrer augenzwinkernden Bestandsaufnahme der Alltagskultur, Dionne Warwick’s „I Just Don't Know What To Do With Myself”, das die White Stripes in zweifelhafter Manier gecovert haben (der Vergleich macht sicher), der großartige Rock/Soul Kracher „Come On Up“ der Young Rascals und das mysteriöse „The Eggplant That Ate Chicago“ von Dr.West's Medicine Show & Junk Band, wo ein gewisser Norman Greenbaum mit von der Partie war, der ein paar Jahre später mit “Spirit In The Sky” (1970; A # 2, D, UK & US # 1) einen Welthit landen sollte. Aber nicht nur die Musik, auch die Werbejingles haben hohen Unterhaltungswert (Den Rekrutierungsaufruf der US-Army mal ausgenommen), etwa die Pepsi-Commercials, die hier von Lou Christie oder den Four Tops interpretiert werden und der Konkurrenz von Coca Cola (Details zu deren damaliger Werbekampagne gibt es hier die Brause versalzen sollten.
Tracklist:
Troggs - I Can't Control Myself (1966; A # 13, D # 2, UK # 2, US # 43)
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Gene Clark, WMAK Nashville, 2. Jänner 1968
Young Rascals - Come On Up (1966; US # 43)
Los Bravos - Black Is Black (1966; A # 9, D # 4, US # 4, UK # 2)
Squires - Going All The Way (1966)
Mamas & Papas - Look Through My Window (1966; US # 24)
Shelley Fabres - Johnny Angel (1962; UK # 41, US # 1)
Bobby Darin - If I Were A Carpenter (1966; UK # 9, US # 8; Originalversion: Tim Hardin, 1966)
Dionne Warwick - I Just Don't Know What To Do With Myself (1966; US # 26)
Ramsey Lewis - Uptight (Everything’s Alright) (1966; US # 49 Originalversion: Stevie Wonder, 1966; UK # 14, US # 3)
Four Tops - Reach Out, I'll Be There (1966, D # 13, UK # 1, US # 1)
Miracles - Mickey's Monkey (1963; US # 8)
Outsiders - Help Me Girl (1966; Eric Burdon & The Animals; 1966; D # 14, US # 29)
Nancy Sinatra - In Our Time (1966; US # 46)
Dr.West's Medicine Show & Junk Band - The Eggplant That Ate Chicago (1966; US # 52)
Herman's Hermits - Dandy (1966; US # 5; Originalversion: Kinks, 1966; A # 5, D # 1)
Byrds - Mr. Spaceman (1966; US # 36)
Beach Boys - Sloop John B. (1966; A # 1, D # 1, UK # 2, US # 3)
Carla Thomas - B-A-B-Y (1966; US # 14)
Animals - See See Rider (1966; US # 10)
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Ein kalter Abend im Jänner 1968 in Nashville/Tennessee, die Straßen sind völlig vereist, weshalb zur Freude aller Schüler verlautbart wird, dass die Schulen am nächsten Tag geschlossen sind. Nashville ist bekanntlich der Hauptstadt der Countrymusic, wovon bei WMAK allerdings nichts zu bemerken ist, lediglich „Skip A Rope” von Henson Cargill klingt hier nach Country. Vielmehr gab es bei diesem Sender ein deutliches Übergewicht an R & B und Soul, dass sich nicht nur durch die damals von Motown & Co. dominierten Charts begründen lässt, schließlich läuft hier der völlig obskure R & B-Stomper „Good Good Lovin'" von Jimmy Velvet als auch der legendäre Doo-Wop-Oldie „In The Still Of The Night“ von den Five Satins.
Tracklist:
Percy Sledge - Cover Me (1967; US # 42)
Turtles - She's My Girl (1967; US # 14)
Gladys Knight & The Pips - I Heard It To The Grapevine (1967; UK # 47, US # 2; Coverversion: Marvin Gaye; 1968; UK # 1, US # 1; 1986; D # 48, UK # 8)
Gene & Debbie - Playboy (1968; US # 17)
Miss Toni Fisher - The Big Hurt (1960; UK # 30, US # 3)
Diana Ross & The Supremes - In & Out Of Love (1967; UK # 9, US # 14)
Box Tops - Neon Rainbow (1967, US # 24)
Smokey Robinson & The Miracles - I Second That Emotion (1967; UK # 27, US # 4)
Fantastic Johnny C. - Boogaloo Down Broadway (1967; US # 7)
Henson Cargill - Skip A Rope (1967; US # 25)
Aretha Franklin - Chain Of Fools (1968; UK # 43, US # 2)
Jimmy Velvet - Good Good Lovin' (1967?; Velvet Tone 114)
Five Satins - In The Still Of The Night (1956; US # 24)
Joe South - Birds Of A Feather (1969; US # 96)
Joe Tex - Skinny Legs & All (1967; US # 10)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Bob Elliot, WOR-FM New York, Jänner 1968
72 Minuten ungetrübtes Hörvergnügen in Stereo mit WOR-FM New York mit deutlichem Übergewicht an Oldies und aktuellen Hits bzw. Neuveröffentlichung, darunter Raritäten wie „You Haven't Seen My Love“ der völlig obskuren Motown-Formation The Ones (Motown 1117) , raren Doo-Wop wie das Doo-Wop-One-Hit-Wonder „Image Of A Girl“ der Safaris und „Explosions In Your Soul“ von den Soul Survivors, dem Nachfolgehit zu ihrem Blueeyed Soul-Klassiker „Expressway To Your Heart“ (1967; US # 4)
Beatles - This Boy (1964; US # 92; Rückseite von “I Want to Hold Your Hand”; 1964; A # 5, D, UK & US # 1)
Johnny Otis - Willy & The Hand Jive (1958; US # 9)
Gladys Knight & The Pips - I Heard It Through The Grapevine (967; UK # 47, US # 2; Coverversion: Marvin Gaye; 1968; UK # 1, US # 1; 1986; D # 48, UK # 8)
Joe Dowell - Wooden Heart (1961; US # 1; Originalversion: Elvis Presley, 1961; A # 1, D # 2, UK # 1)
Classics IV - Spooky (1968; UK # 46, US # 3)
Frankie Lymon & The Teenagers - Goody, Goody (157; UK # 24, US # 20)
Young Rascals - Good Lovin’ (1966; US # 1)
Four Tops - Walk Away, Renee (UK # 3, US # 14; Originalversion: Left Banke, 1966; US # 5)
Charlie & Ray - I Love You Madly (1957)
Elvis Presley - Guitar Man (1968; UK # 19, US # 43, 1981; A # 8, UK # 43)
Channels - The Closer You Are (1956)
Jewel Akens - The Birds & The Bees (1965; A # 11, D # 32, UK # 29, US # 3)
Ones - You Haven't Seen My Love (1968, US # 117)
Impressions - For Your Precious Love (1958; US # 11)
Sam & Dave - I Thank You (1968; UK # 34, US # 9)
Johnny Mathis - What Will Mary (1963; US # 9)
Teddybears - To Know Him Is To Love Him (1958; UK # 2, US # 1)
Beatles - Hello Goodbye (1967; A, D, UK, & US # 1)
Smokey Robinson & Miracles - You’ve Really Got A Hold On Me (1963; US # 8)
James Brown - There Was A Time (1968; US # 36)
Safaris - Image Of A Girl (1960; US # 6)
Little Richard - Send Me Some Lovin (1957; US # 54, hier handelt es sich allerdings um eine Neuaufnahme)
Soul Survivors - Explosions In Your Soul (1968; US # 33)
Gerry & The Pacemakers - Don’t Let The Sun Catch You Crying (1964; UK # 6, US # 4)
Nancy Sinatra & Lee Hazelwood - Some Velvet Morning (1967; US # 32)
Diamonds - Little Darlin’ (1957; UK # 3, US # 2)
American Breed - Bend Me, Shape Me (1968; A # 11, D # 9, UK # 24, US # 1)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Todd Chase, KQV-FM Pittsburgh, 16. August 1968
Was Linz für Österreich ist Pittsburgh/Pennsylvania für die USA, denn beide Städte tragen aufgrund ihrer Stahlindustrie den Beinamen „Stahlstadt“. Aber nicht nur in den Pittsburgher Stahlwerken ging es heiß her, sondern auch in den Ätherwellen. Dafür sorgte KQV (Detailierte Informationen mit jeder Menge Hörproben gibt es auf der KQV-Tribute-Page), was dieser ungekürzte, ganze zwei Stunden und 19 Minuten lange Aircheck inkl. interessanter Commercials von Pontic, Triumph, Pepsi und für das eben erschienene Bee Gees-Album" Idea" unterstreicht. Wie die untenstehende Auflistung der gespielten Titel zeigt hatte der Sender einen interessanten Musikmix. Neben „Oldies“, also Songs, die knappe 5-10 Jahre davor erfolgreich waren (Freddie Scott, Ventures) und den gängigen Tageshits, wobei hier eine hohe Dichte an Klassikern herrscht (Steppenwolf - Born To Be Wild, Cream - Sunshine Of Your Love ) sticht vor allem „I Need Love“ der Garagenband Third Booth hervor. Erwähnenswert auch „High On The Hill“ von Scott English, das gleich zweimal läuft und dessen Faszination außerhalb Pittsburghs vermutlich niemand nachfühlen kann.
1. Stunde:
Freddie Scott - Hey Girl (1963; USA # 10)
Association - Six Men Band (1968; US # 26)
Ohio Express - Down At Lulu’s (1968; US # 33)
Gary Puckett & The Union Gap - Woman, Woman (1967; US # 2)
Amboy Dukes - Journey To The Centre of Your Mind (1968; US # 16)
Scott English - High On A Hill (1964; US # 77)
Status Quo - Ice In The Sun (1968, D # 17, UK # 8, US # 62)
Ventures - Perfidia (1960; UK # 4, US # 15)
Jose Feliciano - Light My Fire (1968; UK # 6, US # 3; Originalversion: Doors; 1967; US # 1, UK # 49; 1991; UK # 7)
Diana Ross & The Supremes - You Keep Me Hanging On (1966; UK # 8, US # 1; Coverversion: Vanilla Fudge, 1967; UK # 18, 1968, US # 6)
Rascals - People Got To Be Free (1968; US # 1)
Smokey Robinson & The Miracles - Ooo, Baby Baby (1965; US # 20)
Steppenwolf - Born To Be Wild (1968; A # 20, D # 20, UK # 30, US # 2; 1999; UK # 18)
2. Stunde:
Rolling Stones - Mother’s Little Helper (1966, A # 12, D # 9, US # 4)
Vogues - Turn Around, Look At Me (1968, US # 5)
McCoys - Hang On Sloopy (1965; A # 9, D # 5, UK # 5, US # 1)
Turtles - You Baby (1966; US # 20)
Cream - Sunshine Of Your Love (1968; UK # 25, US # 4)
Sonny & Cher - What Now My Love (1966, UK # 13, US # 19; Originalversion: Gilbert Becaud - Et Maintenant; 1962)
Dionne Warwick - Don’t Make Me Over (1963; US # 21)
Third Booth - I Need Love (1968)
Billy Stewart - Summertime (1966; UK # 39, US # 7)
Monkees - Last Train To Clarksville (1966; D # 29, UK # 23, US # 1)
Vanilla Fudge - You Keep Me Hanging On (1967; UK # 18, 1968; US # 6; Originalversion: Diana Ross & The Supremes; 1966; UK # 8, US # 1)
Donovan - Sunshine Superman (1966; A # 11, D # 7, UK # 2, US # 1)
Doors - Hello, I Love You (1968; D # 33, UK # 15, US # 1)
3. Stunde:
Scott English - High On A Hill (1964; US # 77)
Tommy James & The Shondells - Somebody Cares (1968; US # 53)
Peter & Gordon - True Love Ways (1964; UK # 2, US # 12)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Bruce “Cousin Brucie” Morrow, WABC New York, 9 September 1968
WABC, laut Selbstbeschreibung “The Greatest Top Forty Music Radio Station of All Time” hatte mit Bruce “Cousin Brucie” Morrow, der auch heute noch moderiert, einen der besten und beliebtesten DJs der USA unter Vertrag, von dessen Qualitäten man sich bei dem folgenden Aircheck mehr als ausreichend überzeugen kann, denn hier stehen nicht weniger als fast 4 Stunden zur Verfügung!
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Jackson Armstrong, CHUM Toronto, 13. Februar 1969
Auch wenn Kanada klimatisch eher den kühleren Gefilden zuzuordnen ist sorgte 1050 CHUM.seit Mitte der 50er dafür, das es zumindest in den Ätherwellen heiß herging. Speziell DJ Jackson Armstrong brachte die Lautsprecher nicht nur mit den gespielten Platten zum kochen, sondern vor allem mit seinem rasanten, mit Echo verstärkten Moderationsstil. Davon kann man sich anhand diesem bedauerlicherweise nur 4:32 Minuten langen Mitschnitt überzeugen, bei dem neben „Time Of The Season” von den Zombies Raritäten wie „Soul Shake“ von Peggy Scott & Jo Jo Benson, „These Are Not My People“ von Johnny Rivers, und „Private Train“ der kanadischen Lokalmatadoren Five Man Electrical Band leider nur angespielt werden.
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Sam Riddle, KHJ Los Angeles, 3 Mai 1969
In diesen rund 45 Minuten bekommt man nicht nur eine abwechslungsreiche Musikmischung mit dem exzellenten „Feelin’ Alright“ von Joe Cocker oder Soloman Burkes Soulversion von „Proud Mary“ zu hören, sondern auch jede Menge unterhaltsame Commercials und Werbedurchsagen. Neben einer Ankündigung für ein Konzert des zu diesem Zeitpunkt um sein Comeback kämpfenden Rick(y) Nelson, dem „Wangler World Song“ von Wrangler Jeans und einer Werbung für Buick gibt es zwei absolute Highlights: Die „psychedelischen“ und in den USA immer noch erhältlichen Frühstücksflocken „Carnation Instant Breakfast“ aus dem Hause Nestle, die mit dem Slogan „It turns you on in the morning” beworben wurden und vor allem der Hinweis auf den Film „99 Women“. Regie führte bei diesem Streifen, der in einem Frauengefängnis spielt, Trash-Großmeister Jess Franco und als wäre diese Kombination nicht schon mehr als bemerkenswert kann die Besetzung mit Überraschungen aufwarten. Neben Herbert Lom, bekannt als Vorgesetzter Inspektor Dreyfuss von Inspektor Closeau in diversen Verfilmungen des „Rosaroten Panthers“ spielt nämlich keine Geringere als „Seelchen“ Maria Schell eine der Hauptrollen! Der abschließende Kommentar von DJ Sam Riddle sagt einiges über den Inhalt des Films aus: „Only Mature and adults will be admitted. Whisper To Your Friends That You Saw It"
Tracklist:
Herb Alpert & The Tijuana Brass - What Now My Love (1966; US # 24; Originalversion: Gilbert Becaud - Et Maintenant, 1962)
Grass Roots - The River Is Wide (1969; US # 31; Originalversion: Forum; 1967; US # 45)
Joe Cocker - Feelin' Alright (1969; US # 68; 1972; US # 33)
Everly Brothers - Walk Right Back (1961; UK # 1, US # 7)
Isley Brothers - It's Your Thing (1969; UK # 30, US # 2)
1910 Fruitgum Company - Special Delivery (1969; A # 15, US # 38)
Beatles - I'm A Loser (1965)
Glen Campbell - Where's The Playground, Susie (1969; US # 26)
Soloman Burke - Proud Mary (1969; US # 45; Originalversion: Creedence Clearwater Revival; 1969; A # 1, D # 4, UK # 8, US # 2)
Buffalo Springfield - On The Way Home (1968; US # 82)
Creedence Clearwater Revival - Bad Moon Rising (1969; A # 6, D # 8, UK # 1,
US # 2)
Dusty Springfield - Windmills Of Your Mind (1969; US # 31)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Tiger Bob Raleigh, WPGC Washington, D.C., 20. Juli 1969
“Hey, 2.a.m. tomorrow morning man will walk on the moon” vermeldet Tiger Bob Raleigh und macht damit klar, daß dieser 20. Juli kein Tag wie jeder anderer war. Aber nicht nur diese Tatsache ist bei diesem fast zweistündigen Aircheck bemerkenswert, sondern die Musikauswahl mit zahlreichen Raritäten wie „Don’t Wake Me Up In The Morning Michael“ von Peppermint Rainbow, das politisch unkorrekte „Big Bruce“ von Steve Greenberg und vor allem „Give Me One More Chance“ von Wilmer & The Dukes. Erwähnenswert auch „Abergavenny“ von Shannon, wobei es sich nicht um die durch „Let The Music Play“ (1983; UK # 14; US # 8, D # 5) bekannte Discoqueen handelt, sondern um keinen Geringeren als dem einstigen britischen Rock’n’Rollstar Marty Wilde.
Peppermint Rainbow - Don’t Wake Me Up In The Morning Michael (1969; US # 54)
Strawberry Alarm Clock - Insense & Peppermint (1967; US # 1)
Fifth Dimension - Workin’ On A Groovy Thing (1969; US # 20)
Sam & Dave - Hold On I’m Coming (1966; US # 21)
Stevie Wonder - My Cherie Amour (1969; UK # 4, US # 4)
Wilson Pickett - 634-5789 (1966; US # 13)
Grassroots - I’d Wait A Million Years (1969; US # 15)
Max Frost & The Troopers - Shape Of Things To Come (1968; US # 22)
Creedence Clearwater Revival - Bad Moon Rising (1969; A # 6, D # 8, UK # 1, US # 2)
American Breed - Step Out Of Your Mind (1967; US # 24)
Shannon - Abergavenny (1969; US # 47)
Supremes - Love Is Like An Itching In My Heart (1966; US # 9)
Zager & Evans - In The Year 2525 (1969; A # 2, D, UK & US # 1)
Major Lance - Monkey Time (1964: US # 8)
Tom Jones - Love Me Tonight (1969; A # 14, D # 11, UK # 9, US # 13)
Tommy Roe - Sheila (1962; A # 5, D # 9, UK # 3, 1962; US # 1)
Steve Greenberg - Big Bruce (1969; US # 97)
Beatles - Twist & Shout (1963; D # 10; 1964; A # 12, US # 2; Originalversion: Isley Brothers; 1963; UK # 42, US # 17)
Underground Sunshine - Birthday (1969; US # 26; Originalversion: Beatles, 1968)
Wilmer & The Dukes - Give Me One More Chance (1968; US # 80)
Ray Stevens - Along Came Jones (1969; US # 27; Originalversion: Costers,
1959; US # 9)
Young Rascals - You Better Run (1966; US # 20)
Plastic Ono Band - Give Peace A Chance (1969; A # 2, D # 4, UK # 2, US # 14)
Byrds - Turn! Turn! Turn! (1965; A # 10, D # 8, UK # 26, US # 1)
Blood, Sweat & Tears - Spinning Wheel (1969; US # 2)
Martha Reeves & The Vandellas - Come And Get These Memories (1963; US # 29)
Winstons - Colour Him Father (1969; US # 7)
Herman’s Hermits - No Milk Today (1966; A # 7, D # 2, UK # 7, US # 35)
Friends Of Distinction - Let Yourself Go (1969; US # 63)
Listen & Enjoy! (c/o www.amandfmmorningside.com; WMA; Skipped; 42:44 Minuten)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Hal Weaver, 1050 CHUM Toronto, 1. August 1969
Ein Freitag in Toronto im August 1969 und 1050 CHUM liefert dazu den passenden Soundtrack, gewürzt mit einem Exklusivduett für Coca Cola von Ray Charles & Aretha Franklin Coca Cola Duett (mehr davon gibt es auf der Compilation “Coca Cola Commericals”und einem großartig souligen Commercal für “Kingsize Players”.
Martha Reeves & The Vandellas - I’m Ready For Love (1966; UK # 29, US # 9)
Duke Baxter - Everybody Knows Mathilda (1969; US # 52)
Freddie Cannon - Palasades Park (1962; US # 3)
Plastic Ono Band - Give Peace A Chance (1969; A # 2, D # 4, UK # 2, US # 14)
Jr. Walker & The Allstars - How Sweet It Is To Be Loved (1966; UK # 22, US # 18; Originalversion: Marvin Gaye, 1965; UK # 49, US # 6)
Jackie DeShannon - Put A Little Love In Your Heart (1969; US # 4)
Bobby Comstock & The Counts - Let's Stomp (1963)
Box Tops - Soul Deep (1969; UK # 22, US # 18)
Everly Brothers - Wake Up Little Susie (1957; UK # 2, US # 1)
Zager & Evans - In The Your 2525 (1969; A # 2, D, UK & US # 1)
Five Americans - I Saw The Light (1966; US # 26)
Andy Kim - Baby I Love You (1969; D # 20, US # 9; Originalversion: Ronettes, 1964; UK # 11, US # 24)
Billy Williams - Summertime (1966; UK # 39, US # 7)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
AFVN Da Nang Vietnam, 1969
Wie aus „Good Morning Vietnam” bestens bekannt sein dürfte wurden US-Militär Radiosender eingesetzt, um den in Vietnam stationierten US-Soldaten zumindest etwas Heimatgefühl zu vermitteln und so die Kampfmoral etwas zu heben.
Dieser Aircheck von AFVN dauert zwar nur 6:32 Minuten, aber diese vermitteln einen guten Eindruck von der Aufgabe dieses Senders. Wären hier nicht die Hinweise zur Vermeidung von Tetanus und zur Zahnpflege, die nachhaltige Wirkung auf die Kampfkraft haben können, würde fast nichts auf den Vietnamkrieg hindeuten. Stattdessen spielt man die damaligen Hits, darunter das wiederveröffentlichte „Love Is Strange“ von Buddy Holly oder lässt die Hörer über den Interpreten der damals wie heute völlig unbekannten Single “I Got The Best Of You” nachgrübeln. Ob damals wirklich jemand wusste, dass es sich dabei um Jefferson handelt, werden wir wohl nie erfahren …
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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John Butler, KLIF Dallas, October 16, 1970
KLIF Dallas war hier bereits Gegenstand der Betrachtung, allerdings im Rahmen des dramatischen 22. November 1963. Über den 16. Oktober 1970 vermelden die Geschichtsbücher hingegen weniger dramatisches, deswegen kann man sich hier völlig auf die über 50 Minuten Musik dieses Airchecks konzentrieren, die DJ John Butler an diesem Tag servierte: Aktuelle Hits von Christie, den Carpenters oder den Jackson 5, eingestreut verhältnismäßig viele „Oldies“ von Mitch Ryder, Beau Brummles oder den Yardbirds und unglaublichen Raritäten von Linda Ronstadt, Jon & Robyn und den Bugaloos.
Tracklist:
R. Dean Taylor - Indiana Wants Me (1970; UK # 2, US # 5)
Mitch Ryder & The Detroit Wheels - Little Latin Lupe Lu (1966; US # 17; Originalversion: Righteous Brothers, 1963; US # 49)
Linda Ronstadt - Long, Long Time (1970; US # 25)
Bugaloos - For A Friend (1970; US # 128)
Beau Brummels - Laugh, Laugh (1965; US # 15)
Blood, Sweat & Tears - Lucrecia McEvil (1970; US # 29)
Freda Payne - Band Of Gold (1970; UK # 1, US # 3)
Carpenters - We’ve Only Just Begun (1970; US # 2)
Jon & Robyn - Dr. Jon (1967; US # 87)
Christie - Yellow River (1970, (A # 1, D # 2, UK # 1, US # 20)
Jackson 5 - I’ll Be There (1970; A # 14, UK # 4, US # 1)
Yardbirds - Shape Of Things To Come (1967; US # 11)
Brian Hyland - Gypsy Woman(1970; D # 34, UK # 45, US # 3)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Casey Kasem, American Top 40, WCFL Chicago, 28. November 1972
Nachdem bei Ö3 sich das stromlinienförmigen Mainstreamformat endgültig durchgesetzt hatte und kein Platz für alternative Spielwiesen wie der „Musicbox“ geblieben war, startete der ORF Anfang 1995 auf den Frequenzen von Blue Danube Radio FM4, dessen Sendezeiten sich vorerst von 19.00 bis 6.00 beschränkten. Fünf Jahre wurde auf ganztägigen Sendebetrieb ausgeweitet und damit verschwand auch BDR von Österreichs Radiolandschaft, „Casey Kasems American Top 40“, für Viele ein Samstagnachmittaglicher Fixpunkt, konnte sich als kommerzielle Enklave zumindest noch ein halbes Jahr auf FM4 halten.
Mit Hilfe des untenstehenden Aircheck kann man sich in das Jahr 1972 zurückbeamen und Casey Kasem und seinen zeitlosen Moderationsstil bei einer Stunde der AT40 lauschen , wo er nach seinem bewährten Motto „The smaller the numbers, the bigger the hits!“ folgende Hitsingles spielte:
# 33 Raspberries - Go All The Way (1972, US # 3)
# 32 Alice Cooper - Elected (1972; A # 1, D # 3, UK # 4; US # 16)
# 31 James Brown - Get On Your Good Foot Pt. 1 (1972; US # 18)
# 30 Sam Neely - Loving You Just Crossed My (1972; US # 29)
# 29 Rod Stewart - You Wear It Well (1972; A # 4, D # 35, UK # 1, US # 12)
# 28 Seals & Crofts - Summer Breeze (1972, US # 7)
# 27 Joe Cocker - Midnight Rider (1972; US # 26)
# 26 Gallery - I Believe In Music (1972; US # 12)
# 25 Nilsson - Spaceman (1972; US # 22)
# 24 Hot Butter - Popcorn (1972, A # 1, D # 1, UK # 5, US # 9)
# 23 Cornelius Brothers & Sister Rose - Don’t Ever Be Lonley (1972; US # 19)
# 22 Chi Coltrane - Thunder & Lightning (1972; US # 14)
# 21 Mac Davis - Baby, Don’t Get Hooked On Me (1972, UK # 29, US # 1)
# 20 Mel & Tim - Starting All Over Again (1972; US # 16)
# 19 Fifth Dimension - If I Can Reach You (1972; US # 9)
# 18 Arlo Guthrie - City Of New Orleans (1972; A # 1, US # 17)
Und nicht vergessen: “Keep your feet on the ground and keep reaching for the stars und leave your dial tuned right where it is!”
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Casey Kasem, American Top 40, WCFL Chicago, 20. Jänner 1973
Noch einmal eine Zeitreise mit Casey Kasem, diesmal rund 48 Minuten der dritten Stunde der AT40 vom 20. Jänner 1973 mit zahlreichen legendären Soulklassikern und der raren Gelegenheit, Casey bei einem Versprecher zu Erleben und zwar bei der Einleitung von Johnny Rivers’ „Rockin’ Pneumionia & The Boogie Woogie Flu“, wo er die Plazierungen 6 und 7 verwechselt.
# 13 Marvin Gaye - Trouble Man (1972, US # 6)
# 12 Wings - Hi! Hi! Hi! (1972; D # 16, UK # 5, US # 7)
# 11 Donna Fargo - Funny Face (1972; US # 8 )
# 10 Hurricane Smith - Oh Babe (1972; UK # 4, US # 3)
# 9 Timmy Thomas - Why Can't We Live Together (1973; D # 28, UK # 12, US # 3; 1990; D # 26, UK # 54)
# 8 Curtis Mayfield - Superfly (1972, US # 6)
# 7 Gilbert o’Sullivan - Clair (1972; A # 6, D # 12, UK # 1, US # 7)
# 6 Johnny Rivers - Rockin’ Pneumionia & The Boogie Woogie Flu (1972;US # 4; Originalversion: Huey Piano Smith & The Clowns, 1957; US # 52)
# 5 Loggings & Messina - Your Mama Don’t Dance (1972; US # 5)
# 4 Elton John - Crocodile Rock (1972, A # 3, D # 3, UK # 5, US # 1)
# 3 Billy Paul - Me & Mrs. Jones (1972; UK # 12, US # 1)
# 2 Stevie Wonder - Superstition (1973; D # 21, UK # 11, US # 1)
# 1 Carly Simon - You’re So Vain (1972, 1973; D # 8, UK # 3, US # 1)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Casey Kasem, American Top 40, 10. März 1973
Und noch einmal Casey Kasem, diesmal 51 Minuten der AT40 vom 10. März 1973 mit, wie unten ersichtlich, einer ziemlichen musikalischen Bandbreite und so manchen völlig vergessenen Schätzen wie etwa Aretha Franklins „Master Of Eyes“, das Quincy Jones produzierte und für das sie einen Grammy erhielt, Diana Ross mit einem Titel aus dem Soundtrack der Billie Holiday-Biographie „Lady Sings The Blues“, in dem sie auch die Hauptrolle spielte und dafür sogar für einen Oscar nominiert wurde, Bill Withers Funkmonster „Kissing My Love“ oder Don McLeans episches „Dreidel“. Für die gelegentlichen Durchsagen bzw. Spendenaufrufe dieses speziell von reelradio.com bearbeiteten Mitschnitt konnte man übrigens keinen Geringeren als Charley van Dyke gewinnen, der in den USA einen ähnlich legendären Ruf wie Casey Kasem genießt und hierzulande hauptsächlich als dessen dessen Urlaubsvertretung bekannt sein dürfte.
# 40 Helen Reddy - Peaceful (1973; US # 11; Originalversion: Georgie Fame, 1969, UK # 16)
# 39 Aretha Franklin - Master Of Eyes (1973; US # 33)
# 38 Alice Cooper - Hello, Hooray (1973; A # 4, D # 17, UK # 6, US # 26)
# 37 Joe Stampley - Soul Song (1973, US # 37)
# 36 Diana Ross - Good Morning Heartache (1973; US # 28)
# 35 Bill Withers - Kissing My Love (1973; US # 30)
# 34 Temptations - Masterpiece (1973; D # 21, US # 8)
# 33 Hurricane Smith - Oh! Babe (1972; UK # 4, US # 3)
# 32 Barbara Mason - Give Me Your Love (1973; US # 30)
# 31 Carpenters - Sing (1973; US # 4)
# 30 Johnny Nash - Stir It Up (1973; US # 11; Originalversion: Bob Marley & The Wailers, 1972)
# 29 Don McLean - Dreidel (1973; US # 21)
# 28 David Bowie - Space Oddity (1969; UK # 5, 1973; US # 10, 1975; UK # 1)
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Jackson Armstrong, 13Q, Pittsburgh/Pennsylvania, 1973
Wie alle Spitzen-DJs tingelte auch Jackson Armstrong von Engagement zu Engagement und kam so im Laufe seiner Karriere ziemlich viel in den USA bzw. Kanada herum. Konnte man ihn hier zuvor anno 1969 bei 1050 CHUM belauschen, landete er 1973 etwas südlicher in Pittsburgh/Pennsylvania. Angeblich konnte zu seinen besten Zeiten seinem Mund angeblich bis zu 690 Wörter/Minute entlocken und dieser 15 minütige Mitschnitt sollte jeden diesbezüglichen Zweifel beseitigen …
Listen & Enjoy! (c/o reelradio; RealAudio)
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Neil Fox, Radio Luxemburg, Juli 1987
Radio Luxemburg, auch bekannt als „The great 208” war von 1951 bis 1991 die europäische Variante der US-Sender, dem kein Sender in Österreich, geschweige denn im deutschen Sprachraum das Wasser reichen konnte. Der folgende Mitschnitt sollte das unterstreichen.
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RADIO JOURNAL-Special: Radio Luxemburg - Die Story
Auch wenn hier Mitschnitte des deutschen Dienstes von RTL in Vordergrund stehen sind die beiden "Great 208"-Airchecks der Höhepunkt dieses RTL-Specials von www.radio-journal.de, sofern man sich beispielsweise an die diversen Jingles der "Clockhouse & Avanti-Show" wie "Now She's Clockhouse, He's Avanti" erinnern kann.
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Beyond the beat generation.com.
"Tune into our stream, travel 35 years back in time and live it all again......
Tune in and discover what you all missed...........
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Exactly!
Listen & Enjoy! (c/o beyondthebeatgeneration.com; MP3, Realaudio)
9. Dezember 2011