Home
---Pötzleinsdorf - Salmannsdorf Links Literaturverzeichnis Impressum |
Heiligenstadt - Klosterneuburg |
|
1938 wurden 97 niederösterreichische Gemeinden nach Wien eingemeindet, wodurch "Groß-Wien" die "flächengrößte deutsche Stadt" wurde. Zur Erschließung der großen wenig dicht besiedelten Gebiete plante man die Errichtung eines ganzes Obusnetzes. Es wurde aber neben der Linie nach Salmannsdorf nur mit dem Bau einer Linie in den damaligen 26. Bezirk Klosterneuburg begonnen. Die vorgesehene Linienbezeichnung war "24". 1943 wurden die Bauarbeiten aufgenommen. Dabei wurden drei Unterwerke; in der Kahlenbergerstraße, der Heiligenstädter Straße und der Berchtesgadnerhofgasse in Klosterneuburg errichtet. Ebenso wie bei der Linie nach Salmannsdorf verzichtete man auf eine eigene Unterbringungsmöglichkeit für die Obusse, sondern adaptierte die Reichspostgarage in der Klosterneuburger Albrechtsgasse. Nach dem Krieg mangelte es an Material und Arbeitskraft, daher konnten die Arbeiten vorläufig nicht fortgesetzt werden. Um den Bewohnern Klosterneuburgs trotzdem eine Verbindung bieten zu können, wurde am 11. März die Autobuslinie "20" vom Nussdorfer Platz nach Klosterneuburg-Kierling eröffnet. Den Betrieb führten die Verkehrsbetriebe gemeinsam mit den Firmen Wladimir Kolda und Franz Zuklin & Co. Zumindest die gelieferten Obusanhänger wurden dort verwendet. Die Arbeiten wurden dann aber doch, wenn auch zögerlich fortgesetzt. Das Unterwerk in der Heiligenstädter Straße wurde weitergebaut und 1948 wurden nochmals 168 Maste für die Fahrleitung aufgestellt und 133 Maste gestrichen (aber auch 62 Maste entfernt). Die Trennung von Klosterneuburg begann sich aber schon abzuzeichnen und in der Folge wurde nichts mehr investiert. 1954 erfolgte dann endgültig die Ausgemeindung und so gab die Gemeinde Wien auch den Betrieb der Autobuslinie 20 am 27. November 1955 auf. |
|
| nach oben |