Jekyll & Hyde

Berichte

Galapremiere von Jekyll & Hyde am 29.09.2001 im Theater an der Wien

Nun endlich war es soweit, das viel angekündigte Musical hat heute Österreich-Premiere im Theater an der Wien. Nach langem Hin und Her ist es uns doch noch gelungen Sitzplatzkarten für diese Premiere zu bekommen. Ich hatte Glück und saß im 3.Rang in der 1.Reihe, Mitte. Ein super Platz! Bei diesem Stück sehr zum empfehlen.

Im Vorfeld zu dieser Premiere haben sich auch einige prominente Gäste angekündigt. Beim Haupteingang zum Theater tummelte sich einiges. Ich habe folgen Gäste gesichtet: Bürgermeister Michael Häupl, Adi Hirschal mit Begleitung, Bill Ramsey, Marcel Prawy, Dominic Heinzl... um nur ein paar zu nennen. Als ich dann nach Einlass rauf zu meinem Platz ging, schaute ich mich um, ob ich noch so einige andere prominente Leute erblicke. Christian Kollonovits saß auch bei mir oben im 3.Rang. Weiters waren moch anwesend: Caroline Vasicek, Uwe Kröger, Pia Douwes, Leneke W. aus Mozart, Ramin Dustdar, Susa Meyer, Pethon D. Quirante.

Kurz nach 19.30 Uhr war es dann soweit, die Musik zu Jekyll & Hyde setzte ein. Das Bühnenbild wurde fast gleich aus Bremen übernommen. Da ich es von Bremen her kannte, war es trotzdem schön, dieses wieder zu sehen. Schon bei den ersten Liedern, die Thomas Borchert zum Besten gab, merkte man erst welches Stimmenpotential er hatte. Auch Eva Maria Marold als Lucy und Maya Haakvoort als Lisa brillierten in ihren Rollen. Bei dem Lied "Kommt schafft die Männer ran" hat Eva Maria Marold echt bewiesen, das sie eine phantastische Stimme hat.

Die Feuertaufe für Thomas Borchert war dann das Lied "Dies ist die Stunde", da kommt man echt die Gänsehaut. Der Applaus wollte nach diesem Lied nicht enden. Auch das komplette Ensemble rund um die 3 Hauptdarsteller hat eine perfekte Arbeit geleistet. Maya Haakvoort war stimmlich sehr gut drauf. Kurz nach 21 Uhr war dann auch schon der 1.Akt vorüber.

Ab Beginn des 2. Aktes sollte es dann zu schaurigen Szenen kommen. Es ist in diesem Akt ziemlich viel Blut geflossen. Die Verwandlungsszenen zwischen Dr. Jekyll und Mr. Hyde waren grandios. Thomas Borchert schaffte all dies nur mit Mimik und Gestik und das wirklich total super.

Man kann dieses Stück nicht genau beschreiben, man muss es einfach gesehen haben. Kurz vor 22.45 Uhr war es dann vorbei. 3 mal erhob sich der Vorhang zum Schlussapplaus. Dieser wollte und wollte nicht enden. Nach Ende des Stückes ging es ab zur Premierenfeier ins Semperdepot.

© Marion Hohenecker