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Die Erforschung der Nahtoderfahrungen ist eine interdisziplinäre Angelegenheit und besteht aus Beiträgen von Neurologie, Psychologie, Psychiatrie, Hirnphysiologie, Pallitativmedizin, Religions- und Kulturgeschichte, Theologie, Naturphilosophie und Anomalistik (Parapsychologie).
Da es sich um Grenzerfahrungen handelt, die sich oft schwer in herkömmliche wissenschaftliche Kategorien einordnen lassen, betritt die Nahtodforschung vielfach Neuland und bedarf einer behutsam-kritischen Reflexion der Paradigmen, die den jeweiligen Untersuchungen zugrunde liegen.
Die Forschung soll nicht um ihrer selbst willen betrieben werden, sondern einerseits den Nahtodbetroffenen helfen, ihre Erlebnisse zu bewältigen, andererseits zur allgemeinen Orientierung im Leben und angesichts des Todes beitragen.
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