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netzwerk
nahtoderfahrung e.V.

Borgheeserweg 90
46446 Emmerich a.R.

Tel: 49 (0) 2822 3375

email:
netzwerk-nahtoderfahrung(at)t-online.de

 

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German Friends of the International Association for Near-Death Studies (IANDS) - gegr. 2004

Nahtodeserfahrung in der Kunst

Aktuell:                                      Transzendenz - und das Fenster zum Himmel war offen

Workshop und Ausstellung während der Tagung “Nahtoderfahrungen - Impulse für das Leben” mit den Künstlerinnen und Kunsttherapeutinnen Ute von Zastrow, Gabriele Schulten und Dorothea Stockmar an der LVHS Freckenhorst bei Münster vom 24.-26.06.11. Mehr dazu.


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Das Thema Nahtod-Erfahrung lässt sich von vielen Seiten beleuchten. Der Biologe, Mediziner, Psychologe gewinnt andere Zugänge als der Philosoph oder der Theologe. Vielleicht täte der Wissenschaft ein klein wenig Beschränkung und Bescheidenheit gut, wenn es um ein Thema geht, dass weithin jenseits eines rationalen Verständigungsrahmens angesiedelt ist, dessen Wahrheitsgehalt ihr selbst nicht gänzlich zugänglich ist. Dichtung und Kunst erreichen oft eine Aussagekraft, die dem Wissenschaftler versagt bleiben muss.

Hieronymus Bosch (1450-1516)
Der Aufstieg der Seligen

Eines der beeindruckendsten und unmittelbarsten Darstellungen des Tunnel-Erlebnisses in dem Bild “Der Aufstieg der Seligen” (Pallazzo Ducale in Venedig)


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Bill Viola: Video / Sound Installationen “The Arc of the Ascent” und “Five Angels”

Bill Viola ist einer der bedeutendsten Künstler, die mit Video arbeiten. Die Folge von Geburt, Leben, Sterben beschäftigt den amerikanischen Künstler (geboren 1951) in vielen seiner Arbeiten. Ein unmittelbarer Bezug zur Nahtodeserfahrung ist zunächst einmal nicht erkennbar. Dennoch sind diese beindruckenden Bildprojektionen nur vor dem Hintergrund der persönlichen Nahtod-Erfahrung des Künstlers zu verstehen. “Mysterien sind nicht dazu bestimmt, gelöst, sondern erfahren und gelebt zu werden”, sagt Viola.


“So war mir die künstlerische Arbeit eine große Befreiung. Und so glaube ich inzwischen auch, dass es gut war, wenn ich lange “trainieren” konnte, unbegreiflich Erscheinendes und auch eigentlich Unsagbares in auf dieser Ebene hier geltende Formen so gut wie möglich herüberzusetzen”

Die Göttinger Künstlerin Inge Müller-Matthies hat ihr lange zurückliegendes Nahtod-Erlebnis sowohl lyrisch, als auch darstellend verarbeitet.

In einer Schaukelwiege
aus reinem Licht
schwebe ich, fliege
fast ohne Gewicht
im kühlen Wind
hin nieder, wo das Licht gerinnt
und wieder hinauf in weites Glück
und hinunter und auf und zurück und zurück
und fühle mich selber wie Wind.

Groß ist die Schönheit der Sterne,
Trauer verweht in der Ferne,
findet mich nicht.

Ich bin im Licht.     14.04.2003

Dunkle Hölle

Inge Müller-Matthies
Dunkle Höhle

www.IngeMuellerMatthies.de


Saeger Skulptur.

Mit 23 Jahren hatte ich ein Nahtoderlebnis, das für mich eine Neugeburt war. Es hat 28 Jahre gedauert bis zu diesem Werk (2001), das in starker Beziehung zu diesem Erlebnis entstanden ist. Diese Skulptur ist der bescheidene Versuch, etwas nicht darstellbares dennoch auszudrücken, damit es immer herüberschimmert:

Strahlende Liebe - liebendes Licht
durchgeistigte Materie - materialisierter Geist

raumlose Zeit - zeitloser Raum
Klarheit und Wahrheit

Alles ist Eines

“Es ist so, dass - ob ich will oder nicht - bei vielen meiner Steine das Erlebte immer wieder hervorkommt. Und manchmal will ich es gar nicht.”

Die Künstlerin, Waltraud Saeger, lebt und arbeitet in Spenge in der Nähe von Bielefeld.


Bocion

Pierre Bocion

Der Mensch, eingebettet in seine materielle und soziale Wirklichkeit, den Kosmos, in eine höhere, jenseitige Wirklichkeit (Gott?), und befähigt, diese transzendente Wirklichkeit wahrzunehmen.
Das Bild entstand bei einem Workshop von Betroffenen während eines Treffens am Bodensee 2006.
Pierre Bocion ist bildender Künstler, arbeitet und lebt in Wangen auf der Halbinsel Höri am Bodensee.

Werk und Schaffen des Künstlers unter www.bocion.net


Im Angesicht

Im Angesicht

Ute von Zastrow

Licht am Ende des Tunnels

Licht am Ende des Tunnels

Weg nach Drüben

Weg nach Drüben

Ute von Zastrow ist Künstlerin und ausgebildete Kunsttherapeutin. Sie lebt und arbeitet in Stegen bei Freiburg. 


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Das Bild stammt von dem österreichischen Maler unf freischaffenden Künstler Konrad D. Baldinger aus Braunau/Inn. Er selbst hat eine mystische Erfahrung in seiner Lebensmitte gemacht. Er schreibt über seine Erfahrung: “Und was hat das nun alles mit meiner Kunst zu tun? Sehr viel. Eigentlich alles. Eine Betrachterin meiner Bilder sagte einmal zu mir: ‘Sie müssen ein schöner Träumer sein, wenn Sie solche Bilder malen.’ Ich habe ihr geantwortet: Richtig ausgedrückt müsste ich sagen, ich bin ein Erinnerer”!

Art Baldinger. Präsentation: MINI GALERIE. Stadtplatz 33 / AVA-Passage. A-5280 Braunau/Inn. OÖ. Tel. und Fax: 0043 (0) 7722-63480


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Links:
Mein Nahtoderlebnis

Rechts:
Ewigkeit

Nach meinem Nahtod- erlebnis bin ich glücklich, dem Gestalt geben zu können, was Worte vielleicht nicht auszudrücken vermögen.

Petra Krenzer-Schmidt
geb. 1961; lebt in Alzey / Rheinhessen

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Etwas in mir dürstet nach Aufbruch,
das erfahren werden möchte,
eine Sehnsucht,
die sich der Enge des Körpers entzieht,
etwas das ahnt,
dass ein Teil von mir nicht von dieser Welt ist.

Dorothea Stockmar, Übergang IV, 38x54cm, Ölfarbe, 2009

Stockmar

Bild und Text stammen von Dorothea Stockmar (Trauerbegleiterin mit Zusatzausbildung Kunsttherapie in sozialen Arbeitsfeldern). Die Künstlerin lebt und arbeitet in Celle.


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Farbenbewegungen
vor und hinter dem Licht

Gabriele Schulten
Eginhardhöhe 13, 45134 Essen


Tel.: 0201 5232 7551

Gabriele Schulten ist anthroposophische Kunsttherapeutin
BVAKT und Waldorfpädagogin

Die Künstlerin schreibt dazu:

Dem Bild liegt der Gedanke zugrunde, dass die Farben sich entsprechend ihres jeweilgen Verhältnisses zum Licht bewegen und dabei wandeln: Die Rottöne wandeln sich während ihres Aufstrebens vor dem Licht von Magenta über Kamin, Zinnober, Orange und Gelb bis hin zu Grün, die Blautöne verändern sich, durch den Druck des Lichtes fallend, von Türkis, nach kobaltblau, Ultra-marin und Indigo zu Violet.

Die Lichtquelle selbst ist verborgen; man sieht nur ihre Wirkungen im Bewegungsverhalten der durchleuchteten, bzw. angeleuchteten Farben, die in dieser Studie raumschaffend gesteigert werden sollten.

Es ist ein Versuch, Farben ihrem Wesen und geistigem Ursprung gemäß als zwischen Licht und Finsternis schwebend zu charakterisieren. Analog dazu kann man das Seelenleben des Menschen betrachten. Farben sind daran beteiligt, wenn die Seele sich in Andacht zum Licht erhebt, oder aber, z.B. durch Erkrankung bedingt, von ihm abwendet. Auf dieser Erkenntnisgrundlage basiert die spirituelle Maltherapie.


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Marianne Korsman
Schweden/Gotland

Prof. Dr. Günter Ewald schrieb zu den Bildern:

Die schwedische Künstlerin Marianne Korsman schrieb mir nach Jahrzehnten einmal wieder und sandte mir ein Heft mit Bildern und Gedichten. Ich liess ihr meinerseits mein Taschenbuch zukommen, und dadurch erfuhr sie zum ersten Mal im Leben von Nahtoderfahrungen, obwohl sie in ihrer Kindheit schon ein ausgeprägtes NTE hatte, auch schildert, und offensichtlich ihre Kunst, ohne dass sie das wusste, stark davon geprägt ist.

Korsmann

Rotar Spirale

Robert Rotar: Rotation (Spirale-Leben/Spirale-Zeit/Spirale-Kosmos), 1967, Kat. Nr. 16 © Dr. Ingrid Skiebe

Robert
Rotar

1926-1999

Zentrales Motiv von Rotars Werk ist die Spirale als Sinnbild der Ver- bindung zwischen dem Diesseits und dem Jenseits.Die Ähnlichkeit mit dem Tunnel- Lichtmotiv ist nicht zu über sehen.

Rotar Erkenne

Robert Rotar Erkenne Dich selbst …, 1979, Kat. Nr. 49 Bild © Dr. Ingrid Skiebe

„So lernte ich langsam mit einem Künstler und seinem Werk umzugehen, dessen Beweggrund und Antrieb im intuitiven Schauen des Numinosen lag. Ende der 1970er Jahre wird Rotar von einem Urerlebnis bei wachem Tagesbewusstsein heimgesucht, dem ein psychischer Zusammenbruch vorausging. Einige Zeit später tritt in steter Wiederkehr ein Spiraltraum dazu.“ (Heinrich Heil)


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