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German Friends of the International Association for Near-Death Studies (IANDS) - gegr. 2004
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Nahtodeserfahrung in der Kunst
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Die Gedichte von Sabine Mehne und Johanna Strobl legen Zeugnis davon ab, dass ein Nahtod-Erlebnis eher eine intensive Lebenserfahrung ist, wo immer dieses Leben auch stattfinden mag.
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Dem Tode nahe
Die Schichten trennen sich. Ablösung der Innenhaut zart, fein, schmerzlos, mühelos, zeitlos.
Schweben, Unendlichkeit, großes Glück, Freiheit über alles.
Baden im Licht, trinken im Licht, ganz Licht. Licht der Seele, Licht der Göttlichkeit, erfüllt von allem.
Seele ist frei für Neues. Verstehen ohne Worte, ohne Form.
Glückseligkeit. Schauen ins Paradies, Gott ganz nah. Alles in einem.
Sabine Mehne Juni 2004
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Wieder im Leben
Außen und Innen sind nicht mehr eins.
Die Stellen der Anheftung für immer gelöst.
Hauchdünn beieinander, aber getrennt.
Sog zum Licht zieht an der Hülle, wie ein Sturm an der Leine des Bootes, wie der Wind am Halme des Grases.
Sehnsucht. Sie brennt. Ist gleichzeitig Motor für Neues für Zartes für Liebe, die strahlt. Ähnlich dem Licht. Die Augen leuchten.
Sabine Mehne Juni 2004
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Sommer 1997
vor mir das Leben
über mir der Himmel
unter mir die Erde
hinter mir das Schwere
und in mir die Zuversicht
und überall die Sonne
und überall das Licht
Sabine Mehne
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Ich habe einmal ein Licht gesehen, ein Licht aus einer zeitlosen Zeit. Einmal werd ich es wiedersehen, heut bin ich noch nicht so weit.
Ich habe einmal ein Licht gesehen, ein Licht aus dem raumlosen Raum. Hinein in dieses Licht zu gehen, das blieb seither mein Traum.
Das Licht war so nah, ich sah es genau, spürte es wie Sonnenschein, es war einfach da und seit dieser Zeit bin ich nie mehr allein.
Das Licht war so hell wie ich noch keines sah, es war reine Liebe allein, und es wird einst, ich weiß es genau, die Erfüllung aller Sehnsucht sein.
Das Licht, war es Gott? War es ein Teil von ihm? Kein Geist kann es umfassen, Vollkommenheit ohne Raum und Zeit, kein Wort kann die Größe fassen.
Es war ein Geschenk, dieses Licht zu sehen, dieses Licht der Ewigkeit, ein Geschenk, das mich trägt an jedem Tag, im Glück und im Leid.
Doch ich kann kaum erzählen, was ich gesehen, mir fehlen die richtigen Worte, Vielleicht kann der mich verstehen, der stand am selben Orte.
Johanna Strobl
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“So war mir die künstlerische Arbeit eine große Befreiung. Und so glaube ich inzwischen auch, dass es gut war, wenn ich lange “trainieren” konnte, unbegreiflich Erscheinendes und auch eigentlich Unsagbares in auf dieser Ebene hier geltende Formen so gut wie möglich herüberzusetzen”
Die Göttinger Künstlerin Inge Müller-Matthies hat ihr lange zurückliegendes Nahtod-Erlebnis sowohl lyrisch, als auch darstellend verarbeitet.
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In einer Schaukelwiege aus reinem Licht schwebe ich, fliege fast ohne Gewicht im kühlen Wind hin nieder, wo das Licht gerinnt und wieder hinauf in weites Glück und hinunter und auf und zurück und zurück und fühle mich selber wie Wind.
Groß ist die Schönheit der Sterne, Trauer verweht in der Ferne, findet mich nicht.
Ich bin im Licht. 14.04.2003
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Mit 23 Jahren hatte ich ein Nahtoderlebnis, das für mich eine Neugeburt war. Es hat 28 Jahre gedauert bis zu diesem Werk (2001), das in starker Beziehung zu diesem Erlebnis entstanden ist. Diese Skulptur ist der bescheidene Versuch, etwas nicht darstellbares dennoch auszudrücken, damit es immer herüberschimmert:
Strahlende Liebe - liebendes Licht durchgeistigte Materie - materialisierter Geist raumlose Zeit - zeitloser Raum Klarheit und Wahrheit Alles ist Eines
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“Es ist so, dass - ob ich will oder nicht - bei vielen meiner Steine das Erlebte immer wieder hervorkommt. Und manchmal will ich es gar nicht.”
Die Künstlerin, Waltraud Saeger, lebt und arbeitet in Spenge in der Nähe von Bielefeld.
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Pierre Bocion
Der Mensch, eingebettet in seine materielle und soziale Wirklichkeit, den Kosmos, in eine höhere, jenseitige Wirklichkeit (Gott?), und befähigt, diese transzendente Wirklichkeit wahrzunehmen. Das Bild entstand bei einem Workshop von Betroffenen während eines Treffens am Bodensee 2006. Pierre Bocion ist bildender Künstler, arbeitet und lebt in Wangen auf der Halbinsel Höri am Bodensee.
Werk und Schaffen des Künstlers unter www.bocion.net
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Ute von Zastrow ist Künstlerin und ausgebildete Kunsttherapeutin. Sie lebt und arbeitet in Stegen bei Freiburg.
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Wenn Dir jemand erzählt,
dass die Seele mit dem Körper
zusammen vergeht und dass das,
was einmal tot ist,
niemals wiederkommt, so sage ihm:
Die Blume geht zugrunde,
aber der Same bleibt zurück
und liegt vor uns, geheimnisvoll,
wie die Ewigkeit des Lebens. Khalil Gibran
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Das Bild stammt von dem österreichischen Maler unf freischaffenden Künstler Konrad D. Baldinger aus Braunau/Inn. Er selbst hat eine mystische Erfahrung in seiner Lebensmitte gemacht. Er schreibt über seine Erfahrung: “Und was hat das nun alles mit meiner Kunst zu tun? Sehr viel. Eigentlich alles. Eine Betrachterin meiner Bilder sagte einmal zu mir: ‘Sie müssen ein schöner Träumer sein, wenn Sie solche Bilder malen.’ Ich habe ihr geantwortet: Richtig ausgedrückt müsste ich sagen, ich bin ein Erinnerer”!
Art Baldinger. Präsentation: MINI GALERIE. Stadtplatz 33 / AVA-Passage. A-5280 Braunau/Inn. OÖ. Tel. und Fax: 0043 (0) 7722-63480
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Links: Mein Nahtoderlebnis
Rechts: Ewigkeit
Nach meinem Nahtod- erlebnis bin ich glücklich, dem Gestalt geben zu können, was Worte vielleicht nicht auszudrücken vermögen.
Petra Krenzer-Schmidt geb. 1961; lebt in Alzey / Rheinhessen
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Etwas in mir dürstet nach Aufbruch , das erfahren werden möchte,
eine Sehnsucht;
die sich der Enge des Körpers entzieht , etwas das ahnt, das ein Teil von mir
nicht von dieser Welt ist.
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Bild und Text stammen von Dorothea Stockmar (Trauerbegleiterin mit Zusatzausbildung Kunsttherapie in sozialen Arbeitsfeldern). Die Künstlerin lebt und arbeitet in Celle. Mehr zu ihrer Person und ihren Arbeiten finden Sie auf der folgenden Seite
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Farbenbewegungen vor und hinter dem Licht
Gabriele Schulten, Freie Artothek Erfurt Atelier Windthorststr. 4 90996 Erfurt
Tel.: 0361-6021544
Gabriele Schulten ist anthroposophische Kunsttherapeutin BVAKT und Waldorfpädagogin
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Die Künstlerin schreibt dazu:
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Dem Bild liegt der Gedanke zugrunde, dass die Farben sich entsprechend ihres jeweilgen Verhältnisses zum Licht bewegen und dabei wandeln: Die Rottöne wandeln sich während ihres Aufstrebens vor dem Licht von Magenta über Kamin, Zinnober, Orange und Gelb bis hin zu Grün, die Blautöne verändern sich, durch den Druck des Lichtes fallend, von Türkis, nach kobaltblau, Ultra-marin und Indigo zu Violet.
Die Lichtquelle selbst ist verborgen; man sieht nur ihre Wirkungen im Bewegungsverhalten der durchleuchteten, bzw. angeleuchteten Farben, die in dieser Studie raumschaffend gesteigert werden sollten.
Es ist ein Versuch, Farben ihrem Wesen und geistigem Ursprung gemäß als zwischen Licht und Finsternis schwebend zu charakterisieren. Analog dazu kann man das Seelenleben des Menschen betrachten. Farben sind daran beteiligt, wenn die Seele sich in Andacht zum Licht erhebt, oder aber, z.B. durch Erkrankung bedingt, von ihm abwendet. Auf dieser Erkenntnisgrundlage basiert die spirituelle Maltherapie.
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