| von
Gernsheim den Rhein hinunter, bis nach Friesland und zurück eine Fahrt fast ohne Schleusen |
|||||
|
Im
Juni 99 konnten wir unser neues Stahlschiff eine Privateer 37 von der
Werft Nauta in Holland von dem fast unaussprechlichen Namen "Uitwellingerga"
in der Nähe von Sneek in Empfang nehmen und nach Deutschland über die
Ijssel / Rhein bis zu Rheinkilometer 462 zu unserem Heimathafen nach
Gernsheim überführen.
Mit der Werft machten wir einen Termin für den 30.5. aus und planten
hierfür maximal 1 Woche Werftaufenthalt ein. Der Motor, ein Vetus-Deutz
DTA mit 128 PS, brachte es laut Drehzahlmesser auf Vollgas auf 2'900
Umdrehungen, vorgeschrieben waren jedoch nur 2'650. Das vor allen Dingen
wollten wir mit einem anderen Propeller beheben lassen, die anderen
Beanstandungen waren u.a. der Wasserablauf des Duschbeckens u. die Decke
am Schiff wies an den Rändern kleine Falten auf, aber sonst hatten wir
kaum Beanstandungen, das Schiff fuhr optimal, v. allem durch die
Ausgleichsgelenkwelle von Phyton war die Geräuschentwicklung nur halb so
laut wie bei unserer früheren Pedro.
Unser Schiff lag verhältnismässig ruhig, aber Sorgen machten wir uns um
das Verdeck; wird es einreisen oder hält es? Wir hatten nur einen
Steuerstand. Den zweiten im Salon hatten wir bewusst weggelassen, da die
Sicht nach achtern von innen derart eingeschränkt ist, dass ein Fahren
auf dem Rhein lebensgefährlich wird. Den 2. Steuerstand auf unserer
früheren Pedro haben wir so gut wie nie nutzen können. Wir fuhren zu 95
% immer auf dem oberen Fahrstand. Und das Schiffsinnere lässt sich mit
nur einem Steuerpult auch viel besser einrichten .... Am nächsten Morgen, 14.6., 7.30 Uhr, gings weiter stromaufwärts, wieder über den Pannerdenskanal zurück zum Rhein. Unser Drehzahlmesser pendelte sich um 2’100 ein. Die Berufsschiffahrt hat in letzter Zeit auf dem Rhein sehr stark zugenommen. Vor allem kommen aus Rotterdam die grossen Fracht- und Containerschiffe und fahren den Rhein hinauf bis Basel. Kaum entdeckt man eine sich öffnenden Lücke! Ständige Konzentration und Gegenlenken durch die starke Strömung ist unumgänglich. Sobald der Pannerdenskanal verlassen wird, beginnt eine weniger schöne Strecke. Vielmehr als 8 - 9 Kilometer pro Stunde stromaufwärts sind nicht zu schaffen. In den uns bekannen Bijland-Plassen haben wir wieder unseren Spritvorrat aufgefüllt. Der Durchschnittsverbrauch lag bei 8 Liter pro Stunde. Auf den holländischen Kanälen benötigten wir nur ca. 5 Liter, aber die Strömung verlangt dem Motor schon etwas mehr Leistung ab. Dieser schnurrt wie eine Nähmaschine, keine Klagen. Wir beschlossen, wieder nach Wesel zu fahren, wo wir doch so gute Erfahrung machten und das tolle Essen lockte ebenfalls. Nachdem wir 11 Stunden hinter dem Lenkrad verbracht hatten, erreichten wir an diesem Tag gegen 20 Uhr noch Wesel und wurden nicht enttäuscht. Am 15.6. setzten wir die Fahrt um 8.30 nach einem guten Frühstück stromauf fort. Die Wellenbewegung auf dem Rhein war ausserordentlich stark, so dass wir laufend gegensteuern mussten. Wir kamen trotzdem gut voran. Düsseldorf liessen wir liegen und fuhren weiter stromaufwärts bis Neuss, Rhein-Kilometer 736. Nach ca. 10 1/2 Stunden hatten wir 80 Kilometer geschafft. Bei der Strömung ein ganz guter Wert! Der Hafen von Neuss war total leer, keine Menschenseele zu sehen. Wir suchten uns einen freien Platz und legten an. Den Hafen konnten wir nicht verlassen. Die Tür vom Yachtclub war verschlossen. Das war aber weiter nicht schlimm, denn wir benötigten weder Wasser noch Strom. Die Batterien waren randvoll. Am 16.6. traten wir schon um Sieben in der Früh die Weiterfahrt an, da wir noch eine weite Strecke vor uns hatten. An diesem Tag fuhren wir 12 Stunden und schafften 98 Kilometer nach Oberwinter (Rhein-Kilometer 639). Die lange Fahrzeit kommt einem gar nicht so lang vor, da wir uns alle paar Stunden abwechselten und des öfteren ein Rundgang um das Schiff stattfand, genauso wie das ständige Kontrollieren vom Motorlauf usw. Einen Ölverbrauch konnten wir bisher nicht feststellen. Wir sind immer froh, wenn dieser Reiseabschnitt vorbei ist. Die vielen rauchenden Schornsteine, Kernkraftwerke und vor allem auch die Geruchsbelästigungen der auf beiden Rheinseiten liegenden Fabriken lassen keine grosse Freude aufkommen. In diesem Rheinabschnitt vermisse ich unsere frühere Polar 390, die mit 2 x 230 PS Volvo-Diesel ausgestattet war. Da absolvierten wir die Strecke von den Bijland-Plassen in Holland bis nach Wiesbaden-Schierstein an einem einzigen Tag. Eine Erholung war das allerdings nicht. Doch zurück nach Oberwinter. Diese Hafenanlage ist im Jahr 2000 neu fertig gestellt worden und es besteht die Möglichkeit sich hier einzukaufen. Die Landschaft ist sehr interessant, aber die Strömung darf man nicht unterschätzen! Die Gaststätte heisst "Pfannkuchenschiff" und hat natürlich einen ausgezeichneten Pfannkuchen zu bieten neben allen weiteren bekannten Speisen. Also alles sehr empfehlenswert, zumal auch gleich noch eine Tankstelle auf dem Gelände ist. Das Wetter wurde immer besser und langsam sogar warm bis heiss. Wir verliessen Oberwinter am 17.6. und stampften weiter den Rhein hinauf. Die Landschaft wird jetzt immer schöner. Man kann sagen, ab Höhe Bonn mit dem Ausblick auf das Siebengebirge lässt sich die Umgebung geniessen und man erinnert sich sofort an den Rheingau mit seinen hohen Bergen. Wir passierten wieder das Deutsche Eck bei Koblenz und vor uns lag die "Gebirgsstrecke". Kurz hinter Koblenz überholte uns das grosse Passagierschiff Italy/ Avanti und liess uns nur sehr wenig Platz zum manövrieren. Das war nicht gerade eine nette Geste denn wir liefen noch lange im Kielwasser hinterher bis sich unser Schiff erst nach und nach wieder beruhigte. Die Drehzahl erhöhte ich nun langsam auf 2.400 Umdrehungen, da die Strömung immer stärker wurde. Hinter uns kamen laufend Frachtschiffe, die sich langsam immer näher schoben und uns dann natürlich auch überholten. Wir passierten den Ort Kästert bei Km 563 und plötzlich quietschte es aus dem Motorraum. Es hörte sich an, als hätte jemand eine Kreissäge angestellt und fängt damit an, Knochen zu sägen. Sofort nahm ich das Gas weg, das fürchterliche Geräusch wurde zwar etwas leiser, ging aber nicht weg. In der Nähe war ein Steiger von den Köln-Düsseldorfer Fahrgastschiffen, den ich direkt ansteuerte. In diesem Streckenabschnitt gibt es keine Anlegemöglichkeiten. Das Ufer ist voll mit grossen Steinen. Nachdem meine zweite Hälfte schnell die Backbordseite mit Fendern belegt hatte, steuerte ich direkt den Steiger an und wir machten fest. Ich vermutete die gleiche Ursache wie im letzten Jahr; dass sich eine abgetrennte Leine in die Schiffsschraube verwickelt hätte. Ich liess die Badeleiter hinunter, setzte meine Taucherbrille auf und tauchte hinab zum Propeller. Die Strömung war so gross, dass sie mich weggerissen hätte, wenn ich mir keinen festen Halt gesucht hätte. Der Propeller war aber frei. Ich drehte ihn mehrmals mit der Hand herum und konnte keine Behinderung feststellen. Nach kurzer Verschnaufpause starte ich wieder den Motor und legte vorsichtig den Gang ein. Ich lies zunächst den Motor mit ca. 1’000 Umdrehungen arbeiten. Durch die Strömung stand das Schiff still. Ein Quietschen war nicht mehr zu hören. Also versuchten wir die Fahrt fortzusetzen. Mit ca. 2’000 Touren fuhren wir bis zum Hafen der Loreley bei Km. 555. Das Schiff fuhr, als wäre zuvor nichts geschehen. Nachdem wir an diesem Tag 84 Km. hinter uns hatten, warfen wir im Loreley-Hafen den Anker und verbrachten eine ruhige Nacht. Am Sonntag, 18.6., hieven wir gegen 8 Uhr den Anker und waren sehr gespannt, wie sich das Schiff in der grössten Gegenströmung verhält. Genau 9 Kilometer lang war alles in Ordnung, doch dann setzte wieder das starke Quietschgeräusch ein und ausserdem stank es nach verbranntem Gummi. Inzwischen hatten wir Rheinkilometer 541 erreicht und es gab zunächst keine Möglichkeit irgendwo anzulegen. Auch das Ankern kann man getrost vergessen, die Strömung ist viel zu stark. Meine Frau übernahm zunächst das Steuer. Die Drehzahl wurde so stark reduziert, dass sich das Schiff gerade noch manövrieren liess. Immer mehr Qualm stieg aus dem Motorraum auf. Man kann sich gar nicht vorstellen, was einem in so einem Moment alles durch den Kopf schiesst. Auf den ersten Blick sah ich, dass der Gummigestank von der Volvo-Stopfbuchse herkommt. Ich dachte, dass sich vielleicht etwas in dieser Stopfbuchse festgesetzt hat und drückte mit der Hand mehrmals die Stopfbuchse bis Rhein-Wasser herausdrückte. Sie war so heiss, dass ich Handschuhe anziehen musste, um sie überhaupt anfassen zu können. "Aussen" konnten wir dann einen Steiger, wiederum von der Köln-Düsseldorfer Flotte, ausmachen. Wir nahmen also direkten Kurs auf den Steiger. Schnell brachten wir alle Fender, die wir greifen konnten an die Backbordwand, denn der Wellenschlag von den vorbeifahrenden Schiffen war sehr gross. Mit letzter Kraft konnten wir notdürftig das Schiff am Steiger festmachen. - Jetzt war ich erst einmal heilfroh, dass wir Funk an Bord hatten. Ich informierte über Kanal 10 "an alle Schiffsfunkstellen...", dass ich Probleme mit meiner Wellenanlage habe und im Augenblick nicht manövrierfähig bin. Und siehe da, gut 10 Schiffe, die in der Nähe waren, haben ihre Geschwindigkeit gedrosselt und hielten verhältnismässig guten Abstand zu uns. Ich bedankte mich natürlich über Funk bei allen. Dann kletterte ich sofort wieder in den Motorraum und versuchte mit einem Eimer Kühlwasser die Stopfbuchse abzukühlen, was auch mehr oder weniger gelang. Ich drückte immer wieder die Stopfbuchse durch. Plötzlich machte es "flupp" und wir konnten erkennen, dass sich eine Art Ölklumpen am Wellenende absetzte. Woher der Klumpen kam weiss keiner genau, aber irgend etwas hatte sich unseres Erachtens getan. Doch ich getraute mich zunächst noch nicht weiterzufahren. Per Funk rief ich die Revierzentrale an, die sich auch sofort meldete. Ich bat um evtl. Schlepphilfe bis zum nächsten Hafen. Die Revierzentrale wollte prüfen, welche Möglichkeiten bestehen und bat um die Telefon-Nummer meines Handy. Nach ca. 5 Minuten meldete sich die Revierzentrale und teilte leider mit, dass sich kein Polizeiboot in unserer Nähe befände resp., dass das eine, das helfen könnte, mit Zollformalitäten beschäftigt sei. Und da Sonntag sei, stünde im Augenblick auch keine Werft zur Verfügung, die man anrufen könnte. In ca.1,5 Kilometer Entfernung befände sich der Ort Lorch mit einer Anlegemöglichkeit, jedoch Auskunft über die genauen Untiefen könnten leider nicht gemacht werden. Nun wollten wir versuchen, den Anleger in Lorch zu erreichen. Alles ging von vorne los, Motor starten, Gang einlegen, Ohren aufsperren und Leinen los. Mit ca. 1’600 Umdrehungen setzte sich unser Schiff langsam in Bewegung. Es quietschte nicht. Wir nahmen Kurs auf die Hauptfahrrine und tasteten uns langsam voran. Jetzt konnte ich eine Fähre erkennen, die die rechte Uferseite in Lorch anfuhr. Über Funk fragte ich nach evtl. Untiefen. Trotz mehreren Anrufen war von der Fähre keine Antwort zu bekommen. Vielleicht hatte die Fähre den Funkverkehr abgeschaltet oder war nicht besonders gut auf uns gesonnen? Ich wollte versuchen, der Fähre nachzufahren, doch plötzlich kam über Funk der Hinweis:
"Stopp,
auf keinen Fall der Fähre folgen, Ich stoppte sofort die Maschine und meldete mich über Kanal 10 an Jupp 2. Nachdem wir anschliessend auf Kanal 11 alles weitere besprachen, bekam ich genaue Anweisung über Funk wie ich den Anlegesteg von Lorch erreichen kann. So wies mich "Jupp 2" Meter für Meter an den Yachtclub von Lorch. Als wir hier festmachten, mussten wir erst einmal tief Luft holen und ich suchte Jupp 2. Wir wurden herzlich empfangen und wir erzählten von unserem Problem. Jupp, den wir inzwischen persönlich kennenlernten, bot an, uns bis nach Bingen in den Hafen abzuschleppen. Es seien gut 2 Stunden Bergfahrt und er kenne auch einen Taucher, namens Volker Leewald, der uns bestimmt helfen könnte. Er setzte sich mit ihm in Verbindung und der Mann nahm sich wenig später unserer an. Durch die enorm starke Strömung musste erst einmal ein Tau unter den Rumpf gespannt werden, damit sich der Taucher festhalten konnte. Bevor er seine Pressluftflaschen holte, wolle er sich erst einmal die Öffnung der Wasser-Wellenschmierung ansehen, die er mit einem starken Wasserschlauch durchspülen wollte. Nach mehrmaligem Einsetzen der starken Wasserspülung mit Frischwasser konnte die Zufuhr der Wellenschmierung durchgespült werden, die sich ja direkt vor dem Propeller befand. Ob das natürlich etwas bringt, konnte zu diesem Zeitpunkt nicht festgestellt werden. Jupp und seine Stegkollegen wollten uns auf alle Fälle mit einem Boot begleiten, für den Fall, dass wir unterwegs Probleme bekämen. Alle waren aber zuversichtlich, dass das Problem nun gelöst sei. Wir waren voller Unruhe, da wir nun durch das dicht befahrene Gebiet von Lorch nach Bingen fahren mussten und ja nicht sicher waren, ob die Welle mitspielt. Zunächst fuhr ein Wassermotorrad voran und wies uns den Weg in die Fahrrinne. Wenig später folgten uns die Begleitmannschaft, was uns sehr beruhigte. Ich ging mit der Drehzahl nicht über 1’500 Umdrehungen. Das bedeutete 2 ganze Kilometer pro Stunde. In der Höhe von Burg Rheinstein, also kurz vor dem Binger Loch kam ein grosses Frachtschiff mit Mazda-Fahrzeugen beladen immer näher. Ich wusste nicht mehr, wohin ich noch ausweichen sollte. Die Klippen waren schon zum Greifen nahe. Ich rammte fast eine der grünen Tonnen, da das Frachtschiff immer näher kam. Via
Funk versuchte ich Kontakt mit dem Schiffsführer Als der Abstand auf unter einen Meter gesunken war, legte ich das Gerät weg um beide Hände fürs Lenkrad resp. die andere für den Gashebel einsetzen zu können. Ich "legte den Gashebel auf den Tisch" und konnte so einer Kollision im wirklich letzten Moment aus dem Weg gehen. Die Welle spielte mit. In diesem Moment war ich erst einmal heil froh, dass wir überlebten und heil aus dieser Situation herauskamen. Nachdem dieser verfluchte Frachter vorbeigezogen war und sich allmählich mein Blutdruck senkte, drosselte ich die Drehzahl wieder auf 1’500 und wir erreichten sehr, sehr langsam Bingen. Unsere Begleiter waren noch in ferner Sicht und wir verabschiedeten uns zunächst über Funk. Schlagartig lässt nun die Strömung nach und man merkt ganz deutlich, wie das Schiff wieder richtig Fahrt aufnimmt. Wir überlegten nun, laufen wir Bingen an oder fahren wir zu unserer geliebten Mariannenaue und gehen da vor Anker. Da Sonntag war und sowieso keiner auf der Werft in Bingen anzutreffen war und auch kein Quietschen mehr zu hören war, beschlossen wir, die Mariannenaue an diesem Tag noch anzulaufen. Ich erhöhte die Drehzahl auf 2’100 Touren und wir erreichten noch am Abend unseren Ankerplatz bei herrlichem Sonnenschein. Diesen Sonnenuntergang werden wir so schnell nicht vergessen und den Tag als solchen auch nicht!
Am 19.6. um 10 Uhr hieven wir den Anker. Inzwischen fühlten wir uns schon wesentlich stärker, befanden wir uns doch nun auf der "Hausstrecke". In ca. 6 Stunden müssten wir, wenn alles gut geht, unseren Heimathafen erreichen. Sollte jetzt noch etwas dazwischen kommen, so könnten wir jederzeit Stationen anlaufen, die wir kennen und in Mainz wäre ja eine Werft, die uns bestimmt helfen könnte. Sofern aber alles funktioniert, hatten wir vor, direkt unseren Heimathafen anzulaufen. Es ging dann aber alles gut und wir erreichten ihn ohne irgendwelche weiteren Probleme, waren froh, wieder heil zurückgekehrt zu sein. Die Fahrt war hier erst einmal zu Ende.
Neugierige und technisch versierte sind sicher am Nachsatz interessiert: Was war nun eigentlich die Ursache des Wellenquietschens? Das Thema beschäftigte mich natürlich sehr. Unterdessen nahmen wir Kontakt mit der Mainzer Schiffswerft auf und bekamen auch einen Termin. Die Werft hat eine Helling und man kann ohne Probleme bis ca. 25 Tonnen herausheben. Diagnose: "Volvo-Buchse" durchgebrannt. Ursache unbekannt. Rückfrage bei und Antwort der Werft : "Das kann schon einmal passieren, ist aber weiter nicht schlimm". Stimmt: In holländischen Kanälen ist es bestimmt kein Problem, aber bitte nicht im Binger Loch !!! Ich liess zwischenzeitlich die ganze Wasserzuführung der Wellenkühlung ändern. Keine Kühlung von achtern, sondern von vorne, so dass ein separater Rumpfdurchbruch angebracht wurde mit spezieller Wasserkühlung von vorne. Dann wurde eine Vetus-Dichtung montiert, mit der wir bis jetzt zufrieden sind. Der Umbau ging in der Werft leider nicht ohne Probleme ab, diese hier aber aufzulisten, dauerte zu lang und würde mehrere Seiten füllen. Bis jetzt sind wir also sehr zufrieden und freuen uns auf den nächsten Urlaubstörn. Die Moguntia-Crew
Der Artikel erscheint im L'ancre de Kembs in den Ausgaben Juni und September 2001
|