100 Jahre Marienhaus GMBH Waldbreitbach

Marienhaus GmbH mit Sitz in Waldbreitbach wird 100 Jahre alt.

Habit hat ausgedient... In den Kleiderkammern ihrer Krankenhauser kramten die KrankenpflegeschUelerinnen des Examenskurses 2003 und stellten mit den FundstUecken eine kleine Modenschau zusammen. Im Marienkrankenhaus in St. Wendel und St. Josef-Krankenhaus in Neunkirchen zeigten sie, wie sich die Berufskleidung der Schwestern und Pfleger im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Anlass war das 100-jAerige Bestehen der Marienkrankenhaus GmbH. Foto: Privat

St. Wendel (np). Die Marienhaus GmbH, Waldbreitbach, zu der auch das St. Wendeler Marienkrankenhaus gehoert, kann dieses Jahr ihr 100-jAehriges Bestehen feiern. Dieses Ereignis nahmen die KrankenpflegeschUelerinnen und -schUeler des Examenskurses 2003 zum Anlass, sich zu fragen, wie wohl eine Krankenschwester frUeher ausgesehen hat. In einem Geschichtsseminar erarbeiteten sie Plakate, die die Geschichte und Entwicklung der Krankenpflege von der Antike bis in die Moderne hinein zeigen.
Da lag der Gedanke nicht weit auch sehen zu wollen, wie sich die Berufsbekleidung wAehrend dieser langen Zeit verAendert hat. So stoeberte die SchUelerinnen und SchUeler in den Kleiderkammern der KrankenhAeuser nach verborgenen RaritAeten. Und sie wurden fast Ueberall fUendig. Damit stellten sie jetzt eine Modenschau zusammen, die die Geschichte von Ueber 2000 Jahren Krankenpflege in Form von historischen Schwesterntrachten zeigt. Gekonnt und mit viel Schwung bewegten sich die angehenden Krankenschwestern und -pfleger im fUer sie fremden Metier zu zeitgemAessen KlAengen durch die Eingangshalle des Marienkrankenhauses St. Wendel und auch durch die Cafeteria des St. Josef-Krankenhauses Neunkirchen. Auf diese Weise hatten Besucher, Patienten und Mitarbeiter der KrankenhAeuser Gelegenheit einen modischen Streifzug durch die Geschichte der Berufskleidung fUer Krankenschwestern und Krankenpfleger zu machen. So konnten sie die
Hygieia, die Goettin der Gesundheit aus dem antiken Griechenland, Elisabeth von ThUeringen, Florence Nightingale, Begine aus Amsterdam, Schwestern aus dem Hotel de Dieu, Hildegard von Bingen, eine Diakonisse Phoebe neben ganz aktUellen Krankenschwestern in OP- oder Intensivkleidung hautnah bewundern und auch sehen, welche Accessoires die pflegenden Berufe in den verschiedenen LAendern und Epochen fUer notwendig hielten.
Die ErklAerungen der beiden Moderatoren machten die Pflege- und Zeitgeschichte fUer die ZuschaUer verstAendlich. Den SchUelern hat die PrAesentation sichtlich Spass gemacht und auch bei den Besuchern fand die - etwas andere - Modenschau grossen Anklang.

Quelle SZ 07.07.03