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Hier gibts eine kurze Info über Deutsch Wagram !

 
Seit Juni 2000 wohnen wir in der Stadtgemeinde Deutsch Wagram, ca 13 Km von Wien entfernt.
Die Stadtgemeinde Deutsch Wagram liegt auf 164 m Seehöhe und hat ca.7700 Einwohner.
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Deutsch-Wagram, die jüngste Stadt des Bezirkes Gänserndorf, liegt inmitten eines geschichtsträchtigen Umlandes – nordöstlich der Donau im „Viertel unter dem Manhartsberg“ – und ist ein Musterbeispiel für die ständige Weiterentwicklung einer Gemeinde im Laufe der Jahrhunderte.
Anno 1258 in einem Zehentverzeichnis erstmals urkundlich erwähnt und nach dem nördlichen der Donau gelegenen Höhenzug „Wagram“ benannt, erfolgte im Jahre zur besseren Unterscheidbarkeit von nahen Wagram an der Donau eine Namenserweiterung auf „Deutsch-Wagram“. Vom 13. bis zum 18. Jahrhundert blieb die Entwicklung des einstigen „Angerdorfes“ eigentlich unverändert, und das Ortswappen mit seinen Attributen Ähre, Pflugschar und Pflugmesser weist auf einen rein bäuerlichen Siedlungsbestand hin.Historisch erstmals in Erscheinung trat Deutsch-Wagram im Jahre 1809. Die Heere von Erzherzog Carl und Kaiser Napoleon standen sich in der „Schlacht bei Wagram“ gegenüber. Zahlreiche Gedenkstätten erinnern noch heute an dieses denkwürdige Ereignis. Zum zweiten mal im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit stand Deutsch-Wagram anlässlich der Eröffnung der „Kaiser-Ferdinand-Nordbahn“ im Jahre 1837, der ersten dampfbetriebenen Eisenbahn in Österreich von Floridsdorf nach Deutsch-Wagram. Auf dieses Ereignis ist auch das enorme Wachstum im 19. Jahrhundert zurückzuführen. Ab dieser Zeit veränderte sich das Siedlungsgebiet zusehends, und die Aufwärtsentwicklung fand im Jahre 1929 mit der Erhebung in den Rang einer „Marktgemeinde“ seinen Niederschlag.

Eine der schwersten Zeiten hatte Deutsch-Wagram in den Jahren von 1945 bis 1955 als Garnisonsort der russischen Besatzungsmacht zu ertragen. Aufgrund des naheliegenden Militärflughafens war hier einen – die Einwohnerzahl weit überschreitende – Militäreinheit stationiert. Die kommunale Aufbauarbeit in der Nachkriegszeit, vor allem aber der Fleiß und die Tüchtigkeit der Bewohner war ausschlaggebend für eine immer größer werdende wirtschaftliche und politische Bedeutung.

Die Würdigung dieser Leistungen widerspiegelt sich in der Erhebung in den Rang einer „Stadtgemeinde“ im Jahre 1984. Heute geben die gute verkehrsmäßige Erschließung, die vorhandene Infrastruktur sowie die kommunalen Einrichtungen Deutsch-Wagram bereits ein städtisches Gepräge. Auf dem Weg in das nächste Jahrtausend sind nun die Voraussetzungen für eine wirtschaftliche, kulturelle und bauliche Weiterentwicklung gegeben.


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