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Jugendlager 2003
7. bis 10. Juni - KSV Wörthersee



Heuer waren wir vom 7. bis 10. Juni Gäste beim KSV Wörthersee in Kärnten. Immer wieder ein schöner Platz zur Austragung unseres Lagers, da ja auch hier vor vielen Jahren das erste Jugendlager stattfand und somit auch die Idee dieser Veranstaltung geboren wurde. Angemeldet hatten sich 33 Teilnehmer: 5 vom Sonnensport Salzburg, 2 vom Mostviertler FKK-Sportverein , 12 Kinder vom KSV Wörthersee, 5 von der Liga Völs, 7 vom Naturistenpark Lobau und 2 vom Saunaclub Ikarus.

Am Samstag gab es nach dem Beziehen der Zelte und dem Mittagessen die offizielle Eröffnung des Lagers durch den Obmann. Eine extra angereiste „Delegation“ aus Graz überreichte die Jugendlagerfahne, die ja jeweils ein Jahr beim veranstaltenden Verein verbleibt und dann an den nächsten Verein weitergegeben wird. Im Anschluss daran konnten die Kinder mit ihren Betreuern das Gelände unsicher machen. Der Wettergott hatte dieses Jahr ein großes Einsehen mit uns, und so stand bei herrlichem Sonnenschein dem Schwimmen im Wörthersee nichts im Wege. Fast die Hälfte der Kinder waren erstmalig bei unserem Jugendlager, aber dank der Unterstützung der „alten Jugendlagerfüchse“ und den einfühlsamen Betreuern waren anfängliche Unsicherheiten schnell beseitigt. Natürlich war uns nach diesen Unternehmungen das Abendessen gerade recht, wobei wir uns einig waren, dass die Küchentruppe es sehr gut mit uns meinte. (Wie auch die restlichen Tage.) Am Abend wurde das Lagerfeuer entzündet und Gitarrenlieder erklangen. Der anstrengende Tag forderte aber seine Opfer und so dauerte es nicht lange bis sich alle in ihre Schlafsäcke verkrochen.

Tag 2: Heute konnten die Kids zeigen was sie draufhatten. Das Abenteuer-Sportfest stand auf dem Tagesplan. Die Gruppen wurden im Alter aufsteigend zusammengewählt und der jeweils älteste Teilnehmer als „Capo“ eingeteilt. Es mussten gemeinsam verschiedene Aufgaben gelöst werden: Vertrauensspiel, Zielwerfen, Bodypainting, Weitsprung, Dartwerfen, Kleiderspiel, Ballbalance, Luftballon-Blasen, Schwimmparcour und Raketenweitschuss. Nachdem die Stationen durchlaufen waren und sich alle beim Schwimmen erfrischt hatten gab es zum Krafttanken Wiener Schnitzel mit Pommes. In der Zwischenzeit wurde bereits an der Auswertung gerechnet, damit die Siegerehrung rechtzeitig über die Bühne gehen konnte. Diese erfolgte dann mit großem Hallo und Beifallskundgebungen und die großartigen Gruppenleistungen wurden auch mit einem Eis honoriert. Anschließend konnten sich die Kinder mit ihren Gruppenkameraden wieder ihrer „Freizeit“ widmen. Fußball, Tischtennis, Schwimmen, Tischfußball. Teilweise wurde auch bereits an den Gastgebergeschenken gebastelt. Der Abend wurde wieder am Lagerfeuer und mit Spielen verbracht. Als Überraschung gab es noch ein tolles Feuerwerk.

Montag, Exkursionstag. Heute ging's zum Minimundus und ins Planetarium. Die Anreise erfolgte mit einem Mitglieder-Shuttle-Service. Trotzdem es noch ziemlich früh am Vormittag war, ließ die Sonne bereits ihre Muskeln spielen und brachte uns bei der Besichtigung des Minimundus gehörig ins Schwitzen. Ohne Getränke und Eis wären wir ganz schön k.o. gegangen. Die einzelnen Mini-Gebäude waren sehr interessant zum Anschauen. Dennoch waren wir froh, als wir uns schlussendlich in die Kühle des Planetariums flüchten konnten. Dort lauschten wir fast eine Stunde den Ausführungen über „Schwarze Löcher“ und deren aufregendes und gefräßiges Leben im All. Nach der Vorführung nahmen wir uns ein bisschen Zeit, die Minimundus-Kunstwerke Revue passieren zu lassen und im Shop noch das eine oder andere Andenken einzukaufen. Dann wurden wir wieder von unserem Shuttle-Service zurück auf's Gelände gebracht, wo wir gleich den Wörthersee stürmten. Hier erwartete uns auch bereits eine von den Damen des Vereines liebevoll vorbereitete Jause, die wir uns natürlich, hungrig wie wir waren, nicht entgehen ließen.
Am Nachmittag stand das Fertigstellen der Gastgebergeschenke am Programm. Da musste natürlich noch geschraubt, gesägt, geklebt und gemalen werden. Bis die Holzmännchen fertig waren verwandelte sich die Arbeit für manche schon in einen Bodypaintingkurs. Unser kleinster Teilnehmer zog es sogar vor sich zur Abkühlung in einen Farbkübel zu setzen. Einige bunte Stunden später konnten sich aber die Kunstwerke sehen lassen. Jetzt war natürlich noch Schwimmen und Spielen angesagt. Für das Abendessen wurden bereits köstliche Grillhendln vorbereitet, die schon vor sich hinprutzelten. Als ein heftiges Gewitter über unser Lager hereinbrach konnten diese gerade noch in Sicherheit gebracht werden und auch wir zogen uns alle in die schützende Vereinshütte zurück. Von dort beobachteten wir dann, wie die Mengen von Wasser herabstürzten und teilweise auch in einen Graupelschauer übergingen. Zum Glück dauerte diese Vorstellung des Wettergottes nicht zu lange uns so konnten wir alsbald unser Abendessen verspeisen und unsere Deckung wieder verlassen.
Für den Abend wurde die Disco-Anlage aufgebaut und bereits erste Sound-Checks durchgeführt. Auch das Lagerfeuer wurde wieder zum Leben erweckt. Dann war es so weit, der Abschiedsabend konnte beginnen. Mit der Überreichung der Gastgebergeschenke wurde den Mitgliedern unseres gastgebenden Vereines gedankt und der Obmann eröffnete die Disco. Nach dem Abtanzen, bei dem es nebenbei auch noch Kinderbowle gab, stierten manche noch gedankenverloren ins Lagerfeuer, während andere dort Geschichten zum Besten gaben. Dann zogen sich alle schön langsam in ihre Zelte zurück.

Der Dienstag war nach einem kräftigen Frühstück leider der Tag des Abschiedes. So mussten die Zelte ausgeräumt und die eigenen Sachen wieder gesucht, sortiert und eingepackt werden, damit wir zumindest einen Teil von dem nach Hause bringen konnten, was wir mitgenommen hatten. Aber auch das war bald geschafft. Somit konnten wir mit unseren neu gewonnenen Freunden bis zum Mittagessen noch die Zeit mit Spielen und Adressenaustausch verbringen. Nach dem Essen mussten wir schweren Herzens die Heimreise antreten.

Aber eins war sicher: Diese vier ereignisreichen Tage konnte uns keiner mehr nehmen


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