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Die Mitglieder von OUGENWEIDE haben verschiedentlich auch auf Sessions anderer Musiker gespielt, so immer wieder auf Platten von Achim Reichel, dem langjährigen Produzenten von Ougenweide. Auch in den Jahren, in denen OUGENWEIDE von der Bildfläche verschwunden waren, waren die OUGENWEIDE-Mitglieder nicht faul, wie die folgende Aufstellung zeigt.


Klicken --> großes BildOlaf Casalich:

Tomorrow's Gift - Tomorrow's Gift (1970): Schlagzeug
Frankie Dymon Jr. - Let it out (1971): Congas
A.R. & Machines - IV (1973): Perkussion
Achim Reichel - Erholung (1975, live): Perkussion
Neil Landon - Neil Landon (1975): Perkussion
Dennis - Hyperthalamus (1975): Perkussion
Achim Reichel - Dat Shanty Alb'm (1976): Chor
Achim Reichel - Klabautermann (1977) : Rochenlederbongo und Chorgesang.

In den letzten Jahren wirkte Olaf Casalich als Perkussionist in der Hamburger Jazzband "Tuten und Blasen" (siehe "Szene-Sampler 99 - Jazz made in Hamburg") mit. Auf der CD "Awakening the Centuries" der Münchner Death-Metal-Band "Haggard" erneuerte Olaf Casalich pünktlich zum neuen Jahrtausend sein wohlbekanntes "Statement zur Lage der Musica". Im Jahr 2000 hatte er zudem die musikalische Leitung für das Stück "Reineke Fuchs" am Burgtheater Wien inne, spielte dort bei den Aufführungen auch wieder Schlagzeug. In dem Stück "Alle an Bord - Eine Reise um die Welt in Musik" musizierte Olaf Casalich 2001 gemeinsam mit vielen begeisterten Kindern im Fundus Theater Hamburg.

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Klicken --> großes BildFrank Wulff:

A.R. & Machines - IV (1973): Blockflöten;
Neil Landon - Neil Landon (1975): Flöte, Harmonika;
Achim Reichel - Dat Shanty Alb'm (1976): Flöte;
Achim Reichel - Klabautermann (1977): Flöten, Mandoline und Kalimba;
Neil Landon - Rendezvous (1977): Flöte, Harmonika;
ES - Wham Bang (1979): Flöte;
Speellüüd - Folk op Platt (1988): Toningenieur;
Bert Jansch - Sketches (1990): Flöte, Alt-Flöte, Rainstick, Perkussion, Toningenieur;
Pentangle - Think of Tomorrow (1991): Flöte, Alt-Flöte, Tin Whistle;
Sally Barker & The Rhythm - Tango! (1992): Perkussion;
The Athenians - Greek Popular Music (1994): Flöte;
Frank Fischer - Skywalker (1996): Mandoline;
Frank Fischer - Blue Planet (2001): Flöte, Tenor Sax (total relaxte Mucke, unbedingt anhören!).

Anfang der 90er spielte Frank Wulff in der Bühnenproduktion von "Black Rider" (Iszenierung: Robert Wilson, Musik: Tom Waits, Texte: William Burroughs) am Thalia Theater mit (Perkussion, Gitarren, singende Säge). Aktuell wirkt Frank Wulff als Multiinstrumentalist gelegentlich in der Konzertband der in Hamburg ansässigen sizilianischen Sängerin Etta Scollo mit. So spielt er auf der in Venedig aufgenommenen CD "Il bianco del tempo" (2001) ebenso mit wie auf der im April 2001 im Hamburger Schmidts Tivoli Theater aufgenommenen CD "Etta Scollo - In Concerto" (2002). (Echt empfehlenswert!!! Habe Etta Scollo im August 2002 in Köln live erleben dürfen... Wermutstropfen: Frank Wulff war nicht dabei). Auch Achim Reichel hat für seine jüngste CD "Wilder Wassermann" (2002) erneut Frank Wulff als Multiinstrumentalisten (Mandoline, Saz, Japan Banjo, Flöten, Okkarina, Zungentrommel, Harmonium & Triton Muschelhorn) ins Studio geholt. In der kommenden Spielzeit 2002/2003 wird Frank Wulf am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg Shakespeares "Sommernachtstraum" (Regie: Julian Crouch/Phelim McDermott) musikalisch begleiten.

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Klicken --> großes Bild Stefan Wulff:

Neil Landon - Neil Landon (1975): Tasteninstrumente;
Achim Reichel - Dat Shaty Alb'm (1976): Akkordeon;
Speellüüd - Folk op Platt (1988): Toningenieur;
Bert Jansch - Sketches (1990): Perkussion, Toningenieur;
Pentangle - Think of Tomorrow (1991): Alt-Flöte, Toningenieur;
Sally Barker & The Rhythm - Tango! (1992): Toningenieur;
Paulo Siqueira - Cantigas de Capoeira (1999): Toningenieur.

Stefan Wulff hat ausserdem u.a. Mundharmonika auf Sessions mit Champion Jack Dupree gespielt. Zusammen mit seinem älteren Bruder Frank hat Stefan Wulff in den letzten Jahren häufiger Filmmusik komponiert, so u.a. für "Die Salzmänner von Tibet" (1997), "Kanak Attack" (2000), für den "Tatort" (Folge 448: "Passion", 2000), das Weihnachtsdrama "Oh du Liebezeit" (2001) oder "Dream Dream Dream" (2002). Außerdem spielten die beiden Brüder 1997 mit der aus Tom Waits "Black Rider Orchestra" hervorgegangenen "Devil's Rubato Band" Songs für das Kinderhörspiel "Struwwelpeter" ein (Frank: Gitarre, Sitar, Tin Whistle, Singende Säge; Stefan: Kontrabass, Toningenieur). Logo, dass die beiden auch dazu die Musik selber geschrieben haben. Die beiden Brüder sind überdies die stolzen Besitzer des O-Ton Studios, Hamburg. Auf der Homepage des Studios werden u.a. alte Konzertplakate von Ougenweide, T-Shirts mit dem Sol-Motiv und verschiedene Studioproduktionen für das Thaliatheater (Lost Vegas, Francois Villon) auf CD angeboten. Hinter dem Projekt "Lost Vegas" aus dem Jahre 1998 stecken die Wullf-Brüder (Frank: 12-saitige Gitarre, Bariton-Gitarre, Mandoline, Flöte, Waterphone, Singende Säge, Waldzither, Röhrenglocken; Stefan: Kontrabass, Bass, Harmonium, Celesta, Perkussion) im Trio mit Hinrich Dageför (Slide-Gitarre, Gitarre, Dobro, Akustische Gitarre) (sehr vielseitig... unbedingt reinhören!). Hier ist sie wieder, diese sagenhafte Spielfreude!

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Klicken --> großes BildWolfgang von Henko:

Wolfgang von Henko hat sich gelegentlich als Studiomusiker betätigt, ansonsten aber seinem eigenen Studio gewidmet und vor allem Filmmusik geschrieben. Auf dem Pentangle-Album "Think of Tomorrow" (1991) hat er als Toningenieur mitgewirkt. Mit der Berliner Künstlerin Annette Berr nahm er als Arrangeur, Komponist und Gitarrist drei CDs auf.

Wolfgang von Henko hat für mehr als dreissig Filme Musik geschrieben. Seit "Werner - Beinhart" (Zeichentrickfilm, 1990) dürfte er auch dem breiten Publikum bekannt sein. Zu Wolfgang von Henkos Filmmusiken zählen ausserdem die Kompositionen für "Der kleene Punker" (Zeichentrickfilm, 1992), "Bobo und die Hasenbande" (Zeichentrickfilm, 1995), "Kleines Arschloch" (Zeichentrickfilm, 1997), "Käpt'n Blaubär" (Zeichentrickfilm, 1999); "Die wilde Charlotte" (Hörspiel, 2000) und "Frantz Wittkamp - Du bist da und ich bin hier" (Gedichte und Geschichten, 2001).

Auch für etliche TV-Produktionen schrieb er die Scores, unter anderem für die Filme "Musik Groschenweise" (6-teiliges Drama, 1990), "Wir hatten eine Dora in Südwest" (Spielfilm, 1991), "Bunte Hunde" (Spielfilm, 1995), "Max & Moritz" (39-teilige TV-Serie, 1997), "Das Pflaumenhuhn" (Kurzfilm, 1997), den Adolf-Grimme-Preisträger 1995 "Asphaltflimmern" und den Gewinner des Bayrischen Fernsehpreises 1998 "Tötet die Hure - Der Fall Maria Stuart". Unter der Regie von Robert Wilson griff Wolfgang von Henko am Hamburger Thalia Theater für Lou Reeds Musical "Time Rocker" (1996) in die Saiten (übrigens wiederum mit den Wulff-Brüdern und Stefan Rager) und gab Gastspiele in Paris, Amsterdam, New York und Rio de Janeiro. Im Januar 2000 war er wieder als Gitarrist am Thalia Theater zu hören - in "POE-try", der neuen Produktion von Lou Reed und Robert Wilson.

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Klicken --> großes BildMinne Graw: Minne Graw brillierte zuletzt 1993 als Sängerin auf dem Stück "Mermaid in the Rain" von "The Perc meets The Hidden Gentleman", zu hören auf dem Album " Ages". Mit einem eigenen Projekt scheiterte sie nach eigener Aussage leider und zog sich daraufhin aus der Musikszene zurück.

 

 

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Klicken --> großes Bild Jürgen Isenbart: Gab in neuerer Zeit als Mitglied des Trios "We Smas" sporadisch schottische Folklore zum besten. Hat ansonsten aber die Schlagköppel gegen den Rührlöffel getauscht und widmet sich vorrangig Kartoffelgerichten (auch bekannt als "Chaot der Kartoffel, Magier der Minestrone und Artist der Artischocke").
Ist als "Hans Dampf" mit der schrägsten Kochsendung Deutschlands ("OKKKK - OffenerKochKunstKursKlub") seit 1998 regelmäßig im Offenen Kanal Hamburg zu sehen. Wurde dafür am 28. Juni 1999 in TV Total für den "Raab der Woche" nominiert und lag bei der Abstimmung nur knapp hinter Helge Schneider.

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Quelle (Text + Links): David Klingenberger - http://www.jazzdisc.de/ougenweide.htm
Vielen Dank für diese interessante Zusammenstellung.