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Wol mich der stunde, daz ich si erkande,
diu mir den lîp und den muot hât betwungen,
Sît deich die sinne sô gar an si wande,
der si mich hât mit ir güete verdrungen.
Daz ich gescheiden von ir niht enkan,
daz hât ir schne und ir güete gemachet,
und ir rôter munt, der sô lieplîchen
lachet.
Ich hân den muot und die sinne
gewendet
an die reinen, die lieben, die guoten.
Daz müeze uns beiden wol werden volendet,
swes ich getar an ir hulde gemuoten.
Swaz ich noch vreuden zer werlde ie gewan,
daz hât ir schne und ir güete gemachet,
und ir rôter munt, der sô lieplîchen
lachet.
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Übersetzung:
Gesegnet sei die Stunde,
da ich die kennenlernte, die mir Leb und Seele bezwungen
hat, seitdem meine Gedanken, die sie mir durch ihre
Güte geraubt, sich ihr zuwendeten. Daß ich
von ihr nicht loskommen
kann, daran ist ihre Schönheit und ihre Güte
schuld und ihr roter Mund, der so freundlich lacht.
All mein Denken und Fühlen habe auf
die Reine, die Liebe, die Gute gerichtet. Was ich immer
von ihrer Güte verlangen darf, möge für
uns beide zu einem guten Ende führen. Was ich je
auf dieser Welt an Freuden erfuhr, daran ist ihre Schönheit
und ihre Güte schuld und ihr roter Mund, der so
freundlich lacht.
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