|
 
BLOCKFLÖTEN sind spätestens seit dem 11.
Jahrhundert in Europa als Volks- und Spielmannsinstrument
bekannt.
Renaissance-Blockflöten (links) bestechen in ihrer
charakteristischen Bauart durch ihre grundtönige
Klangfarbe. In Ensembles für historische Musik
findet diese Flöte wegen ihrer sicheren Ansprache
und ihrem brillanten Klang Anwendung und steht dort
vor allem wegen ihrer Eignung zum solistischen Spiel
hoch im Kurs. Es gibt sie von »Garklein«
(Grundton c''') bis zur Subcontrabaßblockflöte
(Grundton C) als C-, D-, F-, G- und B-Flöten, in
moderner Stimmung (440 Hz) wie in Renaissance
(466 Hz) und sogar Barock-Stimmung (415 Hz). Ihr Umfang
kann bis zu zwei Oktaven umfassen.
Barocke Flöten (oben) haben einen Tonumfang von
2 Oktaven und einer Quinte; moderne Blockflöten
haben einen Tonumfang von über 3 Oktaven. Eine
Abwandlung der Blockflöte ist die irische Tin Whistle.
Quelle: Conventus
Tandaradey: Kleines Instrumentenlexikon
|