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Als
Djembe wird die charakteristische Bechertrommel der
Mandingo-Ethnie Guineas benannt. Rohrförmig, mit
einer Fellbespannung und aus Holz gefertigt, wird sie
beim Spielen per Riemen um den Hals gehalten und mit
beiden Händen gespielt. Am Rumpf werden 1-2 Metallplatten
angebracht, auf denen mehrere Eisenringe angebracht
sind, die beim Spielen vibrieren. Beim Spielen bilden
sich durch den Anschlag in der Mitte oder am Fellrand
z.T. ungewohnte Klangnuancen, die dem europäischen
Musikverständnis z.T. als "unreine" Töne
erscheinen mögen. Das geht darauf zurück,
daß das ästhetische Klangverständnis
der Instrumental- und Vokalmusik Afrikas und Europas
sich essentiell unterscheidet. Ein wichtiger Grund dafür
ist, daß Musikinstrumente in Afrika nicht nur
zur Musikerzeugung dienen. Deshalb steht Klangreinheit
und Melodieperfektion nicht im Vordergrund, sondern
viele Musikinstrumente haben teilweise noch bis heute
eine primär soziale Rolle im alltäglichen
Leben.
Links zur Djembe (engl.):
http://echarry.web.wesleyan.edu/jembearticle/article.html
http://www2.ucsc.edu/people/bobbaq/djembe.htm
http://www.drums.org/djembefaq/index.htm
Quelle: http://www.brotfabrik.de/klangwelt/afrika/index.html#Djembe
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