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Das Mandolinenbanjo (banjo mandolin)
besitzt 8 Saiten (4 Doppelsaiten) und ist
wie eine Mandoline gestimmt, also GDAE.
Jeweils zwei benachbarte Saiten werden gleich
gestimmt. Durch das über den Kessel verlängerte
Griffbrett sind trotz des nur 7" kurzen Halses
bis zu 19 Bünde möglich. Die Kesseldurchmesser
variieren stark und liegen im Bereich von 7 bis
10¼ Zoll. Wie die Mandoline wird das Mandolinenbanjo
mit dem Plektrum gespielt.
Bei diesem Instrument gibt es einige
Verwirrung im Zusammenhang mit der Bezeichnung
"Banjolin". Dazu folgender Text:
Schon 1885 wurde das erste Mandolinenbanjo
patentiert, richtig populär wurde es ab 1890.
Typisch ist das über den Kessel reichende,
erweiterte Griffbrett. In den Jahren etwa ab 1910
erwies sich das Mandolinenbanjo als geeignetes
Begleitinstrument in der Tanzmusik. Lediglich
die durch die Doppelbesaitung erzeugten Effekte
störten die Profis und sie ließen in
bewährter Manier die Parallelsaiten einfach
weg. Das rief alsbald die Hersteller auf den Plan,
die ein viersaitiges, wie die Mandoline
gestimmtes Banjo anboten und Banjolin nannten.
Leider war Banjolin aber ein seit 1885 patentierter
Begriff für ein Mandolinenbanjo. Also
behalf man sich mit Namen wie melody banjo oder
soprano banjo. Damit kommen wir zu einem Phantom.
Zwar gibt es allerlei Zitate dazu, doch nirgendwo
konnte ich es in einem Katalog, geschweige denn
in echt orten.
Quelle: Das Original
dieses Textes stammt von www.banjoist.de
und wurde leicht modifiziert.
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