Marimba, Xylophon-artiges Schlaginstrument
mit gestimmten Holzplatten, von denen jede einen eigenen
Resonanzkörper (Resonator) hat. Die Platten werden
mit Hämmerchen angeschlagen. Die Marimba ist ein
altes afrikanisches Instrument, das mit den schwarzen
Sklaven über Mittelamerika in die USA kam. Ursprünglich
waren die Resonatoren aus Holz, in Afrika aus Flaschenkürbissen
oder Blechdosen. Die moderne Orchestermarimba (Marimbaphon)
wurde erstmals Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA
gebaut. Zwei Reihen Holzstäbe sind wie eine Klaviatur
angeordnet, und unter jedem Stab befindet sich ein gestimmtes,
senkrechtes Metallrohr als Resonator. Die Stäbe werden
mit weichen Schlegeln angeschlagen, wodurch der Klang
samtiger und runder ist als beim Xylophon. Das Marimbaphon
wird vor allem im Jazz, in der Tanz- und Unterhaltungsmusik,
manchmal auch in der Neuen Musik eingesetzt (z. B. Darius
Milhaud: Konzert für Marimbaphon, Vibraphon und Orchester,
1947).
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