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Der
früheste historische Beleg für die Existenz
der Maultrommel in Europa - das Herkunftsland ist Asien
- besteht in einer Ausgrabung bei der Burg Tannenberg
in Hessen und weist in die 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts.
Die eigentliche Glanzzeit der europäischen Maultrommel
war das 18. Jahrhundert, als Maultrommelvirtuosen an
den Fürstenhöfen auftraten. Christoph Willibald
Gluck spielt als Kind auf der Maultrommel. Bekannt ist
der Beneditktinerpater Bruno Glatzl, geb. 1721 in Passau,
der Kaiser Josef II. 1764 in Melk eine Maultrommel vorführte.
Über das Konzert wurde von einem unbekannten Verfasser
in 1143 Versen ein Gedicht "nach Gottschedschem
Geschmack" in Alexandrinern geschrieben. Der Lehrer
Beethovens, Johann Georg Albrechtsberger, hat um 1770
sogar mehrere Konzertstücke für die Maultrommel
komponiert, von denen vier erhalten sind.
Quelle: http://ddspace.austrianonlines.at/instrumente.html
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