Die
"Sprechenden Trommeln" (z.B. kalengu bei den
Hausa /Nigeria, dono bei den Akan/Ghanas) sind zweifellige
sanduhrförmige Trommeln.Ü;ber ein System von
Schnüren, die die beiden Felle miteinander verbinden,
bringt man sie zum "Sprechen", indem der Druck
zwischen ihnen verändert wird. Das Instrument unterm
Arm preßt der Spieler die "Rede" aus der
Trommel. Sie imitiert die gesprochene Sprache. In West-
und Zentralafrika kommt sie in Paaren unterschiedlicher
Größe vor, die frei stehen und deren "Stimmen"
einander ergänzen. Sie werden mit einem gekrümmten
Schlegel geschlagen. Hier spiegelt sich deutlich die enge
Beziehung zwischen der phonetischen Kurve des Sprechens
und der melodischen Kurve der Klänge wieder. Dank
dieser Eigenschaft verwendet man in entlegenen, traditionellen
Kulturen Afrikas die Talking drum als Kommunikationsmittel
im Sinne unserer Massenmedien, wie z.B. von den die Akan
Ghanas.
Link: Lark
- Talking Drums
eng., fotos, sounds
Mehrere gute Fotos unterschiedlicher Talking Drums und
ein kurzer Text, auch sounds. Ist man im Katalog afrikanischer
Instrumente bis zu den "Adondos", "Kalangous"
oder anderen regionalen Arten gelangt, hat man viele
Instrumente unter unterschiedlichsten Namen kennen gelernt.
Quelle: http://www.brotfabrik.de/klangwelt/afrika/index.html#Talkingdrum
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