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Ez stuont ein frouwe alleine
und warte uber heide
und warte ire liebe,
so gesach si valken fliegen.
Refrain
Tandaradei, tandaradei, schone sang diu
nahtegal
sô wol dir, valke, daz du bist!
du fliugest swar dir liep ist:
du erkíusest dir in dem walde
einen bóum der dir gevalle.
Refrain
alsô hân ouch ich getân:
ich erkós mir selbe einen man,
der erwélten mîniu ougen.
daz nîdent schoene frouwen.
owê wan lânt si mir mîn liep?
jô 'ngerte ich ir dekeiner trûtes niet.
Refrain
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Übersetzungshilfe:
warte = schaute
Text sinngemäß: Sie stand auf der Heide,
nach ihrem Geliebtem ausschauend.
so wol dir, valke, daß du bist = wie glücklich
du bist, Falke
swar = wohin
erkíusest = wählst
erkós = wählen
nîdent = um etwas beneiden
owê wan = um etwas beneiden
lânt si mir mîn liep = meinen Liebsten
jô 'ngerte ich ir dekeiner trûtes niet
= begehrte ich doch auch nicht den Geliebten irgendeiner
von Ihnen
(Quelle: "Ougenweide" - LP-Hülle)
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Text: Dietmar
von Aist - stammt aus dem österreichischen Adel
aus der Gegend um Mauthausen und ist zusammen mit dem
von Kürenberg der älteste belegte deutsche
Minnesänger. Geschichtliche Quellen sind zwischen
1137 und 1171 vorhanden
Quelle: www.tempus-vivit.net
Olaf Casalich: Gesang, Schlagzeug,
Congas
Frank Wulff: Indische Metallflöte, Gitarre
Wolfgang von Henko: Gitarre
Stefan Wulff: Bass, Effektorgel
Jürgen Isenbart: Xylophon, Percussion
Brigitte Blund: Chor, Percussion
Renee Kollmorgen: Chor, Percussion
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