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Swa gouter hande wurzen sint
in einem grüenen garten
bekliben, die sol ein wiser man niht lazen unbehuot.
er sol si schiemen
als ein kint
mit ougenweide in zarten da lit gelust des
herzen an, und git ouch hohen muot
si boese unkrut dar
under, daz breche er uz
besunder lat erz des wehset wunder,
und merke ob sich ein dorn
mit kündikeit
dar breite, daz er den furder
leite von siner arebeite: sist anders gar verlorn
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Sinngemäß:
Wenn in einem grünen
Garten, Kräuter und
andere edle Gewächse gedeihen,
sollte man sie nicht unbeaufsichtigt lassen,
sondern seine Augen an ihnen erfreuen, sie
pflegen und beschützen. Dieses ist mit Freude
und mit einer guten Ernte verbunden.
Ist schädliches Unkraut darunter, dann muss man
es ausreißen.
Unterläßt Du es, so wuchert es mächtig.
Achte darauf, daß auch kein Dornenstrauch
sich ausbreitet, denn er macht all Deine Sorgfalt und
Mühe zu Schanden, und alles wäre umsonst.
(Quelle: "Ougenweide" - LP-Rückseite)
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Text: Dietmar
von Aist - stammt aus dem österreichischen Adel
aus der Gegend um Mauthausen und ist zusammen mit dem
von Kürenberg der älteste belegte deutsche
Minnesänger. Geschichtliche Quellen sind zwischen
1137 und 1171 vorhanden
Quelle: www.tempus-vivit.net
Olaf Casalich: Gesang, Schlagzeug,
Congas
Frank Wulff: Indische Metallflöte, Gitarre
Wolfgang von Henko: Gitarre
Stefan Wulff: Bass, Effektorgel
Jürgen Isenbart: Xylophon, Percussion
Brigitte Blund: Chor, Percussion
Renee Kollmorgen: Chor, Percussion
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