4 Takt Benzin (= Otto) Motor
Otto erfand 1876 einen technische brauchbaren
Benzin-Motor, der heute, vor allem als Viertakt-Ottomotor, verbreitet ist.
Das
Prinzip des Viertakt-Ottomotors wird anhand eines Modells erläutert.
Der
Zylinder des Motors hat zwei Ventile, das Einlassventil und das Auslassventil,
die durch die Nockenwelle jeweils im richtigen Zeitpunkt geöffnet und
geschlossen werden.
Eine Kurbel bewegt über eine "Pleuelstange"
einen sehr genau passenden Kolben im Zylinder auf und ab.
Die Kurbel wird durch
den Anlasser (Elektromotor) in Gang gesetzt.
Dann durchläuft der Otto-Motor bei einer
Kurbeldrehung folgende vier "Takte":
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1. Takt (Ansaugtakt):
Das Einlassventil ist geöffnet. Ein Gemisch aus Benzindampf und Luft wird aus dem "Vergaser" in den Zylinder angesaugt.
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| 2. Takt (Verdichtungstakt): Beide Ventile sind geschlossen. Der sich nach oben bewegende Kolben preßt das angesaugte Gemisch zusammen. |
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| 4. Takt (Auspufftakt): Das Auslassventil ist geöffnet. Der Kolben bewegt sich wieder nach oben und drückt die Verbrennungsgase aus dem Zylinder. Dann wird das Auslassventil geschlossen und das Einlassventil geöffnet. Es beginnt wieder der Takt 1. |
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| Ein mit der Kurbel verbundenes Schwungrad
sorgt durch seine Trägheit dafür, daß der Kolben in seinen
Umkehrpunkten, oben und unten nicht stehen bleibt. Da auf vier Takte nur ein einziger Arbeitstakt kommt, arbeitet der einzylindrische Motor stoßweise. Ein gleichmäßiger Gang wird durch mehrere Zylinder erreicht, die gegeneinander im Takt verschoben arbeiten. Boots & Schiffsmotoren haben deshalb vier oder mehr Zylinder. Im Laufe der Jahre wurden die Motoren ständig verbessert. Neuerdings wird z.B. insbesondere bei größeren Motoren beim 1. Takt das Benzin-Luft-Gemisch durch eine Pumpe in die Zylinder gespritzt (sog. "Einspritzmotoren"). Zur besseren Kraftstoff-Ausnutzung und Steigerung der Leistung werden auch Zylinder mit mehr als zwei (z. B. vier) Ventilen benutzt. |
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